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Besuch der FernUni-Ferienkinder 2026

[12.08.2026]

Am Montag letzter Woche hatten wir, wie bereits im Vorjahr, die Kinder der FernUni-Ferienbetreuung bei uns in der UB zu Gast.


14 junge Bibliotheksentdecker*innen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren sind wie ein bunter, munterer Schwarm durch die Räume gesaust, konnten ihr schon vorhandenes Bibliothekswissen anwenden, neues dazugewinnen und einiges ausprobieren.

Die meisten Kinder waren vorher schon mal in der einen oder anderen Bibliothek (z.B. in der Stadtbücherei, der Schulbücherei oder auch schon bei uns) und kannten bereits die wichtigste Bibliotheksregel:

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Ob das mit dem Psst! während des Besuchs so durchgehend geklappt hat, bleibt unser kleines Geheimnis 🤐🙃

Nach der Begrüßung ging es gleich hinter die Ausleihtheke, wo sie mit den Scannern und unter Anleitung der Kollegen Bücher zurückbuchen konnten.

Im Anschluss haben wir dann im Erweiterungsbau das Büchermeer bestaunt und versucht zu schätzen, wie viele Bücher wir wohl im Bestand haben. Wofür eine Signatur hilfreich ist, war den Kindern auch ziemlich schnell klar: Damit das Buch seinen festen Platz im Regal hat und man weiß, wo es hingehört.

Nachdem wir darüber gesprochen hatten, wie aus einzelnen Zeitschriftenheften und mit Hilfe des Buchbinders ein gebundener Band wird, mussten im Untergeschoss – unter Aufsicht versteht sich – die Rolleregale erst einmal ausgiebigen Tests unterzogen werden. Das hätten wir eigentlich auch den Rest der Zeit tun können, aber Ernie’s Entchen wollten ja noch gefunden und zu ihm zurückgebracht werden!

Also bekamen die Kinder, die schon recht sicher lesen können, Signaturen in die Hand gedrückt, und konnten dann an den Regalen das passende Buch entdecken, unter dem jeweils ein Entchen versteckt war. Selbstverständlich standen wir Erwachsenen mit Rat und Tat (und dem einen oder anderen „Nicht rennen!“, woraufhin dann ein Powerwalk folgte…) zur Seite und haben noch etwas unterstützt.

Die Kinder, die noch nicht ganz so buchstabenfest sind, bekamen Signaturen aus bunten Punkten: Mit der ersten Farbe galt es, dass korrekte Rollregal zu finden, die zweite zeigte die richtige Seite des Regals an, die Dritte den Regalboden und der vierte Punkt klebte unter dem gesuchten Buch, unter dem auch hier selbstredend eine Ente versteckt war. Die Kids waren so fix, dass wir sogar noch eine zweite Runde spielen konnten und Ernie am Ende wieder seine Entenschar um sich hatte.

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Weiter gings am Neuerwerbungsregal vorbei, wo die Kinder zu unserer Überraschung sogar noch CDs kannten, an noch mehr Rollregalen (sehr verlockend) vorbei zum Packtisch. Dass die Studierenden einer FernUni nicht vor Ort sind, war den Kids natürlich eh klar, wir haben ihnen dann noch erklärt, wie die Bücher hin und zurück kommen und was es mit den blauen Fernleihkisten auf sich hat. „Aber manche Bücher gibt es ja auch digital“ – richtig! Ihr seht, wir hatten schon richtige Bibliotheksauskenner*innen mit dabei.

Nachdem auch der Buchscanner bestaunt worden war, stand die nächste alphabetische Herausforderung an: Es sollten jeweils 6 Bücher anhand ihrer Signaturen in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Auch hier gab es eine vereinfachte Variante für die Leseanfänger*innen. Alle Gruppen haben das in Rekordzeit gerockt – und auch die Leseanfänger*innen haben mit etwas Unterstützung dann sogar noch die 'richtigen' Signaturen in die korrekte Reihenfolge gebracht.

Am Bestand für das Japanische Recht entlang (wo wir kurz über die Schriftzeichen gestaunt haben) ging es zur Kindersachbuchecke: Die Pingu-Kissen und unser Krake wurden binnen Millisekunden in Beschlag genommen, Bücher geschnappt, darin geblättert und vielleicht sind auch ein paar Bücher aus stürmischem Versehen aus dem Regal gesegelt – aber nichts passiert 😅

„Warum ist es denn da so dunkel?“ – Hmm, da müssen wir wohl mal nachsehen gehen. Wir tasten uns hinein ins dunkle AVZ-Untergeschoss. Was steht denn da auf dem Schild? – „Geheim“. Und was mag wohl da hinter der Tür verborgen sein? Schaut mal durch das Fenster: „Ein Gespenst!!!“.

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Das Bibliothekgespenst („Das ist aber kein echter Geist! Oder?“) wurde von allen durch das Fenster in der Tür zum 'geheimen' Magazin eingehend betrachtet, was wir nutzen konnten, um uns in den dunklen Regalgängen zu verstecken…..Uaaaahhhhhhh……*kreisch* *kicher*

Also fix die Wendeltreppe rauf ins Licht! Puh, geschafft! Im Gruppenbereich des ICH haben wir uns dann erstmal gesammelt, etwas getrunken und besprochen, was wir in der letzten Stunde so alles erlebt haben. Und das war ganz schön viel, wie man auf der Krakenkarte nachlesen kann. Auf der zweiten Seite finden sich außerdem ein paar Ideen für die restliche Ferienzeit. Dazu gab es ein Lesezeichen für jedes Kind.

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Auf der Kraken-Karte steht auch folgende Frage: „Was war heute dein Lieblingsmoment?“. Spontane Antwort: „Das du uns erschreckt hast!“, „Der Geist!“, und ja, irgendwann wurden auch noch die Enten genannt. 👻😏

„Könnt ihr euch vorstellen, mal in einer Bibliothek zu arbeiten?“ – Hände fliegen hoch, „Jaaaaaa“. Also, liebe Ausbildende, die nächste bzw. über-übernächste Generation steht in den Startlöchern!

Und ein Junge meinte: „Das ist jetzt meine Lieblingsbibliothek!“ ❤️

Bevor wir die Gruppe wieder zum Eingang bzw. Ausgang gebracht und verabschiedet haben, durften alle noch einmal in der Sandbox im ICH buddeln und beobachten, wie sich die Karte verändert.

Aus unserer Sicht war das ein richtig gelungener Nachmittag und wir hoffen, dass es auch den Ferienkindern richtig viel Freude bereitet hat! Vielen Dank an alle Kolleg*innen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren! 👏

webteam.ub | 12.08.2026