Promotionen

Foto: Hardy Welsch

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Promotionen (intern und extern), die Prof.in Dr.in Hofhues betreut. Folgen Sie bitte den entsprechenden Menüpunkten, um tiefergehende Informationen zu den einzelnen Promotionsvorhaben zu erhalten.

Dissertationen am Lehrgebiet Mediendidaktik der FernUniversität in Hagen:

  • Maike Altenrath

    Mitarbeitende in Erwachsenenbildungsorganisationen sind mit Anforderungen einer „digitalen Transformation” konfrontiert. Mein Promotionsvorhaben rekonstruiert diese Anforderungen sowie handlungsleitende Orientierungen des Umgangs mit ihnen. Zum einen untersuche ich empirisch, welche Anforderungen Mitarbeitende in organisationalen Prozessen, Arbeitsweisen und Handlungsfeldern – also im pädagogischen Organisieren jenseits des Lehr-Lerngeschehens – wahrnehmen. Zum anderen interessiert mich, wie Mitarbeitende der Erwachsenenbildungsorganisation mit diesen Anforderungen umgehen und welches praktische Wissen in der Digitalität diese Alltagsroutinen zusammenhält. Mit der dokumentarischen Methode werden Orientierungsrahmen für das pädagogische Organisieren in einer „digitalen Transformation” rekonstruiert. Die Arbeit verortet sich in den Disziplinen der Medienpädagogik und der Erwachsenenbildung und bezieht sozialwissenschaftliche Organisationstheorien ein.

    Erstgutachten: Prof.in Dr.in Sandra Hofhues (FernUniversität in Hagen)
    Zweitgutachten: Prof.in Dr.in Julia Schütz (FernUniversität in Hagen)

  • Florian Rapp

    Das Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines empirisch validierten Orientierungsrahmens für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre. Der Orientierungsrahmen fokussiert neben der Perspektive der Studierenden die Mensch-Technik-Interaktion aus Sicht der Lernenden. Ausgehend von einer bildungstheoretischen Perspektivierung postdigitalen Medienhandelns wird der Einsatz von und Umgang mit KI-gestützten Anwendungen durch Lehrende und Lernende sowie die hochschulstrategische Ausrichtung und Weiterentwicklung digitaler, KI-gestützter Hochschullehre auf Ebene der Hochschuladministration am Beispiel der FernUniversität in Hagen betrachtet. Hierfür werden die gegenwärtigen Perspektiven und Ansätze zum Einsatz Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich und speziell in der Hochschullehre diskursanalytisch identifiziert. Daran anschließend werden qualitative Erhebungen mit o.g. Akteur*innen durchgeführt. Auf Grundlage dieser theoretischen wie empirischen Bestandsaufnahme erfolgt die Ausarbeitung pädagogisch fundierter Einsatzmöglichkeiten KI-gestützter Anwendungen für die Hochschullehre im Sinne einer Critical Digital Literacy. Diese wird anhand qualitativer Expert*innen-Befragungen validiert und bildet den Orientierungsrahmen für den KI-Einsatz in der Hochschullehre, der einen Beitrag für die kritische Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz in Lehr-Lernsettings leisten soll.

    Erstbetreuerin: Prof.in Dr.in Sandra Hofhues (FernUniversität in Hagen)
    Zweitgutachter: PD Dr. Markus Deimann (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH)
  • Sabrina Schaper

    Aus rekonstruktiver Perspektive werden Formen von Handlungswissen und -orientierungen sowie Bewältigungstaktiken von wissenschafts- und organisationsbezogenen Herausforderungen untersucht, die sich bei Studierenden an sechs deutschen Universitäten im fortgeschrittenen Studium dokumentieren. Dabei bewegt sich die Arbeit transdisziplinär zwischen erziehungswissenschaftlichen Vorarbeiten zur Hochschulsozialisation aus den 1980er/1990er Jahren und aktuellen soziologischen und erziehungswissenschaftlichen Beiträgen zur Hochschul(bildungs)forschung. Mit der dokumentarischen Methode wird empirisch untersucht, wie die formellen und organisationalen Rahmenbedingungen der Hochschulen von den Studierenden wahrgenommen werden und welche Orientierungsrahmen sich im Hinblick auf ein ‚erfolgreiches‘ Studium herausbilden. In diesem Zusammenhang widme ich mich auch aktuellen Diskussionen – wie beispielsweise der Frage, ob die eigentlichen Studieninhalte und wissenschaftliche Praktiken im Vergleich zu greifbaren formellen und organisationalen Anforderungen für die Studierenden an Relevanz verlieren. Die Forschungsergebnisse sollen in Form von didaktischen Implikationen auch für die Lehr-/Lernpraxis an Hochschulen anschlussfähig gemacht werden.

