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11. und 12. November 2023: Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten

Weihnachtsfilme_2Foto: Fernuni

Der Workshop findet am 11. und 12. November 2022 als Hybridveranstaltung in der FernUniversität in Hagen sowie online statt. Die Übernahme der Fahrt- und Übernachtungskosten ist geplant.

Veranstaltet wird der Workshop von Prof. Andrea Geier (Universität Trier), Jun.-Prof. Irina Gradinari (FernUniversität in Hagen) und Dr. Irmtraud Hnilica (FernUniversität in Hagen).

Anmeldungen wird erbeten, per Mail an Carolin Rolf: carolin.rolf

Abstract:

Wie kein anderer Feiertag ist Weihnachten als zentrales Ritual der westlichen christlichen Kultur mit Bedeutungen und Traditionen aufgeladen, die trotz ihrer universalen Anmutung einem historischen und vor allem medienästhetischen Wandel unterliegen. In der bestehenden Form hätte sich Weihnachten ohne den Film möglicherweise gar nicht etabliert. Filme sind Bestandteile unseres Wissens- und Wahrnehmungssystems, in dem Weihnachten mit Begehren und Ängsten, aktuellen Diskursen und politischen Imaginationen verwoben wird. „Weihnachtsfilme lesen“ ist daher grundsätzlich ein kulturwissenschaftliches Unterfangen, das gerade intersektionale Analyse möglich macht. Daher lohnt es sich, Weihnachtsfilme analytisch ernst zu nehmen. Mit einem Hybridworkshop und einer Online-Vortragsreihe im November und Dezember 2021 haben wir dieses Projekt begonnen.

Mit einem Workshop „Weihnachtsfilme lesen 2: Krisengeschichten“ soll es nun im November 2022 fortgesetzt werden. Während im Vorjahr insbesondere Race, Class und Gender im Zentrum der Analyse des Genres standen, soll es diesmal um Krisengeschichten gehen. Denn ganz entgegen dem Klischee, dass Weihnachtsfilme stets nur von der heilen Welt erzählten, zeigen gerade sie regelmäßig Krisen – unter anderem der Familie, der Liebe und der Genderrollen. Auch ökonomische Probleme spitzen sich anhand des Geschenkeimperativs rund um Weihnachten zu. Die mit Weihnachten verbundene Vorstellung besonderer Harmonie stellt einen besonders wirksamen Hintergrund dar, vor dem sich private wie soziale Verwerfungen umso schärfer abzeichnen. Gerade für diese, so die Prämisse des Workshops, interessieren sich Weihnachtsfilme in besonderer Weise. Im Fokus stehen Krisennarrative, Deregulierung und Verunsicherung als ästhetische Phänomene sowie diskursive Verhandlungsprozesse der (De-)Stabilisierung, vor allem aber genrespezifische Mechanismen der Weihnachtsfilme, Krisen darzustellen und zu beheben. Nach wie vor interessiert uns auch die Rolle, die Race, Class und Gender in diesen weihnachtlichen Krisenkonfigurationen spielen.

Flyer mit Programm (PDF 196 KB)

17. Oktober 2022, 19 Uhr: Online-Aperivo mit Prof. Dr. Peter Risthaus

"Online-Aperivo mit..."

Aperitivo Italiano: Aperitif wie in Italien | FOODBOOM

Folge 1

Prof. Dr. Peter Risthaus, Dekan der Fakultät für Kultur und Sozialwissenschaften

Moderation: Dr. Wim Peeters

Hiermit laden wir Sie ganz herzlich zu der ersten Veranstaltung unserer neuen Online-Veranstaltungsreihe ‚Aperitivo mit...‘ ein. Mit dem neuen Format wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, in entspannter Atmosphäre ein Mitglied des Instituts im persönlichen Austausch besser kennen zu lernen. Sie können unseren Gast alles zur Berufsorientierung, zum akademischen Werdegang, zu den Schwerpunkten in der Lehre, den aktuellen Forschungsinteressen oder gerne auch den akademischen Selbstverwaltungsaufgaben fragen. Darüber hinaus können Sie Ihre Anliegen oder Sorgen bezogen auf das Studium direkt loswerden. Als Mittagspendant dieser Veranstaltung wird es im Laufe des Semesters noch eine „Online-Kaffeepause mit...“ geben. Dazu informieren wir Sie rechtzeitig.
Den Auftakt machen wir am 17. Oktober 2022, 19 Uhr mit unserem derzeitigen Dekan der Fakultät für Kultur und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Peter Risthaus. Die Veranstaltung hat die Besonderheit, dass im ersten Teil noch die Diskussion der Vorlesung während der Studienwoche zum ThemaTabu/Bruch nachgeholt wird, die ja aus technischen Gründen nicht stattfinden konnte. Einen Link zu der Aufnahme der Vorlesung „‚S[…] sagt man nicht!‘: Tabu und Sublimierung in Literatur und Theorie“ finden Sie auf der Seite der Studienwoche:
Auch wenn Sie nicht an der Studienwoche teilgenommen haben, können Sie gerne rege mitdiskutieren. Die Vorlesung funktioniert auch für sich und gibt einen guten Eindruck der Lektürepraktiken unseres Gastes. Auch darüber können wir gerne reden.
Die Veranstaltung findet online in Zoom statt:

https://fernuni-hagen.zoom.us/j/6259402564?pwd=bEpjSi9uMWUrNlRWQ3R6UHM3ZkU1dz09

mehr Infos

Weitere Informationen zu Zoom an der FernUniversität in Hagen unter

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Ausstellung "Machine in Residence - Spielarten elektronischer Literatur"