Modul 31521

Finanzintermediation und Bankmanagement

Warum dieses Modul?

hier die Antwort

Die Finanzintermediation beschäftigt sich mit Banken und anderen Finanzintermediären, die den Abschluss von Finanzkontrakten zwischen zwei Parteien – typischerweise Geldgeber und Geldnehmer – ermöglichen oder begünstigen. Zu den Finanzintermediären zählen beispielsweise Wertpapierbörsen, Ratingagenturen oder Vermögensberater sowie im engeren Sinne insbesondere Banken. Klassische Elemente der Bankbetriebslehre umfassen den Aufbau und die Struktur von Banken sowie die Analyse traditioneller Bankgeschäfte wie Kredite und Einlagen. Hinzu kommen organisatorische Rahmenbedingungen, insbesondere die Bankenregulierung. In einer modernen Sichtweise steht die Entscheidungsorientierung im Fokus: Wie können Entscheidungen in einer Bank über Investitionen (beispielsweise Kreditvergaben) und Finanzierungen bestmöglich getroffen werden, um die Unternehmensziele zu erreichen? Die Antwort auf diese Frage bezieht die Dimensionen Rendite und Risiko ein. Eine Entscheidungsgrundlage bieten Verfahren des Bankcontrollings bzw. der Bankkalkulation einzelner Geschäfte oder größerer Einheiten. Auf der Makroebene beschäftigt sich die Banksteuerung mit Aspekten der risikoadjustierten Performance von Geschäftsbereichen unter Berücksichtigung der Knappheit von Ressourcen, insbesondere des verfügbaren Haftungspotenzials der Bank. Von besonderer Bedeutung für das Bankmanagement ist zudem der Umgang mit (finanziellen) Risiken, insbesondere Zinsrisiken, Kreditrisiken und Marktpreisrisiken von Rohstoffen, Aktien und Währungen.

Warum sollte man so etwas lernen? Natürlich bereitet das Modul auf qualifizierte Tätigkeiten bei Finanzintermediären vor. Aber auch in Tätigkeitsfeldern außerhalb einer Bank wird man mitunter mit Themen des Bankmanagements in Berührung kommen – sei es bei der Kreditbeantragung in einem Start-up-Unternehmen, bei dem Management von Wechselkursrisiken in einem Industriebetrieb, bei der Entwicklung eines automatisierten Verfahrens zum Credit Scoring in einem FinTech-Unternehmen etc. In allen solchen Fällen ist es hilfreich, grundlegende Konzepte des Bankmanagements zu kennen, wie sie mit diesem Modul vermittelt werden.


Modulbeschreibung [pdf, 126 KB]

Leseprobe [pdf, 860 KB]


Modulinhalte

Kurs-Nr. Kursbezeichnung betreuender Lehrstuhl

41520
(VU)

Finanzintermediation und Bankmanagement BWL, insb. Bank- und Finanzwirtschaft
Lehrstuhlinhaber: Univ.-Prof. Dr. Rainer Baule

Virtuelle Lernumgebung

Moodle (Anmeldung erforderlich)


Modulabschlussprüfung

Prüfungsform

Zweistündige Klausur am Semesterende.

Orte und Termine

Sommersemester 2021: Berlin/Potsdam, Hagen und München

Wintersemester 2021/22

Do., 17.03.2022, 17:15 – 19:15
(Prüfer: Baule)

Sommersemester 2021

Do., 09.09.2021, 17:15 - 19:15
(Prüfer: Baule)

Anmeldung

Prüfungsrelevante Hinweise einschließlich finaler Ort- und Raumangaben und Informationen zur Anmeldung: Studien- und Prüfungsinformationen Nr. 3“.

Anmeldezeitraum Sommersemester 2021
28.06.2021 bis 6.08.2021

Anmeldezeitraum Wintersemester 2021/22
3.01.2022 bis 11.02.2022

Teilnahmeberechtigung

Bestehen von mindestens einer Einsendearbeit.


Einsendearbeiten

Die Einsendearbeiten dieses Moduls finden Sie zu Beginn des Semesters innerhalb der Moodle-Lernumgebung in dem Abschnitt „Einsendearbeiten – Voraussetzung für die Zulassung zur Modulabschlussprüfung“. Sie werden online bearbeitet oder erfordern das Hochladen einer Lösungsdatei (PDF). Der folgende Link leitet Sie direkt dorthin:

Innerhalb der Moodle-Lernumgebung finden Sie auch alle weiteren Informationen, wie z. B. die Abgabetermine der Einsendearbeiten.

Für Ihre weitere Semesterplanung haben wir Ihnen zusätzlich die Abgabetermine zu allen Einsendearbeiten tabellarisch in einer Übersicht (PDF 70 KB)zusammengestellt.


Übungsklausuren

Die Aufgabenstellung der letzten vier Klausurkampagnen können online abgerufen werden.

Redaktion | 02.06.2021