CREATIVE CODING ALS KUNST
Präsentation vom Koproduktionslabor im Dortmunder U | 14:30 | Koproduktionslabor
Michael Nguyen (Dortmunder U), Fabian Bentrup (Dortmunder U)
Abstract
In unserem Alltag interagieren wir ständig mit Apps, Smartphones und Computern, die Alltags- und Routineaufgaben vereinfachen und automatisieren. Programmierung erscheint dabei meist als rein technisches Mittel im Hintergrund: funktional, unsichtbar, zweckgebunden. Doch wie lässt sich der Computer jenseits des Nützlichen als künstlerisches Werkzeug begreifen? Kann Code zu einem Medium kreativen Ausdrucks werden? Die Präsentation nähert sich dem Programmieren aus einer künstlerischen und experimentellen Perspektive. Wir erkunden anhand der intermedialen Performance Loving the Aliens des Duos Spaniol | Nardi unterschiedliche Herangehensweisen des Creative Coding und verschaffen uns einen Überblick über verwendete Werkzeuge, Programme und die damit verbundenen kreativen Möglichkeiten.
Digitales Koproduktionslabor
Das Digitale Koproduktionslabor (KoLab) der Abteilung Digitale Kultur im Dortmunder U ist eine Reaktion auf den schnell steigenden Bedarf an Expertise und Entfaltungsräumen für den Bereich der digitalen Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen.
Durch die Komplexität und teils Unzugänglichkeit der Tools in Bereichen wie XR, Coding, VFX etc. und die daraus resultierenden künstlerischen Möglichkeiten, benötigen Künstler*innen sowohl in der Konzeptions- als auch in der Umsetzungsphase externe Expertise. Hier bietet das KoLab verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten: Von Beratung, über die Bereitstellung von Technik bis zu Koproduktionen. Außerdem bildet das KoLab die Schnittstelle zwischen lokalen Künstler*innen und den Institutionen Akademie für Theater und Digitalität, storyLab kiU und dem Dortmunder U. Das KoLab besteht aus einem interdisziplinären Team aus Digital-Künstler*innen aus den Bereichen Creative-Coding, 3D, VFX, AI-Art, Sound, Musik.