Prof. (em.) Dr. Dr. Dr. h.c. Josef Gruber

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Inhaber des Lehrstuhls für Statistik und Ökonometrie (1976 bis 2001)

Anschrift

Hohenlimburg
An der Herberge 7
D-58119 Hagen

Tel. +49 2334 3213
Fax: +49 2334 43781
E-Mail: josef.gruber [at] fernuni-hagen.de


Lebenslauf und wissenschaftlicher Werdegang

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Geboren 1935 in Gstreifet, Kreis Kelheim (Bayern)
1955 – 1957 Fachhochschule, Schönbrunn bei Landshut;
1959 Sonderreifeprüfung (Abitur) in Stuttgart;
1957 – 1961 Studium der Landwirtschaft, TU München;
1961 – 1965 Zweitstudium in den USA (Graduiertenstudium der Volkswirtschaftslehre, Statistik, Ökonometrie und Agrarökonomik an der Iowa State University in Ames, Iowa);
1965 Promotion zum Doctor of Philosophy (Ph.D.) in Economics an der Iowa State University in Ames, Iowa;
1967 Zweite Promotion an der Technischen Universität München; Stipendiat des Cusanuswerks, der W.K. Kellogg-Stiftung und der Volkswagenstiftung;
1968 Habilitation an der Technischen Universität München;
1965 - 1971 Assistent, Lehrbeauftragter, Dozent und Abteilungsleiter für Marktlehre und (ökonometrische) Marktforschung am Institut für Agrarpolitik und landwirtschaftliches Marktwesen der TU München
1972 – 1976 Professor für Statistik und Ökonometrie, Universität Kiel (hier erster Professor, der schwerpunktmäßig für das neue Fach Ökonometrie zuständig war);
06.01.1977 –
28.02.2001
Inhaber des Lehrstuhls für Statistik und Ökonometrie, FernUniversität Hagen (vom 01.09.1976 bis zum 05.01.1977 vertretungsweise Wahrnehmung dieses Lehrstuhls)
Seit 1992 Mitglied der Akademie der Technologischen Wissenschaften der Ukraine, Kiew;
28.01.1999 Verleihung der Ehrendoktorwürde (Dr. h.c.) der Kiewer Nationalen Wirtschaftsuniversität;
1997 – 2003 Präsident der Deutschen Vereinigung für Raum-Energie e.V. (DVR).
Bei der Mitgliederversammlung am 22.11.2003 nicht mehr für das Amt des DVR-Präsidenten kandidiert. Einstimmig zum DVR-Ehrenpräsidenten gewählt.

Aktivitäten in der Lehre

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1. Lehre allgemein

Ziel war, den Fernstudierenden Kurse zu den wichtigsten Gebieten der Statistik und der Ökonometrie anzubieten. So wurde, i.d.R. in Zusammenarbeit mit ca. 12 namhaften auswärtigen Kollegen, ein jedes Jahr (einschl. zweier Seminare) ca. 60 SWS umfassendes universitäres Fernstudienangebot in Statistik, Ökonometrie (und am Anfang auch EDV) aufgebaut. Obwohl viele Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften "mathematisierte" Kurse scheuen, konnten über längere Zeit relativ viele Fernstudierende gewonnen werden und im Hauptstudium die Fächer Statistik und Ökonometrie (i.d.R. 12 SWS) erfolgreich abschließen. Diese Erfolge sind u.a. dem Einsatz vieler Mentorinnen und Mentoren zu verdanken. Sie haben i.d.R. bereits im Grundstudium bei der Betreuung des (obligatorischen) Statistik-Grundkurses geholfen, den Zugang zu Statistik und Ökonometrie im Hauptstudium zu finden.

Die folgenreichste Entwicklung in der Statistik-Lehre an meinem Lehrstuhl hat in den letzten Jahren Prof. Dr. Hans-Joachim Mittag erzielt: Multimedia-Software für die Statistik- und Ökonometrielehre. Solche Multimedia-Entwicklungen, die man i.d.R. nur durch Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg erzielen kann, werden das Studium revolutionieren, insbesondere das Fernstudium in den quantitativen Fächern. Fernstudienkurse in diesen Fächern werden durch Multimedia-Einsatz für viele Studierende viel attraktiver, sie wirken dann auf Nicht-Mathematiker weniger abschreckend, sie werden sozusagen "entschärft". Siehe dazu die Information des Lehrstuhls für Angewandte Statistik und Methoden der empirischen Sozialforschung.

