Kategorie: Organisieren

Design Thinking ist ein Methodikrahmen, der aus dem unternehmerischen Feld kommt. Dabei werden Methoden, die in der Kreativarbeit genutzt werden, auf andere Zusammenhänge übertragen. Ziel ist es, für komplexe Probleme mit Hilfe einer bestimmten Denkweise Lösungen zu finden. Dabei wird eine Reihe von Kreativmethoden genutzt, die z. B. im Designbereich schon länger bekannt sind. Der Design Thinking Prozess kann auch in der Hochschullehre eingesetzt werden, einerseits um Lehre zu planen, andererseits um mit Studierenden komplexe Themen zu behandeln.

Dr. Thomas Canz vom Lehrgebiet Bildungspsychologie stand am Anfang des Jahres wie viele andere vor dem Problem, seine Präsenzveranstaltungen ins Digitale zu übersetzen. Er hat daraus sein Projekt im NRW-Zertifikatsprogramm „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ gemacht und untersucht, welche Präsenzmethoden sich auch in synchronen Online-Szenarien anwenden lassen. Hier im Blog stellt er einige ausgewählte Methoden vor, die vielleicht schon bekannt sind, und gibt Tipps, wie sie online gelingen. Den Schwerpunkt bildeten dabei Diskussions- und Elaborationsmethoden.

In der Ausgabe 07/2020 der DUZ erschien ein Artikel mit dem Titel „Mindset für Agile Lehre“. Der Artikel wurde in unserem Team kontrovers diskutiert, sodass wir uns entschlossen haben, eine Art „Streitgespräch“ dazu zu führen. Dieses haben wir in drei Teile aufgeteilt. Im dritten Teil beschäftigen wir uns mit agiler Lehre im Zeichen von Bologna.

Bei der Vermittlung von Fachinhalten können die Studierenden nicht mit allen Aspekten eines Themas konfrontiert werden, sondern es muss ausgewählt, weggelassen und vereinfacht werden. Gerade zu Beginn des Studiums ist daher die didaktische Reduktion von großer Bedeutung. Welche Aspekte können weggelassen werden? Wie kann das entschieden werden? Die Antworten auf diese Fragen sind manchmal nicht leicht zu finden. Es gibt jedoch ein paar anleitende Tipps, wie dieses Problem angegangen werden kann.

In letzter Zeit hat es einige interessante Veranstaltungen zum Thema Rechtsaspekte in der digitalen Lehre gegeben. Natürlich können diese Veranstaltungen nicht die Rechtsberatung der einzelnen Hochschulen ersetzen. Im Gegenteil: Jede Hochschule handhabt diese Aspekte ein bisschen anders und auf der sicheren Seite sind diejenigen, die sich mit der Rechtsabteilung kurzschließen. Wir haben trotzdem mal ein paar Veranstaltungsaufzeichnungen und Linktipps zusammengestellt, die für eine grundlegende Information auf dem Gebiet gut sind.

Gilly Salmons 5-Stufen-Modell haben wir vor einiger Zeit bereits im Video vorgestellt. Zur Umsetzung des Modells schlägt Professorin Salmon sogenannte E-tivities vor, die in einer bestimmten Struktur aufgebaut sind. Wir haben das ebenfalls in einem Video aufbereitet.

Durch die eilige Umstellung aller Präsenzformate auf synchrone Online-Szenarien haben Webkonferenzsysteme einen unglaublichen Boom erlebt. Nicht nur im Bildungssektor verzeichnen Produkte wie zoom.us, WebEx oder MS Teams rasant steigende Zugriffszahlen. Bei den Pro-und-Contra-Listen zu diesen Produkten geht leicht die Übersicht verloren.