Kategorie: Moodle

Bei dem hier vorgestellten Format handelt es sich um eine internationale Lehr-Lern-Kooperation zwischen (internationalen) Universitäten, die einen Fernstudienanteil haben. Es hatte zum Ziel, einen gemeinsamen internationalen Kurs zu gestalten, der virtuelle Mobilität und Flexibilität bietet. Konkret bestand die Kooperation aus der Open Universiteit (OUNL), Niederlande, der University of Jyväskylä (JYU), Finnland und der FernUniversität in Hagen (FeU). Die teilnehmenden Studierenden erstellten in Gruppenarbeit ein gemeinsames bildungswissenschaftliches Medienprodukt.

In der Philosophie ist wie in allen Geisteswissenschaften die Auseinandersetzung mit theoretischen Texten ein zentrales Element des Studiums. Es zeigt sich jedoch, dass die kritische und methodische Lektüre selbst im Masterstudium nicht zu den Kompetenzen gehört, die alle Studierenden mitbringen. Um dies zu fördern, wurde im Kontext eines Präsenzseminars im Modul „Einführung in die theoretische Philosophie“ ein Blended Learning Ansatz entwickelt, der sowohl inhaltliches als auch methodisches Wissen vermittelt.

Beim Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ tauchen bestimmte Probleme immer wieder auf. Viele dieser Probleme lassen sich – dies zeigen Erfahrungen aus Präsenzveranstaltungen – leichter mündlich oder durch Veranschaulichungen lösen. Zudem sollte diese Vermittlung asynchron erfolgen, um den unterschiedlichen Zeitplanungen unserer Studierenden gerecht werden zu können. Diese Beobachtungen und Anforderungen waren der Ausgangspunkt für die Überlegung, Lehrvideos im Modul „Kulturwissenschaftliche Grundlagen“ (K-Modul) des B.A. Kulturwissenschaften einzusetzen, die sich mit diesen Problemen intensiv auseinandersetzen.

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät nutzt Moodle als zentrales Lehr- und Lernsystem seit 2007. Die Strukturen der Modulumgebungen sind über Jahre gewachsen, was insgesamt zu sehr uneinheitlichen Nutzungsszenarien geführt hat. Daher hat die Fakultät im Jahr 2017 die Entwicklung eines einheitlichen Moodle-Designs als erstes Ziel im Rahmen des Projekts Lehrbetrieb für den Studiengang Bachelor of Laws priorisiert. Ausgehend von den Arbeitsergebnissen einer Community of Practice, die sich aus den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Fachsäulen des wissenschaftlichen Mittelbaus der Fakultät, einer Mitarbeiterin aus der Koordinationsstelle für E‐Learning und Bildungstechnologien des ZMI (e-KOO) und dem Fachmediendidaktiker der Fakultät zusammensetzte, entstanden die ersten Entwürfe für ein vereinheitlichtes Re-Design, diese Entwürfe wurden ab dem WS 17/18 sukzessive an die jeweiligen Modulinhalte im Pilotstudiengang Bachelor of Laws angepasst.

In den beiden Modulen P3 – Kulturphilosophie und P5 – Einführung in die Sozialphilosophie des B. A. Kulturwissenschaften werden Übungsaufgaben per Video besprochen. Dazu werden die Einreichungen der Teilnehmenden zunächst von Wissenschaftlichen Hilfskräften oder Wissenschaftlichen Online-Tutorinnen bewertet und besondere Aspekte aus den Einreichungen dann im Video angesprochen. Daraus entsteht ein stärkerer Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden, die nun sehen, dass sich konkrete Personen mit ihren Abgaben beschäftigen. So kann ein zentrales Problem der Fernlehre, nämlich die Vereinzelung der Studierenden, auf relativ einfach Art gelöst werden.

In der Reihe „Innovative Lehrprojekte“ stellen wir die Projekte vor, die im Rahmen der Zertifikatsprogramme HD-NRW und E-Teaching-Zertifikat entstanden sind. Diesmal mit Markus Tausendpfund von der Arbeitsstelle „Quantitative Methoden“ der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften. Im Rahmen seines Projekts hat er Videos und Übungsmaterial zur logistischen Regression erstellt, die das schriftliche Studienmaterial ergänzen sollen. Wir haben ihn zu seinem Projekt befragt.

In der Reihe „Innovative Lehrprojekte“ stellen wir die Projekte vor, die im Rahmen der Zertifikatsprogramme HD-NRW und E-Teaching-Zertifikat entstanden sind. Diesmal mit: Dr. Christian Julmi aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaft, der sich im Rahmen seines Projekts mit der Umgestaltung eines Präsenzseminars zum Thema „Einsatz von ästhetischen Methoden in Unternehmen“ beschäftigt hat. Das Thema eignet sich besonders für den Einsatz innovativer didaktischer Methoden. Im Interview erzählt Christian Julmi von den Ideen die dem Projekt zugrunde lagen.

In der Reihe „Innovative Lehrprojekte“ stellen wir die Projekte vor, die im Rahmen der Zertifikatsprogramme HD-NRW und E-Teaching-Zertifikat entstanden sind. Diesmal mit: Maarten Volkers vom Douglas-Stiftungslehrstuhl für Dienstleistungsmanagement, der ein Tutorium zum wissenschaftlichen Arbeiten konzipiert und durchgeführt hat. Das Tutorium bereitete Studierende auf das Schreiben einer Seminararbeit und nutzte dazu Connect und Moodle. Wir haben ihn zu seinem Projekt befragt.

Die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure an umweltrelevanten Planungs- und Entscheidungsverfahren hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Sie gehört heute zum Standardrepertoire solcher Verfahren. Die Politikwissenschaft befasst sich vor allem mit der Frage, ob solche Beteiligungsverfahren tatsächlich – wie oft erwartet – zu mehr Legitimation, größerer Akzeptanz der Entscheidungsergebnisse und mehr Umweltschutz führen. Hier setzt das Online-Seminar „Environment and Participation“an, das erstmals im Sommersemester 2019 im Masterstudiengang Governance der FernUniversität als Äquivalent zu einem Präsenzseminar angeboten wird. Das virtuelle Angebot ermöglicht Studierenden, die aufgrund ihrer Lebensumstände den Besuch eines Präsenzseminars nicht einrichten können, die Teilnahme an einem interaktiven Lehrformat.