2. Mein Schwerpunkt in der Lehre in den letzten 20 Jahren

Das Hauptergebnis meiner Aktivitäten im Bereich der Lehre ist ein zweibändiges Ökonometrie-Lehrbuch. In ihm werden einige Ökonometrie-Fernstudienkurse zusammengefasst und weiterentwickelt. Die m.E. wichtigste Neuerung in Band 2 ist ein Verfahren zur Konstruktion von Zielfunktionen für ökonometrische Optimierungsmodelle. Beide Bände sind mit Unterstützung der Volkswagen-Stiftung übersetzt worden in das Russische und in das Ukrainische:

Gruber, J. 1997a
Ökonometrie, Band 1: Einführung in die multiple Regression und Ökonometrie. Verlag Franz Vahlen, München (330 S.), (Russische Übersetzung 1996 erschienen beim Verlag Astarta, Kiew, ukrainische Übersetzung erschienen 1998 beim Verlag Nitschlava, Kiew)

Gruber, J. 1997b
Ökonometrie, Band 2: Ökonometrische Prognose- und Optimierungsmodelle. Verlag Franz Vahlen, München (294 S.) (Russische und ukrainische Übersetzung erschienen 1999 beim Verlag Nitschlava, Kiew)

Aktivitäten in der Forschung

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Über Aktivitäten in der Forschung allgemein

Die Forschung meines Lehrstuhls wurde durch einige Millionen DM Drittmittel stark gefördert.

Die damit finanzierten wissenschaftlichen MitarbeiterInnen haben auch die Lehre bereichert. Geldgeber waren insbesondere die DFG, die Europäische Union, die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), das NRW-Ministerium für Wissenschaft und Forschung sowie ABM (für behinderte WissenschaftlerInnen).

Es gab u.a. Mitarbeit in folgenden DFG-Forschungsschwerpunkten:

  1. Monetäre Makroökonomie;
  2. Ökonomik der natürlichen Ressourcen;
  3. Empirische Kapitalmarktforschung.

Außerdem Mitte der 90er Jahre DFG-Forschungsprojekt zur Konstruktion skalarwertiger Zielfunktionen für ökonometrische Optimierungsmodelle (siehe unten).

Aktuelle Forschungen

Meine Forschungsschwerpunkte in den letzten 20 Jahren

Schätzung von Zielfunktionen für ökonometrische Optimierungsmodelle

Statt der bisher empfohlenen kaum praktikablen kardinalen Messung des Nutzens bzw. der Präferenzen wird die viel einfachere ordinale Messung verwendet. (Stark vereinfachte Erläuterung: Bei der kardinalen Nutzenmessung muss z.B. für jede wirtschaftspolitische Massnahme die absolute Höhe des Nutzenberges angegeben werden. Bei der ordinalen Nutzenmessung kommt es darauf an, auf der gleichen Höhe des Nutzenberges zu bleiben, ohne die absolute Höhe bestimmen zu müssen.) Interaktive Befragungsverfahren führen zu Daten, die in einer speziellen Variante der ordinalen Regression ausgewertet werden. Die verbesserten Verfahren (und PC-Programme) entwickelt und erprobt in enger Zusammenarbeit mit PD Dr. Dr. habil. Andranik S. Tangian (früher Akademie der Wissenschaften in Moskau). 1995 Organisation einer internationalen Konferenz über die Konstruktion von Zielfunktionen (Hauptredner: Nobelpreisträger Gerard Debreu, Berkeley); 1997 Tagungsband bei Springer erschienen; weitere Internationale Konferenz zu diesem Thema durchgeführt 28. - 31. August 2000; Tagungsband 2001 bei Springer erschienen.
Zu vier internationalen Konferenzen über ökonometrische Entscheidungsmodelle gibt es folgende Tagungsbände, die unsere Ergebnisse weltweit verfügbar machen:

