ONLINE-Seminar

Thema:
Theorie-Seminar:
Globalgeschichte - Weltgeschichte - Universalgeschichte
Veranstaltungstyp:
Online-Seminar
Semester:
Sommersemester 2026
Zielgruppe:
BA KuWi: Modul 25204/G4; MA GeEu: Modul 26201/I; Modul 26202/II; Modul 26203/III; Modul 26204/IV; Modul 26209/IX; Modul 26210/X; offen für alle Geschichtsstudierenden
Ort:
Online
Termin:
05.05.2026 bis
30.05.2026
Zeitraum:
Fünf Termine, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr per ZOOM
05.05.2026, Dienstag,
07.05.2026, Donnerstag,
12.05.2026, Dienstag,
21.05.2026, Donnerstag,
30.05.2026, Samstag
Leitung:
PD Dr. Magnus Ressel
Anmeldefrist:
24.03.2026
Anmeldung:
ONLINE-Anmeldung unten auf dieser Seite.
Auskunft erteilt:
PD Dr. Magnus Ressel
E-Mail: magnus.ressel
Telefon: +49 2331 987 - 2124
Karin Gockel
E-Mail: karin.gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122
Hinweis:
Veranstaltung wird als Seminar im Sinne der Studienordnung anerkannt. Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

„Globalgeschichte – Weltgeschichte – Universalgeschichte“ führt in zentrale Konzepte historischer Großnarrative ein und fragt nach ihren jeweiligen Erkenntnisinteressen und Grenzen. „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?“ war der Titel von Friedrich Schillers berühmter Antrittsvorlesung als Professor für Geschichte in Jena am 26. Mai 1789. Universalgeschichte galt seither als ein besonders erhabener Bereich der Geschichtswissenschaft, der eine umfassende Deutung der Menschheitsgeschichte anstrebte. Ihren Höhe- und einstweilen auch Endpunkt fand sie Mitte des 20. Jahrhunderts mit dem Werk Arnold Toynbees. Sie wurde abgelöst durch die Weltgeschichte, die vor allem vergleichend gemeinsame Entwicklungsmuster unterschiedlicher Gesellschaften untersucht. Seit etwa zwanzig Jahren ist nun die Globalgeschichte ein bedeutender Bereich der Geschichtswissenschaft geworden. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung von Prozessen wachsender globaler Verflechtung und Interkonnektivität. Das Seminar führt in diese theoretischen Perspektiven ein und beleuchtet einschlägige Debatten zur diesen und weiteren Ansätzen einer nationsübergreifenden Geschichtsschreibung. Dabei wird auch ein besonderer Fokus auf einer möglichen Nutzung der vorzustellenden Konzepte für konkrete Forschungsarbeiten gelegt.

Literaturliste:

Friedrich Schiller: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Jena, 1789.

Jacob Burckhardt: Weltgeschichtliche Betrachtungen. Berlin/Stuttgart 1910.

William H. McNeill: The Rise of the West. A History of the Human Community. Chicago: University of Chicago Press, 1963.

Patrick Manning: Navigating World History: Historians Create a Global Past. New York: Palgrave Macmillan, 2003.

Christopher A. Bayly: The Birth of the Modern World, 1780–1914. Malden (MA) / Oxford: Blackwell, 2004.

Jürgen Osterhammel: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. München: C.H. Beck, 2009.

Maria Fusaro: Maritime History as Global History? The methodological challenges and a future research agenda, in: Maritime history as global history, hrsg. von Maria Fusaro und Amélia Polónia, St. John’s (Newfoundland), S. 267–282.

Sebastian Conrad: What Is Global History? Princeton / Oxford: Princeton University Press, 2016.

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Globalgeschichte - Weltgeschichte - Universalgeschichte
(05.05.2026 bis 30.05.2026 Online) verbindlich an.

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Karin Gockel | 19.03.2026