STAGING AI: EINE INSZENIERUNG KI-GENERIERTER TEXTINTERPRETATIONEN.
Podium | 11:30 | Kino im U
Dennis Möbus (FernUniversität in Hagen), Almut Leh (FernUniversität in Hagen), Lina Franken (Universität Vechta), Philipp Bayerschmidt (FernUniversität in Hagen)
Moderation: Linde Apel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg)
Abstract
Staging ist als Anglizismus im Deutschen ein mehrdeutiger Begriff. In der IT-Branche bezeichnet er die finale Entwicklungsphase, in der eine Anwendung in einer geschützten Umgebung getestet werden kann – die Generalprobe sozusagen. Das korrespondiert mit seiner ursprünglichen Bedeutung im Englischen: eine Aufführung oder Inszenierung. Dementsprechend ist Staging AI die öffentliche Probe der aktuellsten Entwicklungen der Forschungsgruppe digital humanities – Forschen im digitalen Raum des Forschungsschwerpunkt digitale_kultur: vier Wissenschaftler*innen lesen KI-gestützte Textinterpretationen vor und stellen diese anschließend zur Diskussion. Damit wird das Staging der digitalen Technologie in den analogen öffentlichen Raum verlegt, die Evaluation der Ergebnisse wird zur Performance.
Bio
Dennis Möbus ist Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt Oral-History.Digital sowie Koordinator der Forschungsgruppe digital humanities – Forschen im digitalen Raum im Forschungsschwerpunkt digitale_kultur.
Almut Leh ist Historikerin, Leiterin des Institut für Geschichte und Biografie und des Archiv ‚Deutsches Gedächtnis‘ sowie Sprecherin der Forschungsgruppe digital humanities an der FernUniversität in Hagen.
Lina Franken ist Professorin für Digital Humanities und beschäftigt sich mit der Erweiterung kulturwissenschaftlicher Forschung durch computationelle Methoden.
Philipp Bayerschmidt ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter in den DFG-Projekten Oral-History.Digital und Open.Oral-History.