Informationen zu Klausuren

Die Fakultät für Psychologie beteiligt sich derzeit an einem Pilotprojekt der FernUniversität zur Implementierung von elektronischen Prüfungen ab dem Wintersemester 19/20 in einigen Regionalzentren.

Die elektronische Prüfung bietet für die Studierenden unter anderem die folgenden Vorteile:

  • Wegfall der häufig als unübersichtlich wahrgenommenen Lotse-Bögen
  • Schnellere Auswertung der Klausuren
  • Wegfall von Scan-Fehlern (z.B. bei Verwendung eines ungeeigneten Stifts)
  • Nach erfolgreicher Implementierung ist langfristig das Angebot eines Wiederholungstermins im gleichen Semester geplant.

Ausführliche Hintergrundinformationen schildert Prof. Dr. Stürmer in einem Vortrag zu elektronischen Prüfungen, den Sie hier aufrufen können.

Um elektronische Prüfungen bereits ab dem Wintersemester 19/20 anbieten zu können, sind organisatorische Vorkehrungen zu treffen, die schon seit der Klausurkampagne Sommersemester 19 zu Änderungen führten. Über diese Änderungen wurden alle Studierenden bereits per Mail informiert, untenstehend sind noch einmal alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

Aufgrund von Datenschutz und IT-Infrastruktur müssen die elektronischen Prüfungen in eigenen Räumlichkeiten der FernUniversität in Hagen (Regionalzentren) stattfinden. Das Anmieten von Hörsälen externer Universitäten ist daher in der Regel nicht mehr möglich.

Auch die Papierklausuren im Sommersemester 2019 werden bereits in den Regionalzentren geschrieben.

Durch die Nutzung der Regionalzentren können in Deutschland 13 Klausurorte angeboten werden. Bislang waren es 11 Klausurorte. Für viele Studierende rückt der Klausurort also näher an den Wohnort, für viele Studierende bleibt es bei der gleichen Stadt. Dass für einen Teil der Studierenden der Klausurort zukünftig weniger gut zu erreichen ist, ist bei einer solchen Veränderung leider nicht zu verhindern.

Für Studierende im Ausland gelten die bisherigen Regelungen.

Beachten Sie bitte die neue Anmeldephase vom 01.12.-15.12.2019. In dieser Zeit melden Sie sich wie gewohnt über das Prüfungsportal an. Sie können ein Wunsch-Regionalzentrum auswählen.

Die Klausuren finden zwischen dem 03.03.2020 und dem 06.03.2020 statt. Die Termine für die einzelnen Module sind dem Studienportal zu entnehmen.

Basierend auf den Prüfungsanmeldungen der letzten Semester ist davon auszugehen, dass alle Studierenden im gewünschten Regionalzentrum ihre Prüfung ablegen können.

Sollte es zu unerwarteten starken Schwankungen im Anmeldeverhalten kommen, können wir nicht ausschließen, dass in einzelnen Fällen auf ein anderes Regionalzentrum ausgewichen werden muss. In diesem Fall werden wir die betroffenen Studierenden rechtzeitig über die Umverteilung informieren

Es wird aber selbstverständlich sichergestellt, dass Studierende, die zwei oder mehr Klausuren angemeldet haben, alle Klausuren im gleichen Zentrum schreiben können.

Ab dem Sommersemester 2019 wird die Dauer der Klausuren für alle Module auf 1,5 Stunden reduziert. Die Anzahl der MC-Prüfungsfragen pro Klausur wird der Dauer der Klausuren angepasst.

Die fachliche Beurteilung angemessener Prüfungsformate obliegt gemäß Hochschulgesetz NRW den verantwortlichen Prüferinnen und Prüfern. Diese haben sich aufgrund ihrer fachlichen Expertise dafür entschieden, die Prüfungsdauer und die Anzahl der Prüfungsfragen zu reduzieren. In den Modulen werden wie in der Vergangenheit genaue Informationen zum Klausurformat bereitgestellt, die eine optimale Vorbereitung auf die Klausur erlauben. Es bleibt weiterhin bei einer Modulabschlussklausur.

Durch die reduzierte Dauer können mehrere Modulprüfungen pro Tag stattfinden. Wenn das Studium nach Studienplan absolviert wird, finden keine Klausurtermine am selben Tag statt. Bei einer abweichenden Reihenfolge der studierten Module kann es dazu kommen, dass zwei Klausuren am gleichen Tag geschrieben werden. In diesem Fall ist aber immer gewährleistet, dass eine Pause zwischen den Klausuren liegt. Es werden keine Klausuren unterschiedlicher Module mehr parallel geschrieben, sodass das Studium wieder flexibler gestaltet werden kann.

Studierende, die aufgrund von Behinderung oder chronischen Erkrankungen eine Schreibzeitverlängerung oder eine andere Form des Nachteilsausgleichs benötigen, können wie bisher in den Regionalzentren Klausuren schreiben. Hierfür stehen gesonderte Räumlichkeiten zur Verfügung.