  • Gruber, J. (ed.) 1983
    Econometric decision models. Proceedings of a Conference at the University of Hagen, June 19 - 20, 1981. Lecture Notes in Economics and Mathematical Systems, Vol. 208, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo.
  • Gruber, J. (ed.) 1991
    Econometric decision models: new methods of modeling and applications. Proceedings of the Second International Conference on Econometric Decision Models, University of Hagen, August 29 - September 1, 1989, in Haus Nordhelle. Lecture Notes in Economics and Mathematical Systems, Vol. 366, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo.
  • Tangian, A.S., and Gruber, J. (eds.) 1997
    Constructing scalar-valued objective functions for econometric optimization models. Proceedings of the Third International Conference on Econometric Decision Models, University of Hagen, Sept. 5 - 8, 1995. Lecture Notes in Economics and Mathematical Systems, Vol. 453, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo .
  • Tangian, A.S., and Gruber, J. (eds.) 2001
    Constructing and applying objective functions. Proceedings of the Fourth International Conference on Econometric Decision Models, University of Hagen, Aug. 28 - Sept. 1, 2000. Lecture Notes in Economics and Mathematical Systems, Vol. 510, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo.

Dieser Tagungsband zeigt u.a., dass die von uns entwickelten ordinalen Methoden zur Schätzung von Präferenzen und zur Konstruktion von Zielfunktionen (die viel einfacher anzuwenden sind als die früher benutzten kardinalen Methoden) auch weit über den Bereich Zielfunktionen hinaus in der Wirtschaftsforschung anwendbar sind (siehe Beschreibung des verfügbaren Computerprogrammes und mehrere Beispiele im Tagungsband: Wirtschaftspolitik; Marktforschung (Ermittlung optimaler Preise); Lebensversicherungen; elektronischer Kommerz im Internet; Produktauswahl; Anwendung im Modebereich. Daher ist zu hoffen, dass der Tagungsband für die weitere Wirtschaftsforschung viele Anregungen gibt, insbesondere für Diplomanden, Doktoranden und Habilitanden sowie für die Wirtschaftsforschungsinstitute.
Eine kurze und leicht verständliche Einführung in die Konstruktion von Zielfunktionen auf der Basis ordinaler Nutzenmessung findet man in

  • Gruber, J., und Tangian, A.S. 1995
    Ökonometrisches Forschungsprojekt brachte Nobelpreisträger G. Debreu an die Fern-Universität Hagen, Jahrbuch 1995, Gesellschaft der Freunde der FernUniversität Hagen e.V., S. 118 - 123.

Eine ausführliche Einführung enthält Band 2 meines Ökonometrie-Lehrbuches (siehe oben).

Ökonomische und andere Folgen der weitverbreiteten Nutzung der Raumenergie (RE) durch Raumenergietechnik (RET)

Wer soviel Freiheit hat wie ein Universitätsprofessor in Deutschland, der trägt auch besondere Verantwortung für das Gemeinwohl. Er muss sich m.E. auch mit Dingen und Problemen befassen, die aus traditioneller Sicht nicht oder nur teilweise zu seinem Aufgabenbereich gehören.

Wenn Sie über RE und RET noch keine solide Information erhalten und "verdaut" haben, werden Sie selbstverständlich ganz zu recht Fragen stellen, z.B.:
Wie kommt der Inhaber eines Lehrstuhls für Statistik und Ökonometrie dazu, sich wissenschaftlich mit Energiefragen und insbesondere mit der in der deutschen Öffentlichkeit bisher weitgehend ignorierten und daher fast ganz unbekannten Raumenergie (RE) und der zugehörigen Raumenergietechnik (RET) zu befassen? Gibt es zu RE und RET solide Fakten oder ist das ganze nur Träumerei oder gar Schwindel?

Seit Ende 1988 haben wir uns an meinem Lehrstuhl im Rahmen von Forschungsprojekten (insbesondere der DFG und der Europäischen Union) einige Jahre mit der ökonometrischen Modellierung des langfristigen Energieangebots (des „optimalen Energiemixes“) der Bundesrepublik Deutschland befaßt. Dabei ging es um folgende Frage: Wie müssen die konkurrierenden traditionellen Energieträger, die Atomkraft und die erneuerbaren Energien kombiniert werden, damit die Gesamtkosten der Energieversorgung langfristig (z.B. über 40 Jahre) möglichst gering werden? Wir haben dabei ein sehr großes lineares Optimierungsmodell um Prozesse für erneuerbare Energien erweitert.

