Programm des Berliner Symposiums

Foto: V. Mette/alvaro-medina-jurado-moment-gettyimages

„Energie, Umwelt & Nach­hal­tig­keit: Zukunftspfade für Wissenschaft und Praxis“

Flyer (PDF 2 MB)

  • Zeitraum: 19.10.2022, 10:00 bis 19:00 Uhr
  • Ort: FernUniveristät in Hagen, Campus Berlin, Neues Kranzler Eck, Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin
  • Moderation: Prof. Dr. Alfred Endres
    FernUniversität in Hagen, Direktor des Forschungsschwerpunktes E/U/N

09:00–10:00 Uhr - Anmeldung

10:15–10:45 Uhr - Begrüßung

Bettina Stark-Watzinger (Bundesministerin für Bildung und Forschung)
Prof. Dr. Ada Pellert (Rektorin der FernUniversität in Hagen)

10:45–12:15 Uhr - Keynote „Push oder Pushback – Putins Krieg und die Energie- und Klimapolitik“

Prof. Dr. Karen Pittel (Ludwig-Maximilians-Universität München & Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen)

Endlich schien es Grund zum Optimismus in der europäischen und deutschen Klimapolitik zu geben. In den letzten Jahren wurden die Klimaziele gestärkt, Klimagesetze verabschiedet oder reformiert und Maßnahmen-Pakete wie "Fit for 55" geschnürt. Der Weg zur Klimaneutralität war zwar noch weit, erschien aber realistischer zu werden. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine macht sich jedoch Unsicherheit breit. Wird der Krieg dem Klimaschutz einen weiteren Push geben oder wird er zu verstärktem Widerstand gegen Klimapolitik führen? Könnte er sogar eine Renaissance fossiler Energien bewirken? Wie kann die Politik soziale Verwerfungen angesichts hoher Energiepreise vermeiden?
Diese Fragen adressiert der Vortrag von Prof. Karen Pittel.

12:15–13:15 Uhr - Mittagspause

13:15–16:00 Uhr - Der Forschungsschwerpunkt E/U/N im Gespräch

16:00–16:30 Uhr - Pause

16:30–17:30 Uhr - Workshops: Vertiefung und Vernetzung

17:30–18:00 Uhr - Pause

18:00–19:00 Uhr - Podiumsdiskussion „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“

Der Beitrag der Digitalisierung zu Nach­haltig­keits­bemühungen von Industrie­unter­nehmen wird kontrovers diskutiert. Die Digi­ta­li­sie­rung erhöht auf der einen Seite den Energie­ver­brauch von Unter­nehmen, da digi­tale Techno­logien selber Energie ver­brau­chen. Welt­weit ver­braucht der IT-Sektor zunehmend mehr Energie, wobei die in den letzten Jahren entstan­dene Rechen­zen­tren der US-Tech-Konzerne Wachstums­treiber sind. Auf der anderen Seite kann die Digi­tali­sierung dazu dienen, die Energie­effi­zienz von Unter­nehmen zu ver­bessern, da durch die zur Ver­fügung gestellten Infor­mationen bei­spiels­weise die Qualität der Produkte verbessert werden kann und so energie­intensive Nach­arbeit vermieden werden kann. Außerdem ist es bei­spiels­weise möglich, durch die Berück­sich­tigung von Nach­hal­tig­keits­aspekten in Produk­tions­planungs- und Steuerungs­verfahren Energie ein­zu­sparen. Ähnliches gilt auch für die Logistik, wo bei­spiels­weise Ein­sparungs­po­ten­tiale durch eine nach­hal­tige Touren­planung unter Ver­wendung digi­taler Tech­no­logien rea­li­siert werden können.
In der Podiums­diskussion soll der Zusam­men­hang von Digi­ta­li­sie­rungs- und Nach­haltig­keits­anstren­gungen unter ver­schie­denen Perspek­tiven betrachtet werden.

Ab 19:00 Uhr Empfang