    Erstgutachten: Prof.in Dr.in Sandra Hofhues (FernUniversität in Hagen)
    Zweitgutachten: Prof. Dr. Gabi Reinmann (Universität Hamburg)

  • Lars Emmerichs

    Mb2ite skizziert ein Dissertationsprojekt mit der Thematik Digitale Werkzeuge als Hilfsmittel zur Bearbeitung von Fachinhalten im Biologieunterricht. Das Ziel des Projekts ist es, das digitale Werkzeug „App“ auf mobilen Endgeräten im Vergleich zu klassischen Methoden der Erarbeitung zu untersuchen und hinsichtlich des Lernerfolges bzw. der Motivation einzuordnen und den Einfluss des jeweiligen Mediums zu untersuchen.

    Im Vergleich zu klassischen Medien, mit denen im Biologieunterricht oft gearbeitet wird, stellt das digitale Medium „App“ eine besondere Möglichkeit dar, den Unterricht aktiver zu gestalten und verschiedene Standorte mit einzubeziehen.

    Erstbetreuerin: Prof.in Dr.in Kirsten Schlüter (Professur für Biologiedidaktik, Universität zu Köln)
    Zweitbetreuerin: Prof.in Dr.in Sandra Hofhues (Lehrgebiet Mediendidaktik, FernUniversität in Hagen)

  • Henning Host

    Die Entwicklung einer Unterrichtsreihe zum antiken Rom. Eine Design-Based Research Arbeit im gymnasialen Geschichtsunterricht der sechsten Jahrgangsstufe

    Im Rahmen des Dissertationsvorhabens wird eine Unterrichtsreihe der fünften bzw. sechsten Jahrgangsstufe im Sinne von Design-Based Research als entwicklungsorientierte Forschung unter Berücksichtigung medien- und geschichtsdidaktischer Kriterien konzipiert, implementiert und systematisch entwickelt. Das Vorhaben basiert strukturell auf dem vier-phasigen research circle nach Herrington, McKeeney, Reeves und Oliver. Auf diese Weise werden der Prozess der Konzeption, Implementierung und Entwicklung als Teil von Forschung begriffen und systematisch mithilfe von Methoden empirischer Sozialforschung begleitet und erfasst. Praxis-Entwicklung und Erforschung gehen hier Hand in Hand. Die Materialien werden als offene Bildungsmaterialien lizenziert.

    Weitere Informationen:

    henninghost.de

    Host, H. (2020). Design-Based Research in der geschichtsdidaktischen Professionalisierungsforschung - Geschichtsdidaktik empirisch 20: Geschichtsdidaktisch intervenieren - Zentrum für Demokratie Aarau, 03.-04. September 2020, Basel. (ausgefallen aufgrund Covid-19; Abstract: https://henninghost.de/wp-content/uploads/2021/05/2020-03-30-Host-Henning_Design-Based-Research-in-der-geschichtsdidaktischen-Professionalisierungsforschung-2.pdf)

    Host, H. (2021). Design-Based Research in der geschichtsdidaktischen Professionalisierungsforschung. Ein Beispiel im gymnasialen Geschichtsunterricht der sechsten Jahrgangsstufe. In S. Barsch & B. Barte (Hrsg.), Motivation - Kognition - Reflexion: Schlaglichter auf Professionalisierungsprozesse in der Aus- und Fortbildung von Geschichtslehrpersonen. Schwalbach/Ts.: Wochenschau.

    Erstbetreuerin: Prof.in Dr.in Sandra Hofhues (Lehrgebiet Mediendidaktik, FernUniversität in Hagen)

    Zweitbetreuer: Prof. Dr. Sebastian Barsch (Professur für Geschichtsdidaktik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

    Kurz-Vita

    Henning Host ist Studienrat für die Fächer Geschichte und Englisch. Er arbeitete bis 2018 am Zentrum für LehrerInnenbildung an der Universität zu Köln. Henning Host promoviert zu einem Design-Based Research Projekt in der Medien- und Geschichtsdidaktik.

Abgeschlossene Promotionen

Mediendidaktik | 10.09.2021