Trotzdem war für mich noch im Juni 1993 das Thema „Raumenergie“ (RE) und „Raumenergietechnik“ (RET) ganz neu, ganz unglaublich. Als ich damals zum erstenmal von einem Antriebsaggregat erfuhr, das angeblich diese bisher ungenutzte erneuerbare Energiequelle anzapft, dachte ich, da mir weitere Information über RET fehlte, sehr viel an Spinnerei, Schwindel und dergleichen. Inzwischen habe ich mich umfassend informiert: Für mich steht heute außer Zweifel, dass RE-Geräte die Menschheit zu einer bezüglich Energie dauerhaften Wirtschafts- und Lebensweise bringen können - eine angesichts der heutigen Energie- und Umweltmisere unerwartet positive Perspektive!

Neben der Vorführung eines RE-Gerätes hat mir beim „Umdenken“ geholfen, dass sich ein Statistiker berufsbedingt um die Feststellung von Fakten bemüht, dass er Fakten zu akzeptieren hat, gleichgültig, ob und wie die statistisch festgestellten Fakten substanzwissenschaftlich zu erklären sind, wie sie ethisch zu beurteilen sind usw.

Bevor ich auf Fakten zu RE und RET eingehe, sei auf Synonyme hingewiesen.
Für Raumenergie (RE) verwendete Synonyme sind Nullpunkt-Energie (NPE), Vakuumfeld-Energie (VFE), Kosmische Energie (KE), Schwerkraftfeld-Energie (SE), Freie Energie (FE) und Äther-Energie (ÄE). Die Raumenergie wird auch mit Kalter Fusion (KF) in Verbindung gebracht. Der Raum ist voll von Energie, und zwar auch dann, wenn man glaubt, er sei ganz leer, er sei ein absolutes Vakuum, und auch beim absoluten Nullpunkt der Temperatur.

Im Bereich Raumenergietechnik (RET) gibt es inzwischen sehr „harte“ Fakten. Sie erleichtern es jedermann, die Existenz von RET zu akzeptieren und Folgerungen daraus zu ziehen. Genannt seien hier folgende Fakten und sich daraus ergebende Folgerungen:

  1. Es gibt neuere Entwicklungen von physikalischen Theorien, die die Möglichkeit erklären, daß die bisher noch weitgehend unbekannte Energiequelle Raum-Energie existiert und auf verschiedene Weise genutzt werden kann. Die neuen Theorien bauen zu einem großen Teil auf zentralen Theorien der Physik auf, auf „mainstream physics“. Sie sind zum Teil in klassischen Physikzeitschriften veröffentlicht, die einem strengen Begutachtungsprozeß unterliegen, z.B. Physical Review A, B, ... Eine zentrale Rolle spielt dabei der bereits 1948 theoretisch vorgeschlagene Casimir-Effekt.
    Die theoretische Fundierung ist wichtig, weil dann ein RE-Gerät, das diese „neue“ Energiequelle anzapft, ebensowenig ein Perpetuum mobile ist wie jedes andere Kraftwerk, das eine andere spezifische Energiequelle nutzt: ein Sonnenkraftwerk die Solarenergie, ein Windkraftwerk die Windenergie usw.
  2. Es gibt zahlreiche (hunderte, wahrscheinlich sogar tausende) replizierte experimentelle Bestätigungen (auch von unabhängigen Prüfern) dafür, daß diese bisher ungenutzte „neue“ Energiequelle mit Hilfe der Raumenergietechnik (RET) angezapft werden kann. Auch Patente für RE-Verfahren und -Geräte sind bereits erteilt, sogar vom sehr „strengen“ US-Patentamt. Auch Experimente zur Sonolumineszenzforschung, die nicht auf die Erschließung der Raumenergie abzielt, deuten in die gleiche Richtung.
  3. Es gibt bereits RE-Geräte (Demonstrationsgeräte, Prototypen), die funktionieren, aber (soweit in der Öffentlichkeit bekannt) i.d.R. noch relativ klein sind. RE-Geräte arbeiten i.d.R. immer (24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr) und überall (auf der Erde und im Weltraum). Folglich reichen relativ kleine RET-Geräte aus. Die Notwendigkeit, Energie zu speichern (heute i.d.R. mit hohen Kosten), wird drastisch reduziert, insbesondere, wenn optimale Steuerungstechnik sinnvoll eingesetzt wird. Aus diesen Gründen werden zu einer brauchbaren Größe entwickelte RE-Geräte sehr wettbewerbsfähig sein.
  4. Es gibt RE-Geräte, die es ermöglichen, auch Radioaktivität vor Ort stark zu verringern bzw. Transmutation zur Produktion neuer Rohstoffe und Materialien zu bewirken. Die dazu führenden Arbeiten stehen in engem Zusammenhang mit dem Thema „Kalte Fusion“. Diese wird auch CANR – chemisch assistierte nukleare Reaktion bzw. chemically assisted nuclear reaction – genannt.

