Dipl.-Ök. Markus Fischer, M.Ed.

Markus Fischer, M.Ed. Foto: Hardy Welsch

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Raum: B119

Lebenslauf

seit 10/2014
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für BWL insbes. Entwicklung von Informationssystemen (Prof. Dr. S. Strecker)
07/2013-09/2014
Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für BWL insbes. Entwicklung von Informationssystemen (Prof. Dr. S. Strecker)
10/2012-07/2014
Studium an der Bergischen Universität Wuppertal; Abschluss: Master of Education (M.Ed.)
04/2011-09/2012
Sachbearbeiter Kreditorenbuchhaltung bei der GIRA Giersiepen GmbH & Co. KG
06/2010-03/2011
Sachbearbeiter Buchhaltung/Controlling bei Robert Half Deutschland GmbH & Co. KG im Kundeneinsatz bei der TOTO Europe GmbH
01/2009-01/2010
Abteilungsmitarbeiter Finanz- und Rechnungswesen bei der OSCAR GmbH
04/2004-09/2008
Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal; Abschluss: Diplom (Dipl.-Ök.)
Thema der Diplomarbeit: Corporate Compliance als Herausforderung für die Unternehmensführung

Lehre

Betreutes Modul:

31751 Modellierung von Informationssystemen (A*-Modul)

und dort betreute Kurse:

  • 41750 Modellierung betrieblicher Informationssysteme
  • 00818 Objektorientierte Systemanalyse
  • 00825 Anwendungssysteme und Geschäftsprozessmodellierung

Betreuung von Seminararbeiten

Betreuung von Abschlussarbeiten zu folgenden Themengebieten:

Lehren und Lernen konzeptueller Modellierung

Konzeptuelles Modellieren – das Konstruieren konzeptueller Modelle – umfasst eine Vielzahl von ineinander übergehenden, sich wiederholenden und abwechselnden kognitiven Leistungen und korrespondierendem (Sprach-)Handeln, darunter bewusstes Rezipieren, Interpretieren, Reflektieren, Abstrahieren, Konzeptualisieren, Kontextualisieren, Abwägen und, in Gruppensituationen, Kommunizieren, Diskutieren und konsensuelles Einigen. Das Lernen von Fähigkeiten und Kompetenzen des konzeptuellen Modellierens stellt daher eine komplexe und herausfordernde Aufgabe dar, die mit modellierungsspezifischen Herausforderungen und typischen Modellierungsschwierigkeiten verbunden ist (z. B. Sedrakyan und Snoeck 2017; Ternes, Strecker, Rosenthal und Barth 2019). Darüber hinaus stellt das Lehren der konzeptuellen Modellierung Lehrpersonen, insbes. bei größeren Mengengerüsten der zu überprüfenden Übungs- und Prüfungsaufgaben, vor diverse Herausforderungen (bspw. eine gleichbleibende Bewertung in einer angemessenen Zeitspanne). Automatisierte Rückmeldungen haben im Bereich des Lehrens und Lernens der konzeptuellen Modellierung in Forschung und Lehre bereits Anwendung gefunden (bspw. JACK - Ein automatisches Übungs- und Prüfungssystem oder RefMod-Miner; vgl. z. B. Fellmann et al. 2016).

Arbeiten in diesem Themenbereich zielen zunächst darauf ab, den aktuellen Forschungsstand zu automatisierten Korrekturen und den zugehörigen technischen Voraussetzungen zu erheben, bevor darauf aufbauend entsprechende Übungs- und Selbstkontrollaufgaben konzipiert werden können.

Ansätze zur Evaluation konzeptueller Modelle

Zur Dokumentation von (Geschäfts-)Prozessen werden unter anderem unterschiedliche Modellierungssprachen (bspw. EPK, BPMN, MEMO OrgML etc.) genutzt, die häufig mit einer grafischen Notation einhergehen. Neben Untersuchungen zu den formalen Sprachspezifikationen, die insbesondere die Syntax der Sprache betreffen, existieren Konzepte, um die Semantik eines konzeptuellen Modells als Kriterium für dessen „Güte“ heranzuziehen. Diese Konzepte nutzen jedoch oft leicht benennbare, aber schwer messbare Qualitätsmerkmale wie „Relevanz“ oder „Richtigkeit“ (vgl. Becker, Rosemann, Schütte 1995).

Arbeiten in diesem Themenbereich sind darauf gerichtet, in einem ersten Schritt verschiedene Ansätze zur Evaluation konzeptueller Modelle (bspw. die Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung, Becker et al. 1995; 7PMG, Mendling et al. 2010; ...) vergleichend gegenüberzustellen und kritisch zu hinterfragen. Weitergehende Arbeiten zu diesem Themengebiet können darauf gerichtet sein, die grundlegenden sprachlichen Konzepte und deren Zusammenhänge zu hinterfragen und kritisch zu reflektieren.

Empfehlungen zur Evaluation konzeptueller Modelle

Konzeptuelle Modelle werden u.a. eingesetzt, um die Kommunikation über (Geschäfts-)Prozesse zu vereinfachen. Da nachträgliche Änderungen mit hohen Kosten verbunden sind, ist eine frühzeitige Erstellung zweckadäquater Modelle notwendig. Wie solche Modelle beurteilt oder die Modelliererin/der Modellierer bei der Erstellung zweckadäquater Modelle unterstützt werden können, ist Teil diverser Empfehlungen und Rahmenwerke (bspw. Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung, Becker et al. 1995; oder Seven Process Modeling Guidelines, Mendling et al. 2010).

Arbeiten dieses Themengebietes zielen zunächst auf eine grundlegende Aufarbeitung relevanter wissenschaftlicher Literatur, um einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und bestehende Lücken zu erhalten. Darüber hinaus sind neben der jeweiligen Motivation der Ansätze auch modelltheoretische Überlegungen als relevant zur Einordnung der verschiedenen Rahmenwerke und Empfehlungen anzusehen. Hierbei ist zu bspw. zu prüfen, welches Modellverständnis den untersuchten Ansätzen zugrunde gelegt wird und ob bzw. welchen Einfluss dies auf die Evaluationskriterien hat.


Bislang betreute Themen bei Abschlussarbeiten, die aktuell nicht mehr vergeben werden:

  • Anwendung von Modellierungssprachen
  • BPMN2 (Business Process Model and Notation 2) – Eine kritische Auseinandersetzung mit der Modellierungssprache anhand eines Anwendungsbeispiels
  • IT-Outsourcing
  • IT-Risikomanagement
  • IT-Scorecard
  • Konzeptionen für das IT-Controlling
  • Prozesskostenrechnung für Ziele des IT-Managements

Forschungsprojekte

Publikationen

Beiträge in referierten Konferenzbänden

  1. Fischer M; Rosenthal K; Strecker S: Experimentation in Conceptual Modeling Research: A Systematic Review, in Twenty-Fifth Americas Conference on Information Systems, AMCIS 2019, Cancún, México, Aug 15–17, 2019. [Link to Paper]
Lehrstuhl Strecker | 02.10.2019