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Abgesagt: Katja Petrowskaja in Lüdenscheid: Das Foto schaute mich an, 29.11.2023

[27.11.2023]

Das Lüdenscheider Gespräch am 29.11.2013, 18:00 Uhr wurde aufgrund von technischen Schwierigkeiten im Kulturhaus Lüdenscheid abgesagt. Es findet eine Wiederholung zum späteren Zeitpunkt statt.
Im Rahmen der Lüdenscheider Gespräche sollte Prof. Dr. Felix Ackermann mit Katja Petrowskaja über ihr Buch „Das Foto schaute mich an“ sprechen.


Katja Petrowskaja ist eine der wichtigsten ukrainischen Stimmen in der deutschen Gesellschaft. Sie wuchs in Kyiw auf. Nach einem Studium der Literaturwissenschaften in Tartu sowie einer Promotion in Moskau lebt sie seit 1999 in Berlin. Einem breiteren Publikum wurde sie bekannt durch eine literarische Recherche ihrer ukrainisch-jüdischen Familiengeschichte, die unter dem Titel „Vielleicht Esther. Geschichten“ 2014 im Suhrkamp-Verlag erschien. 2013 gewann sie mit Auszügen aus diesem Werk den Ingeborg-Bachmann-Preis. Seit 2015 schreibt Katja Petrowskaja für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung kurze Foto-Essays. Eine Auswahl erschien 2022 unter dem Titel „Das Foto schaute mich an“. Im Nachwort schreibt die Autorin: "Dieses Buch handelt nicht vom Krieg, aber es wird vom Krieg umklammert. Der erste Text entstand, als der Osten der Ukraine von Russland angegriffen wurde. Er handelt vom Entsetzen des Krieges, aber auch von seiner Norma­lisierung – von einem Krieg, der mit der Zeit an den Rand der alltäglichen Aufmerksamkeit gerutscht ist. Damals habe ich angefangen, über Fotos zu schreiben aus Ohnmacht vor der Gewalt. Heute macht Russland ukrainische Orte dem Erdboden gleich."

Im Rahmen der Lüdenscheider Gespräche spricht Prof. Dr. Felix Ackermann mit Katja Petrowskaja über ihr Buch „Das Foto schaute mich an.“

Abgesagt: 29.11.2013, 18 Uhr Kulturhaus Lüdenscheid, eine Zoom-Übertragung ist leider aufgrund von technischen Problemen nicht möglich, eine Aufnahme wird später zur Verfügung gestellt.

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