Kategorie: Aktivieren

Ein regelmäßig wiederkehrender Workshop in unserem hochschuldidaktischen Veranstaltungsangebot ist „Aktivierende Methoden in der Online-Lehre“. Das ist ein Thema, das mittlerweile nicht nur für die FernUni interessant ist, sondern auch Präsenzhochschulen betrifft – wahrscheinlich nicht nur während der Corona-Pandemie, sondern auch darüber hinaus. Eine Aufgabe für die Teilnehmenden des Workshops ist die Erstellung von E-tivities, die in das 5-Stufen-Modell von Gilly Salmon passen. Die Ideen der Lehrenden sind dabei regelmäßig so gut, dass wir uns entschlossen haben, die besten hier in einem Beitrag zu veröffentlichen.

Speed-Networking ist eine Methode, die zum Einsatz kommt, wenn sich die Teilnehmenden einer Veranstaltung schnell und informell kennenlernen sollen. Annabell Bils stellt das Format vor, mit dem bei der Veranstaltung „Eine Uni, viele Gesichter“ Erfahrungen gesammelt wurden.

Für das Aktivieren, Motivieren, Prüfen und Bewerten von Studierenden steht den Lehrenden der FernUni eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung. Wir haben in einer Broschüre zusammengestellt, welche Funktionen und Tools zu welchem Zweck eingesetzt werden können und welche Werkzeuge vor allem für summative Prüfungen an der FernUni zur Verfügung stehen.

Bei einer Teaching Assessment Poll (TAP) können Lehrende auf unkomplizierte Weise Feedback von den Lernenden zur Lehrveranstaltung bekommen. In der Regel führen Mitarbeitende der Evaluationsstelle einer Hochschule die TAP in einer Prösenzveranstaltung durch und diskutieren mit Studierenden über ihre Antworten. Das Verfahren lässt sich aber auch niederschwellig von Lehrenden mit Hilfe von anonymen Abstimmungssystemen durchführen.

Bugtopia ist ein Point-and-Click-Adventure, das Lernaufgaben aus dem Bereich „Sprach- und Textverständnis“ anbietet, die in eine dystopische Handlung integriert worden sind. Lernspiele wie dieses bieten sich an, um auf motivierender Weise Wissen zu überprüfen und Lernprozesse anzuregen. Die nicht-lineare Erzählweise des Spiels ermöglicht dabei vielfältige Interaktionsmöglichkeiten und ein hohes Maß an Handlungsfreiheit.

Die Methode „Lernlandkarte“ kann sowohl für die didaktische Reduktion aus der Perspektive von Lehrenden als auch als Methode mit Lernenden genutzt werden. Bei der Methode handelt es sich um eine Visualisierung der Inhaltsanteile eines Themengebiets inklusive einer Planung, in welcher Reihenfolge diese Anteile „angesteuert“ werden sollen.

Moveo ist ein Selbsteinschätzungstest für Studierende in den ersten Semestern. Der Name moveo bedeutet „ich bewege mich“ bzw. im übertragenen Sinne „ich verändere mich“ und steht für die Zielsetzung dieses Angebots. Das Ziel von moveo ist es, Studierende zu einer Selbstreflexion ihrer aktuellen Studiensituation anzuregen. Thematisiert werden dabei das individuelle Lernverhalten, die Lernmotivation sowie typische Schwierigkeiten im Lernprozess.