Aktuelles

Meldungen aus dem Institut


Premiere der Interviewfilmreihe Theorie|Apparate. Episode 01: Hate speech | 21.02.24 | 16-18

Im Rahmen des Forschungschwerpunktes digitale_kultur:

THEORIE|APPARATE

Wie kaum ein zweites Thema versinnblidlicht hate speech gegenwärtig eine der dunkelsten Seiten digitaler Kultur. Im Februar 2024 tritt nun der sog. Digital Services Act in Kraft. Damit macht die EU ein Vorgehen der Betreiber großer Social Media Plattformen gegen Hass im Netz, Falschinformationen und Wahlmanipulation erstmals verbindlich. Aber wie kann so eine (Selbst-)Regulation aussehen? Wie groß ist der Anteil der Betreiber an diesen Problemen und welche Forschungsansätze eignen sich zur Beschreibung dieses brisanten Phänomens?

Um diese und andere gesellschaftlich relevante Fragen mit wissenschaftlicher Expertise und gleichzeitigem Fokus auf fachübergreifende Verständlichkeit öffentlich zu diskutieren, startet der FSP digitale_kultur im gleichen Monat die Interview-Film-Reihe Theorie|Apparate als Format in der Wissenschafskommunikation.

In Kooperation mit den Wissenschaftsgesprächen der Fakultät KSW laden wir online und vor Ort zur Premiere des ersten Films der Reihe ein. Nach dem Film-Screening wird es ein Podium zum Thema Wissenschaftskommunikation mit Kurzinputs zum Film, ein Q&A mit Beteiligten des Films und einen informellen Ausklang mit Aperitif geben. Den Link für den Live-Stream finden Sie nachstehend.

Release Episode 01: Hate speech

Das Thema hate speech beschäftigt die gesellschaftliche Öffentlichkeit seit langem. Umfassende Erklärungen oder wirksame Lösungsansätze für das Problem gibt es bisher allerdings nicht. Dies hat sicher auch damit zutun, dass dieses vielschichtige Phänomen keine singuläre Ursache hat und erst durch eine Vermittlung unterschiedlicher Forschungsperspektiven überhaupt beschreibbar wird. Mit der ersten Episode des Video-Formats Theorie|Apparate widmet sich der FSP digitale_kultur diesem Problem daher interdisziplinär und verschränkt medienwissenschaftliche, philosophische und rechtswissenschaftliche Ansätze mit den Expertisen außeruniversitärer Initiativen und den Desideraten aus der Forschungspraxis des FSP. Das Ziel ist es die komplexen Hintergründe dezidiert wissenschaftlich zu beleuchten, dabei aber für ein breites Publikum zugänglich zu machen.

21.02.2024 | 16:00 Uhr | Universitätsstr. 21 | Geb. 2 | Raum 1-2
Der Link: Teilnehmen

mehr Infos

Der Film wird ab dem 21.02.24 auf folgender Website online verfügbar sein:

www.theorie-apparate.de


Video: Die ‚Böse‘ und die ‚Popikone‘. Zeitgeschichte, die sich ereignet

im Rahmen des Hagener Wissenschaftsgespräche KSW:

Die ‚Böse‘ und die ‚Popikone‘.

Zeitgeschichte, die sich ereignet – ein Gespräch zwischen zwei neuen Büchern aus Geschichtswissenschaft und Soziologie

Peter Risthaus moderiert Frank Hillebrandt und Alexandra Przyrembel

Abstract:

Peter Risthaus spricht gemeinsam mit Frank Hillebrandt und Alexandra Przyrembel über ihre neuen Bücher. In ihrem Buch ‚Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte‘ (Fischer Verlag 2023) zeigt die Historikerin, dass die gegen die SS-Ehefrau geführten Nachkriegsprozesse mit einem komplexen Aushandlungsprozess über Erinnern und Verschweigen verflochten war. Im Buch ‚Ereignistheorie für eine Soziologie der Praxis‘ (Springer VS) von Frank Hillebrandt geht es um die Formation der Pop-Musik, die als eine Praxis untersucht wird, die sich immer in enger Verflechtung mit Erinnerungskulturen und Ikonisierungen etwa des Pop-Stars Jimi Hendrix ereignet. In der Frage nach der Bedeutung von Erinnerung für die Geschichte der Bundesrepublik begegnen sich die beiden Bücher.

Dienstag, 12. Dezember 2023, 16.00 Uhr, FernUniversität in Hagen, Gebäude 2, Universitätsstr. 33, Raum 4 + 5

Der Link zum Video