Kategorie: Konzipieren

Bei der Vermittlung von Fachinhalten können die Studierenden nicht mit allen Aspekten eines Themas konfrontiert werden, sondern es muss ausgewählt, weggelassen und vereinfacht werden. Gerade zu Beginn des Studiums ist daher die didaktische Reduktion von großer Bedeutung. Welche Aspekte können weggelassen werden? Wie kann das entschieden werden? Die Antworten auf diese Fragen sind manchmal nicht leicht zu finden. Es gibt jedoch ein paar anleitende Tipps, wie dieses Problem angegangen werden kann.

Wenn Sie bisher noch nichts von den E-Learning Friends (oder kurz ELFen) an der FernUniversität gehört haben, ist das nicht verwunderlich. Es handelt sich dabei nämlich um ein neues Angebot der e-KOO, das aktuell als QuickWin im Projekt Lehrbetrieb umgesetzt wird. Die Idee dahinter ist, einen Pool an studentischen Mitarbeitenden aufzubauen, die Sie als Lehrende bei der Gestaltung und Umsetzung digitaler Lehr-Lernsettings unterstützen können. Typische Aufgaben können dabei sein: Aktualisierungen in Moodlekursen, das Anlegen von Quizfragen in Moodle, die technische Betreuung von Connectmeetings…

Doctor Who ist eine britische TV-Serie, die von der BBC produziert wird. Sie ist insbesondere deshalb bekannt, weil sie seit 1963 (teilweise mit Unterbrechungen) gedreht und ausgestrahlt wird. Die Serie handelt von einem Zeitreisenden, eben dem namensgebenden Doctor Who, der mit seiner speziellen Maschine, der als Polizeistation getarnten TARDIS, und Assistent*innen herumreist und Abenteuer erlebt. Interessant für einen didaktischen Kontext macht die Serie ihre besondere Struktur.

Storytelling ist eine Methode, die aktuell in der didaktischen Diskussion häufige Beachtung findet. Ihre Zielsetzung besteht darin, es den Lernenden zu erleichtern, Zusammenhänge zwischen einzelnen Lerneinheiten zu verstehen bzw. nach Möglichkeit sogar selbständig zu erkennen. Wie der Name schon vermuten lässt, wird dabei auf das Prinzip des Geschichtenerzählens zurückgegriffen, um inhaltliche Rahmungen zu schaffen.

Microlearning beschreibt einen Ansatz des Lernens, der auf unterschiedlichste Lernaktivitäten mit verschiedenen Zielgruppen angewendet werden kann. Die zentrale Idee wird dabei durch den ersten Wortbestandteil vorgegeben: Micro. Kurz gesagt geht es darum, Lernaktitäten zu konzipieren, die sich dadurch auszeichnen, dass sie von kurzer zeitlicher Dauer sind und/oder kleine inhaltliche Einheiten umfassen (vgl. Hug 2018, S. 322).

Die Frage in der Überschrift dieses Artikels ist eigentlich gemein, denn das B-O-L-Zertifikat, wie es abgekürzt heißt, ist brandneu, weshalb wir die Chance nutzen wollen, es heute auch einmal hier im Blog zu bewerben. Noch ein Zertifikat? Gibt es da denn nicht schon welche an der FernUni? Ja, das ist richtig. Allerdings sind sowohl das E-Teaching-Zertifikat als auch das Hochschuldidaktik-Zertifikat recht umfangreiche Programme, die größeren zeitlichen Aufwand erfordern, um sie erfolgreich abzuschließen. Mit dem B-O-L möchten wir Lehrenden an der FernUni nun ein Programm anbieten, dass den schnellen Einstieg in die mediengestützte Fernlehre unterstützt. Es ist vor allem auf die Bedürfnisse von Mentor*innen und wissenschaftlichen Online-Tutor*innen sowie Neueinsteiger*innen in die Fernlehre ausgerichtet.

Einen Knowledge Base Beitrag über das 5-Stufen-Modell von Gilly Salmon gibt es bereits seit einiger Zeit. Wir haben das Thema jetzt noch einmal als Lehrvideo umgesetzt. Das Video wird unter anderem in unserem Selbstlernkurs „Mediendidaktische Grundlagen“ eingesetzt, aber hier soll es auch noch einmal vorgestellt werden.

Im Projekt Lehrbetrieb, das Teil des hochschulweiten Prozesses zur Innovation der Fernlehre ist, wurden in einer mittelfristig angelegten Entwicklungslinie vier Pilotstudiengänge etabliert, in denen unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen fachspezifischen Besonderheiten der Einsatz digitaler Lehr-Lernmethoden und -tools vorangetrieben wird. Als Ansprechpersonen in diesen Studiengängen wurden Fachmediendidaktiker eingestellt, die gezielt an der Schnittstelle von Fach- und Mediendidaktik die Lehrenden unterstützen und beraten können.

Die sogenannten QuickWins sind kleinere Projekte, die innerhalb von sechs oder zwölf Monaten umgesetzt werden können. Ihr inhaltlicher Fokus liegt auf Elementen, welche die digitale Lehre an der FernUniversität erweitern. Die QuickWins wurden im Projekt Lehrbetrieb als kurzfristig angelegte Entwicklungslinie erprobt und haben sich als schnell umsetzbare Verbesserungen der digital gestützen Lehre bewährt.