Seit Juni 1993 trage ich Informationen über RE und RET zusammen, insbesondere bei Fachkonferenzen rund um den Globus. Ich schreibe Berichte und halte Vorträge. Eine Monographie wird vorbereitet.
Es gibt weltweit zahlreiche Wissenschaftler und Gruppen von Wissenschaftlern, die sich mit der Entwicklung der theoretischen und experimentellen Grundlagen von RET-Geräten befassen. Die Arbeiten von Harold E. Puthoff und seiner Gruppe habe ich in seinen Vorträgen im September 1994 in Stockholm und Hannover zuerst kennengelernt, entsprechend stark haben sie mich beeindruckt und beeinflußt. Auch zwei Besuche in Puthoffs Laboratorium haben dazu beigetragen.

Harold E. Puthoff, ein herausragender theoretischer und experimenteller Physiker, ursprünglich Stanford University, jetzt Direktor des Instituts für Höhere Studien in Austin, Texas, hat u.a. RET-relevante Theorien zusammen mit Daniel C. Cole, Bernhard M. Haisch und Alfonso Rueda entwickelt und in angesehenen Physikzeitschriften veröffentlicht. Verschiedene Arten der Nutzung des sog. Casimir-Effekts spielen eine zentrale Rolle. Die sehr starke experimentelle Komponente in Puthoffs Orientierung ist geprägt durch die enge Zusammenarbeit mit Kenneth R. Shoulders sowie (die Meßtechnik betreffend) mit Scott Little.

Anknüpfungspunkte für diese neuen Theorien findet man u.a. in Arbeiten des russischen Nobelpreisträgers Andrej Sacharov und der amerikanischen Nobelpreisträger T.D. Lee und Julian Schwinger. Dies belegt u.a., daß die neuen Theorien von Harold E. Puthoff und seiner Gruppe auf zentralen Konzepten der Physik aufbauen. Mir zeigen diese theoretischen und experimentellen Entwicklungen im RET-Bereich auch: „Das Geheimnis des Erfolges heißt Zusammenarbeit“. Erwähnt sei hier auch die Zusammenarbeit mit Bill Church im finanziellen Bereich. Über Arbeiten von Heinrich Hora (Australien) und George H. Miley (USA) bestehen Verbindungen zur theoretischen Fundierung der Patterson-Energie-Zelle und sogar der mit Milliardenbeträgen geförderten (m.W. aber bisher ziemlich erfolglosen) „Heißen-Fusions-Forschung“. Auch die Zusammenarbeit von H.E. Puthoff und seiner Gruppe mit der NASA nehme ich als ein Anzeichen hoher wissenschaftlicher Qualität.

Über die bahnbrechenden Arbeiten von H.E. Puthoff und seiner Gruppe informiert eine Abschrift (Transkript) der o.g. Vorlesungen von Puthoff in Stockholm und in Hannover (siehe Puthoff (1996)). In deutscher Sprache informiert darüber kurz Bahmann (1996).

