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Digitale Buchvorstellung "Ich bin ohne Sinnen gestorben. Leben und Leid der Rosa Schillings"

[03.11.2021]

Eine digitale Veranstaltung der Bibliothek, dem AStA, dem Referat für Chancengerechtigkeit und der Gleichstellungsbeauftragten der FernUniversität.

Gabriele Lübke liest am 23.11.2021 aus ihrem Buch über das Schicksal ihrer Großmutter in der NS-Zeit.


Foto: Fotomontage: Nadine Quast, Augenblicke

Gabriele Lübke zeichnet das Le­ben ihrer Großmutter Rosa Schillings anhand von familiären Überlieferungen, eigenen Schriftstü­cken und ihrer Krankenakte nach. Sie dokumentiert eindrücklich, wie ihre Großmutter in die Maschinerie des nationalsozialistischen Psychiatriesystems geriet und schließlich 1941 in Hadamar ermordet wurde. Rosa Schillings steht stellvertretend für die vielen Menschen, die im Rahmen der so genann­ten „Aktion T4“ der nationalsozialistischen Euthanasie-Ideologie zum Opfer fielen.

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webteam.ub | 03.11.2021