Exkursion nach Warschau: "Eine Gesellschaft legt Zeugnis ab - Lebensgeschichtliches Erzählen und zivilgesellschaftliches Archivieren in der Republik Polen"

Thema:
Exkursion nach Warschau: "Eine Gesellschaft legt Zeugnis ab - Lebensgeschichtliches Erzählen und zivilgesellschaftliches Archivieren in der Republik Polen"
Veranstaltungstyp:
Exkursion
Zielgruppe:
BA KW: 25205; MA Geschichte Europas
Ort:
Warschau
Termin:
04.07.2023 bis
09.07.2023
Zeitraum:
04.07.2023 (Anreisetag) bis 09.07.2023 (Abreisetag)
Leitung:
Prof. Dr. Felix Ackermann
PD Dr. Eva Ochs
Anmeldefrist:
31.1.23
Anmeldung:
Online-Anmeldung unten über die Seite des IGB möglich, vorzugsweise mit der vorname.name@studium.fernuni-hagen.de Mailadresse
Auskunft erteilt:
Eva Engelhardt , E-Mail: eva.engelhardt , Telefon: +49 2331 987-4010

Gemeinsame Exkursion von Lehrgebiet Public History sowie dem Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen

VORBEREITUNGSTREFFEN: 18.02.2023 in Hagen 9.00–17.30 Uhr, Anmeldung zur Exkursion nur über die Seite des Vorbereitungstreffen möglich!

Voraussetzungen für Studierende der FernUniversität

  • Das Seminar ist konzipiert für Studierende des BA Kulturwissenschaften, die das Modul G5 abgeschlossen haben sowie für Studierende des MA Geschichte Europas
  • Voraussetzung zur Teilnahme ist das Absolvieren eines inhaltlichen Vorbereitungsseminars „Oral History als erinnerungskulturelle Praxis: Zwischen citizen science und universitärer Forschung“ am 18. Februar 2023 in Hagen
  • Während der Exkursion in Warschau halten alle Studierende ein 10-minütiges Referat zur Einführung in die Themen vor Ort, ein Teil der Referenten wird auf Englisch vortragen
  • Es wird erwartet, dass die Studierenden am gesamten Programm der Exkursion teilnehmen
  • Es ist nach Rücksprache möglich, aufbauend auf Seminar und Exkursion mündliche Prüfungen abzulegen sowie Hausarbeiten zu schreiben
  • Kosten mit Vollverpflegung exkl. Anreise: ca. 385 Euro im Doppelzimmer, ca. 600 Euro im Einzelzimmer
  • Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt. Wenn die Exkursion bis zum Anmeldeschluss überbucht sein sollte, wird eine Auswahl seitens der Veranstalter getroffen werden.
  • Wichtig: Wir bitten darum, dass Sie die Bedeutung des Exkursionsthemas für Ihr Studium unter “Bemerkungen” skizzieren.

Idee

Die Exkursion ist ein Versuch, polnische Erfahrungen in der Dokumentation, Archivierung und Erforschung von Oral History als historischer Quelle zu erschließen. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Verhältnis die akademische Analyse individueller Erfahrungen zur Entstehung kollektiver Erzählungen steht. Dabei loten wir in Warschau im Dialog mit polnischen Kolleg:innen das Spannungsfeld zwischen Zivilgesellschaft, akademischer Wissensproduktion sowie staatlichen Strukturen aus. Thematisch wird die Exkursion die Rolle von Oral History für drei zentrale historische Epochen in den Blick nehmen: die deutsche Besatzung Polens, die Phase kommunistischer Herrschaft in der Volksrepublik Polen sowie die Gegenwart. Ziel der Exkursion ist, anhand einer kritischen Auseinandersetzung mit den polnischen Praktiken gesprochener Geschichte in unterschiedliche Formen zivil/gesellschaftlicher Archive unseren eigenen Blick für das Zusammenspiel von Oral History, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu schärfen und neue Forschungsfragen zu ihrem Verhältnis in anderen Kontexten zu entwickeln.

Technische Information

Die Exkursion wird vom Lehrgebiet Public History in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie, der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie der Universität Warschau organisiert. Wir buchen zentral Übernachtungen und bezahlen von Ihrem Teilnehmerbeitrag Eintrittskarten, Übernachtungen sowie die Mahlzeiten. Bitte buchen Sie eigenständig An- und Abreise nach bzw. von Warschau.

Das Lehrgebiet bemüht sich um einen Reisekostenzuschuss, kann diesbezüglich jedoch nichts versprechen. Eine Anzahlung von 20% der Reisekosten wird Anfang Februar 2023 fällig werden, um die Buchungen abzusichern. Der Restbetrag ist dann Anfang Juni 2023 anzuweisen.