  • Bahmann, W. 1996
    Energiegewinnung aus dem leeren Raum: Praktische Nutzung der Nullpunkt-Energie als erneuerbare Energiequelle. In: Schneider, A., und Schneider, I., (Hrsg.), Neue Horizonte in Technik und Bewußtsein (Vorträge des Kongresses 1995 im Gwatt-Zentrum am Thunersee). Jupiter-Verlag, A. u. I. Schneider, Bern, ISBN 3-906571-14-9, S. 43-53) (siehe auch Putthoff (1996))
  • Puthoff, H.E. 1996
    Zero point-energy research. Energy extraction from empty space. Compiled by W. Bahmann from transcribed lectures given by Harold E. Puthoff, Ph.D. (Preis dieser 49 Seiten umfassenden Abschrift von Vorträgen (Transkript): 30,- DM plus Versandgebühr, zu beziehen vom DVR-Sekretariat, FernUniversität Hagen, Postfach 940, 58084 Hagen, Feithstr. 140)
  • Ein im deutschen Sprachraum bezüglich Theorie und Experiment herausragender Wissenschaftler ist Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl, Steinbeis-Zentrum Antriebstechnik, Leopoldstraße 1, 78112 St. Georgen (Schwarzwald). http://www.k-meyl.de/ und http://www.etzs.de/; E-mail: meyl@fh-furtwangen.de. Siehe auch http://www.rafoeg.de/.

Neben Büchern gibt es auch einen Experimentierkasten, der käuflich erworben werden kann. Damit kann ein Experiment von Nikola Tesla (1856 - 1943) zur drahtlosen Übertragung von Skalarwellen und zum "Einfangen" von Raumenergie durchgeführt werden.

  • Buttlar, J. v., und Meyl , K. 2000
    Neutrino Power. Der experimentelle Nachweis der Raumenergie revolutioniert unser Weltbild. Argo-Verlag, D-87616 Marktoberdorf; e-mail: mail@magazin2000plus.de
  • Meyl, K. 1999a
    Elektromagnetische Umweltverträglichkeit, Teil 2: Freie Energie und die Wechselwirkung der Neutrinos (2. Aufl.). INDEL GmbH, Villingen-Schwenningen (ISBN 3-9802542-9-1)

Ich befasse mich vorrangig mit den Folgen der weitverbreiteten Nutzung der Raum­energietechnik (RET). Diese Folgen können noch nicht mathematisch modelliert werden, da viele Input-Output-Relationen z.Z. noch nicht bekannt sind. Doch bereits die Entwicklung einfacher Szenarien der RE-Nutzung (z.B. im Transportsektor, zur Wärme- und Stromerzeugung) lässt wichtige ökonomische, ökologische, fiskalische, nationale und internationale Effekte klar erkennbar werden: RE-Geräte werden die Menschheit zunächst in einen neuen Kondratieff-Zyklus führen. Noch wichtiger: RE-Geräte können die Menschheit zu einer bezüglich Energie dauerhaften Wirtschafts- und Lebensweise bringen - eine angesichts der heutigen Energie- und Umweltmisere dringend benötigte positive Perspektive! Ähnlich wichtig können verwandte Verfahren zur Transmutation von Elementen werden, insbesondere zur Vernichtung von radioaktivem Abfall vor Ort und zur Produktion neuer Rohstoffe und Materialien.

Als Präsident der Deutschen Vereinigung für Raum-Energie e.V. (DVR) bemühe ich mich um die Verwirklichung der Ziele der DVR. Dazu gehört u.a. die Verbreitung von Information über RET im weiteren Sinn und die Förderung der Zusammenarbeit in vielfältiger Form. Das Hauptziel ist, den Übergang der Menschheit in das Raumenergie-Zeitalter zu erleichtern, die Vorteile möglichst groß und die unvermeidbaren Probleme des Übergangs möglichst klein zu machen. Ich bin überzeugt von der Richtigkeit der Losung: "Das Geheimnis des Erfolges heißt Zusammenarbeit".

Ich arbeite seit Anfang 2004 verstärkt an meinem Buch über Raumenergietechnik (RET) und ökonomische und ökologische und andere Folgen der weit verbreiteten RE-Nutzung. Ich halte auch vermehrt Vorträge zu diesem Themenbereich (bei Interesse bitte anfragen).

