Nicht nur Webseiten sollten für alle Menschen zugänglich sein, auch Dokumente wie Word-Dateien, Präsentationen oder PDFs müssen barrierefrei gestaltet werden. Ein barrierefreies Dokument ermöglicht es allen Menschen, die enthaltenen Informationen zu nutzen. Unabhängig davon, ob sie beispielsweise einen Screenreader verwenden, eine Sehbeeinträchtigung haben oder Dokumente ausschließlich per Tastatur bedienen.
Mit einer Barrierefreiheitsprüfung lassen sich viele Probleme frühzeitig erkennen und beheben. Viele Programme bieten dazu bereits integrierte Werkzeuge, mit denen sich Dokumente auf Barrierefreiheit überprüfen lassen.
Schlagwort: Barrierefreiheit
Tabellen können Klarheit schaffen oder Verwirrung stiften. Sie sind dann wirklich hilfreich, wenn sie Daten sauber ordnen und Zusammenhänge sichtbar machen.
Bei der Erstellung von Texten passiert es schnell, dass man bei der Überarbeitung hier und da noch mal ein paar Leerzeichen einfügt, um Text optisch zu verschieben oder auch über die Enter-Taste nochmal den Abstand vergrößert.
Doch gerade diese schnellen Anpassungen führen eher zu einer Verschlimmbesserung, denn technisch gesehen sind sie keine Gestaltungselemente und erschweren sogar die Orientierung im Text.
Im vierten Teil unserer Themenreihe zur Barrierefreiheit widmen wir uns einem Thema, das für viele auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber entscheidend für die Zugänglichkeit und Nutzerfreundlichkeit von Webseiten ist: inhaltstragende Überschriften und sprechende Linktexte.
Überschriften sind weit mehr als nur optische Gestaltungselemente. Sie strukturieren Inhalte, erleichtern die Orientierung und sind entscheidend für Barrierefreiheit und Suchmaschinenoptimierung. Dennoch werden sie häufig falsch verwendet.
Wer viel im Internet unterwegs ist oder mit digitalen Dokumenten arbeitet, kennt das Problem: unklare oder nichtssagende Titel erschweren die Orientierung. Die zeigt sich besonders dann, wenn mehrere Tabs geöffnet sind oder viele Dateien verwaltet werden müssen. Doch der passende Titel ist weit mehr als nur eine Formalität: Er ist ein zentrales Element für Barrierefreiheit, Nutzerfreundlichkeit und Auffindbarkeit.
Damit Barrierefreiheit nicht mehr nur als Pflicht, sondern als Ausdruck von Offenheit, Respekt und Teilhabe gesehen und umgesetzt wird, startet ab sofort eine neue Beitragsreihe im ZLI-Blog: Jeden Monat erscheint ein Beitrag zu einem konkreten Aspekt der Barrierefreiheit – mit Hintergrundwissen, praktischen Tipps und Beispielen, die direkt umgesetzt werden können.
Barrierefreiheit ist für Menschen ohne Behinderung häufig abstrakt. Die digitale Plattform „Barrierefreies BlindDate“ aus dem Verbundprojekt SHUFFLE ist eine praxisnahe und ansprechend gestaltete Ressource, die einen authentischen Einblick in das Studium mit chronischer Erkrankung und (un-)sichtbarer Behinderung gibt.
In der Reihe „Innovative Lehrprojekte“ stellen wir die Projekte vor, die im Rahmen der Zertifikatsprogramme HD-NRW und E-Teaching-Zertifikat entstanden sind. Karin Panitz hat bestehende Lehrmaterialien der Moodle-Lernumgebung im Modul „AF G“ (Anwendungsfach Gesundheitspsychologie) des Bachelorstudiengangs Psychologie barrierefrei gestaltet.
Am 22. Juni fand im Rahmen der Community of Practice Starthilfe für das Corona-Semester ein Online-Meeting zum Thema „Digitale Barrierefreiheit und Diversität“ statt. Die Aufzeichnung sehen Sie hier.
