Jessica Güsken, M.A.

E-Mail: jessica.guesken

Telefon: +49 2331 987-4197

Fax: +49 2331 987-4850

Raum: Universitätsstr. 33, Raum B 2.014

Lebenslauf

2003-2009 Studium der Germanistik, Philosophie, Kunst- und Designwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal und der Eötvös Loránd Universität (ELTE) Budapest. 2009 Magisterabschluss an der BU Wuppertal. 2009-2011 freie Mitarbeit bei D.C.-Tonstudios Berlin (Hörbuchregie, Audioschnitt). 2011-2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Technischen Universität Dortmund am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Intermedialität/Interkulturalitat (Prof. Dr. Michael Niehaus). Seit WS 2014/15 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Neuere deutsche Literatur und Medienästhetik (Prof. Dr. Michael Niehaus) an der FernUniversität in Hagen. Seit 2017 außerdem Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Das Beispiel im Wissen der Ästhetik (1750-1850). Erforschung und Erfassung einer diskursiven Praxis“. Aktuell: Abschluss des Promotionsprojekts über Beispiele des Hässlichen im Diskurs der philosophischen Ästhetik (1750-1850).


Bild: gemeinfrei (Pixabay/Creative Commons CC0)/Nils Jablonski
Lg Medienaesthetik Mitarbeiterpan22jessicaBild: gemeinfrei (Pixabay/Creative Commons CC0; Wikimedia Commons)

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

  • Ästhetik des Hässlichen

  • Ästhetikdiskurs im 18. und 19. Jahrhundert

  • Naturschönheit

  • Theorie und Praxis des Beispiels

  • Cultural and Literary Animal Studies, Ecocriticism

  • Tangibilität/Berührbarkeit und Evidenz

  • Verschollenheitserzählungen, Figurationen des Verschwindens

  • Pikarisches Erzählen

  • Diskursanalyse, Dekonstruktion, poststrukturalistische Theorie

  • Neuere und neuste deutsche Literatur (19.-21. Jahrhundert)

  • Medienästhetik, Medienkulturen, Medientheorie


Veröffentlichungen

    • z.B. Zeitschrift zum Beispiel. Zus. mit Christian Lück, Michael Niehaus, Peter Risthaus. MV Wissenschaft: Münster. Nr. 1/2018.

    • Handgreifliche Beispiele: Erste Lieferung. Zus. mit Peter Risthaus. MV Wissenschaft: Münster, 2019. (Themenheft, zugl. z.B. Nr. 2/2019)

    • Handgreifliche Beispiele: Zweite Lieferung. Zus. mit Peter Risthaus. MV Wissenschaft: Münster, 2019. (Themenheft, zugl. z.B. Nr. 3/2019; in Vorbereitung)

    • „Kausalität aus Freiheit. Zum Problem der Willensfreiheit bei Immanuel Kant und in der Neurobiologie“, in: Oliver Cosmus und Frauke A. Kurbacher (Hg.): Denkspuren. Festschrift für Heinrich Hüni. Würzburg 2008, S. 363-374.

    • „Geo-Narration: Reisen als poetisches Prinzip. Überlegungen zur Logik des Erzählens in Felicitas Hoppes Verbrecher und Versager“, in: Thomas Homscheid und Esbjörn Nyström (Hg.): Geschichten des Reisens – Reisen zur Geschichte. Studien zu Felicitas Hoppe. Uelvesbüll 2012, S. 7-23.

    • „Kröten, Krokodile, Faultiere, Ratten und andere widerliche Mischungen. Über einige Beispiele des Naturhässlichen". In: Zeitschrift für deutsche Philologie, H 134/4 (2015), S. 517-544.

    • „Kants tätowierter Neuseeländer“, in: z.B. Nr. 1/2018, S. 47-62.

    • „Editorial“ (zum Themenheft Handgreifliche Beispiele: Erste Lieferung; zus. mit P. Risthaus), in: z.B. Nr. 2/2019, S. 7-12.

    • „Blooming Flowers, Fish in Water, Amphibians, and Apes: Herder’s Environmental Aesthetics of Nature”, in: Roland Borgards, Catrin Gersdorf, Frederike Middelhoff, Sebastian Schönbeck (Hg.): Texts, Animals, Environments. Zoopoetics and Ecopoetics. Freiburg i.B./Wien/Berlin 2019, S. 175-188.

    • „Handgreifliche Beispiele in Michel Serres’ Philosophie der Gemenge und Gemische“, in: z.B. Nr. 2/2019 (Themenheft Handgreifliche Beispiele: Erste Lieferung), S. 13-34.

    • „Beispiele geben. Zur Problematik einer unumgänglichen Praxis im Diskurs der Ästhetik (1750-1850)“, in: Olaf Kramer (Hg.): Rhetorik und Ästhetik der Evidenz. (erscheint bei De Gruyter im März 2019)

  • „Handgreifliche Beispiele in der phänomenologischen Philosophie“, et al. Blog für phänomenologische Philosophie, 31. Januar 2018.


Wissenschaftliche Tätigkeiten

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Das Beispiel im Wissen der Ästhetik (1750-1850). Erforschung und Erfassung einer diskursiven Praxis“.

    Weitere Informationen zum Projekt:

  • Das Archiv des Beispiels ist eine Online-Datenbank zur Erforschung und digitalen Erfassung des Beispielgebrauchs in der Moderne. Ein momentaner Projekt-Schwerpunkt liegt auf der Sammlung und Beschreibung von Beispielen, die im Diskurs der philosophischen Ästhetik (1750-1850) für das Schöne, Erhabene, Komische, Hässliche usw. gegeben werden. Weitere Projekte sind „Handgreifliche Beispiele“ sowie „Heideggers Beispiele“. Das Archiv des Beispiels wird seit einigen Jahren von Christian Lück, Peter Risthaus, Michael Niehaus und Jessica Güsken betrieben.