Helfen Sie bitte mit, dass das Wissen über die Raumenergietechnik (RET) und ihre Folgen immer mehr Menschen verfügbar gemacht wird und dass dem Wissen rasch Taten folgen, auch in Deutschland. Nur dann werden die Vorteile des Übergangs in ein neues Energie-Zeitalter groß und die unvermeidbaren Nachteile möglichst klein sein.
Ausgewählte Literatur zu RE und RET:
Eine immer noch aktuelle veröffentlichte Zusammenfassung finden Sie in:

  • Gruber, J. 2000
    Die Zukunft der Raumenergietechnik: Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Vortrag beim Kongress des Instituts für Neue Energietechnologien (INET) "Raumenergie-Technologien 2000", 15./16. April 2000, Bregrenz am Bodensee. Veröffentlicht im Tagungsband: Jupiter-Verlag Adolf und Inge Schneider, CH-4622 Egerkingen, ISBN 3-906571-18-1, S. 81 – 101.
  • Gruber, J. 2002a
    Perspektiven der Raum-Energie-Technik (RET). Bericht über ausgewählte Entwicklungen. Vorgetragen beim Kongress in Bensheim (bei Darmstadt), 26./27.10.2002. Abgedruckt im DVR-Mitglieder-Journal 3/2002, S. 1 – 28. Auch abgedruckt in dem von Adolf und Inge Schneider herausgegebenen Tagungsband „Neue universale Energielösungen“, Jupiter-Verlag, 2003, S. 15 – 55, ISBN 3-906571-22-X.

Weitere Aufsätze von mir sind:

  • Gruber, J. 2002b
    Perspektiven des Übergangs ins Raumenergie-Zeitalter. Vortrag bei der 2. Berliner Konferenz über Innovative Energie-Technologien, 13. - 15. Juni 2002 (20 Seiten).
  • Gruber, J. 2003
    Aktuelles aus der Raumenergieforschung. Bericht über ausgewählte Entwicklungen und einige Folgerungen. Vortrag beim Kongress „Dezentrale Energiesysteme“, 17./18. Mai 2003 in Breisach bei Freiburg im Breisgau (26 S.).
  • Gruber, J. 2004
    Zukunftsperspektiven der Raumenergie. Start in ein neues Zeitalter unabhängiger Energiesysteme. Vortrag beim Kongress „Energietechnologien mit Zukunft“, 22. – 24. Oktober 2004 im Kongresshotel „Sonnenstrahl“, Kisslegg/Allgäu (22 Seiten).
  • Gruber, J. 2005
    Energieszenarien für eine hoffnungsvolle Zukunft. Start in ein neues Zeitalter unabhängiger Energiesysteme. Vortrag beim Kongress „Neue Hoffnung für Erde und Menschheit“, 9. – 11. September 2005, in Bregenz am Bodensee (31 Seiten).

Ältere Übersichten bzw. Zusammenfassungen finden Sie in:

  • Gruber, J. 1994
    On economic effects of new energy technologies for individuals and society. (Invited paper at the Symposium „The New Energy“ of the Scandinavian Association for Vacuum Field Energy, Stockholm, Sept. 3-4, 1994). Discussion Paper No. 214, Department of Economics, University of Hagen (73 pages)
  • Gruber, J. 1996a
    Innovative Energietechnologien: Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In: Schneider, A., und Schneider, I. (Hrsg.), Neue Horizonte in Technik und Bewußtsein (Vorträge des Kongresses 1995 im Gwatt-Zentrum am Thunersee). Jupiter-Verlag A. u. I. Schneider, Bern, ISBN 3-906571-14-9, S. 61-86
  • Gruber, J. 1996b
    Economic effects of space energy technologies (SET) on individuals and society. Invited paper, World Renewable Energy Congress-IV, Denver, Colorado, USA, June 15-21, 1996. Published in the Journal RENEWABLE ENERGY, Vol. 8, pp. 91-96, 1996, as part of the proceedings volume (auch in russischer Übersetzung veröffentlicht)
  • Gruber, J., und Schmidtchen, V. 1996
    Gespräch von Prof. Dr. Volker Schmidtchen mit Prof. Dr. Dr. Josef Gruber über Forschungsstand, erste Anwendungen und Prognosen zur „Raumenergietechnik“. CONTACTE – Wissenschaftsmagazin der FernUniversität – Gesamthochschule in Hagen, S. 34 - 41

Solches Informationsmaterial erhalten Sie auf Bestellung von mir: Bitte, komplette Anschrift und Tel.-Nr. angeben. (Meine kompletten Koordinaten finden Sie zu Beginn dieser Internet-Seiten).

Weitere Information über RE und RET findet man in folgenden Büchern:

  • Bischof, M. 2002
    Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen: Feinstoffliche Felder zwischen Mythos und Wissenschaft. AT-Verlag, Aarau, Schweiz.
  • Cheney, M. 2001
    Nikola Tesla: Erfinder, Magier, Prophet. Über ein außergewöhnliches Genie und seine revolutionären Entdeckungen. (4. Aufl.) Omega-Verlag, Aachen. (Weitere Information: Fax 0241-16 81 633; http://www.omega-verlag.de/)
  • Manning, J. 2002
    Energie: Bessere Alternativen für eine saubere Welt. Omega-Verlag, Aachen
  • Valone, T. 2002
    Harnessing the Wheelwork of Nature: Tesla’s Science of Energy. Adventures Unlimited Press, 2002 (zu bestellen u.a. über das Integrity Research Institute (IRI) (www.IntegrityResearchInstitute.org, Fax 001-301-513-5728)

Umfassende Information über Raumenergietechnik (RET), über die Deutsche Vereinigung für Raumenergie e.V. (DVR), über Mitgliedschaft, Regionalgruppen, Konferenzen usw. erhalten Sie von

DVR-Geschäftsstelle, Bouchéstr. 12, Haus 6, 1. OG., 12435 Berlin
Tel. 030/2232-4828, Fax: -4829.
E-mail: dvr@onlinehome.de, Internet: http://www.dvr-raumenergie.de/ und www.k-meyl.de/DVR/dvr.html.

Internationale wissenschaftliche Aktivitäten

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Seit meinem Zweit- und Promotionsstudium in den USA (1961 – 1965) spielten internationale wissenschaftliche Kontakte eine sehr wichtige Rolle. Zunächst standen Kontakte zum „Westen“ (insbesondere USA und England) im Vordergrund. Bereits in den siebziger Jahren entwickelten sich auch Kontakte zu Universitäten und der Akademie der Wissenschaften in Polen und in der Tschechoslowakei. Von 1985 an war ich auf Vorschlag der DFG mehrmals bis zu 5 Wochen als Gast der Akademie der Wissenschaften in der Sowjetunion (insbesondere in Moskau, Kiew, Nowosibirsk und Taschkent). Seit 1992 konzentrieren sich diese Kontakte auf die Ukraine: Ich verbrachte dabei insgesamt mehr als ein halbes Jahr im „Osten“. Seit 20. Februar 1992 bin ich Ausländisches Mitglied der Nationalen Akademie der Technologischen Wissenschaften der Ukraine in Kiew. Außerdem leitete ich ein von der Volkswagen-Stiftung finanziertes Übersetzungsprojekt, in dem 10 Lehrwerke (insgesamt 27 Bücher) zu zentralen Bereichen „westlicher“ Wirtschaftswissenschaft in Kiew in das Russische und in das Ukrainische übersetzt wurden.

Meinen Besuchen im Ausland folgten Besuche und Aufenthalte ausländischer KollegInnen sowie von NachwuchswissenschaftlerInnen an der FernUniversität Hagen (in mehreren Jahren je 5 – 10 Personen für einige Tage bis einige Wochen). Hinzu kamen einige Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung und des DAAD.

Am 28. Januar 1999 ist mir von der renommierten Kiewer Nationalen Wirtschaftsuniversität die Ehrendoktorwürde (Dr. h.c.) verliehen worden.

Die internationale Zusammenarbeit erstreckte sich vor allem auf folgende Gebiete:

  • Ökonometrie und Statistik
  • Erneuerbare Energien im traditionellen Sinn und
  • Raumenergietechnik (siehe oben).

Die internationale Zusammenarbeit hat viele Anregungen für Lehre und Forschung an meinem Lehrstuhl und darüber hinaus gegeben. Die m.E. wohl wichtigste Zusammenarbeit ist die mit Privatdozent Dr. Dr. Andranik S. Tangian von der Akademie der Wissenschaften in Moskau (seit 1998 an die FernUniversität umhabilitiert). Sie brachte uns ein neues Verfahren zur ordinalen Schätzung von Präferenzen und damit zur vereinfachten und deshalb erst operablen Konstruktion von Zielfunktionen für ökonometrische Optimierungsmodelle. Sie brachte mich dazu, immer wieder zu betonen:

„Das Geheimnis des Erfolges heißt Zusammenarbeit“.

Redaktion | 21.09.2018