    • „Handgreifliche Beispiele und Berührungsverbote in der Ästhetik“, Interdisziplinäre Tagung „Tangibilität. Handgreifliche Beispiele ästhetischen Wissens“, 12-14.07.2017, Ruhr-Universität Bochum und FernUniversität in Hagen

    • „Wild Tulips, Fish in Water, Crocodiles in Swamps. Examples of Nature’s Beauty and Ugliness in the Discourse of Aesthetics”, International Symposium „Texts, Animals, Environments: Zoopoetics and Environmental Poetics”, 12. – 14.10.2016, Hannover

    • „‚Meine Verschlüsselungstechnik ist die Fiktionalisierung‘: Friedrich von Borries‘ RLF“ (zus. mit Wim Peeters), Ringvorlesung „Sprechen über Literatur“, 14.05.2014, TU Dortmund

    • „Kröten im System. Zur Logik einiger Beispiele des Hässlichen“, Internationale Tagung „Rhetoric of Evidence/Rhetorik der Evidenz. Epistemic Models and Rhetorical Practice in Science, Education and Culture“, 12.-15.03.2014, Heidelberg

    • „Zwielichter der Ästhetik. Zur Logik einiger Beispiele des Naturhässlichen“ , IFK-Akademie „Das Naturschöne. Definition, Rekonstruktion“, 25.-29.08.2013, Traunkirchen (Österreich)

    • „The Hag. On a Frequent Example of the Ugly”, Internationale Konferenz „Cases and Examples: The Scientific Paradigm in Art, Media and Literature between 1750 and 1900”, 26.-27.04.2013, University of Virginia, Charlottesville (USA)

    • „Schelm und S(ch)ein. Überlegungen zur Komik Helge Schneiders“, Philosophisches Café der Bergischen Universität, 10. November 2008, Wuppertal

  • „Tangibilität. Handgreifliche Beispiele ästhetischen Wissens“, 12-14.07.2017, Ruhr-Universität Bochum und FernUniversität in Hagen (zus. mit Peter Risthaus)

    Weitere Informationen zur Tagung:

    • 2. Würzburg Summer School for Cultural and Literary Animal Studies (CLAS): „Zoologische Ästhetik“, 22.-27.09.2014, Universität Würzburg

    • International Summer School „Exemplarity and Cases”, 17.-19.07.2013, Ruhr-Universität Bochum

    • IFK_Akademie „Das Naturschöne. Definition, Rekonstruktion“, 25.-31.08.2013, Traunkirchen (Österreich)


Akademische Lehre

    • Reader: Literatur und Medien (hg. zus. mit Christian Lück, Michael Niehaus und Wim Peeters, Hagen 2015)

    • Reader: Perspektiven auf Kultur und Medien (hg. zus. mit Michael Niehaus und Wim Peeters, Hagen 2015)

    • Videokurs + Reader: Warum Literaturwissenschaft? (hg. zus. mit Irmtraud Hnilica, Nils Jablonski, Christian Lück und Wim Peeters, Hagen 2019)

    • Audiokurs + Reader: Kulturtechniken (hg. zus. mit Michael Niehaus, Nils Jablonski und Christian Lück, Hagen 2019)

  • SoSe 2019

    • Literatur und Medien III (Webinar, zus. mit Nils Jablonski und Fynn-Adrian Richter, FernUni Hagen)

    SoSe 2018

    • Der Mensch als Außenseiter? Posthumane Phantasien im Film (Seminar im Rahmen der Studienwoche „Außenseiter in Literatur und Film“, zus. mit Fynn-Adrian Richter, FernUni Hagen)

    WS 2017/18

    • Literatur und Medien II (Webinar, zus. mit Nils Jablonski und Fynn-Adrian Richter, FernUni Hagen)

    SoSe 2017

    • Archiv des Beispiels: Digitale Textannotation. Praxisseminar zum Fernpraktikum (Blockseminar, zus. mit Christian Lück, FernUni Hagen)

    WS 2016/17

    • Literarische Medienreflexionen: Telefon (Blockseminar, FernUni Hagen)

    • Literatur + Medien I (Webinar, zus. mit Nils Jablonski und Davina Stiller, FernUni Hagen)

    SoSe 2016

    • Miniaturen (Seminar im Rahmen der Studienwoche „Kleine Erzählungen“, FernUni Hagen)

    WS 2015/16

    • Verschollenheit (Blockseminar, FernUni Hagen)

    SoSe 2015

    • Hörbücher (Seminar im Rahmen der Studienwoche „Literatur – Akustik – Medien“, FernUni Hagen)

    SoSe 2014

    • Von Kröten, Fledermäusen, Affen und Käfern: Schwellentiere in Literatur, Film und Comic (Proseminar, TU Dortmund)

    WS 2013/14

    • Sprechen über Bücher (Proseminar, TU Dortmund)

    SoSe 2013

    • Das Hässliche (Proseminar, TU Dortmund)

    • Literatur, Kunst und Ekel (Proseminar, zus. mit Wim Peeters, TU Dortmund)

    WS 2012/13

    • Kafkas Der Verschollene (Proseminar, zus. mit Horst Gruner, TU Dortmund)

    SoSe 2012

    • Reisereportagen (Proseminar, TU Dortmund)

    • Didaktik des Beispiels (Hauptseminar, zus. mit Michael Niehaus und Christian Lück, TU Dortmund)

    WS 2011/12

    • Pikareskes Erzählen von Mateo Alemán bis Helge Schneider (Proseminar, TU Dortmund)

Dr. Nils Jablonski | 15.04.2019