Utopie und Revolte: (Jugend-)Proteste in Westberlin
- Thema:
- Utopie und Revolte: (Jugend-)Proteste in Westberlin
- Veranstaltungstyp:
- Präsenz
- Semester:
- Wintersemester 2026/27
- Zielgruppe:
- BA KuWi: Modul 25205/G5; Modul 25206/G6; BA PVS: Modul 25207/GE; MA GeEu: Modul 26201/I; Modul 26202/II; Modul 26203/III; Modul 26204/IV; Modul 26207/VII; Modul 26208/VIII; alle Studierende der Geschichtswissenschaft
- Ort:
- Berlin
- Adresse:
- Campus Berlin
- Termin:
- 12.02.2027
bis
13.02.2027 - Zeitraum:
- 2 Termine:
12.02.2027, 15:00-20:00 Uhr
13.02.2027, 09:30-17:00 Uhr - Leitung:
- M.A. Claudia Scheel
- Anmeldefrist:
- 15.01.2027
- Anmeldung:
- Anmeldung ab 02.11.2026
- Auskunft erteilt:
-
Claudia Scheel
E-Mail: claudia.scheel - Hinweis:
- Veranstaltung wird als Seminar im Sinne der Studienordnung anerkannt. Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Früher wie heute gingen bzw. gehen Menschen auf die Straße, um zu protestieren. Während die 1950er und frühen 1960er Jahre im geteilten Deutschland von Protestereignissen der Nachkriegsgesellschaft geprägt waren, setzten gegen Ende der 1960er Jahre verstärkt Proteste ein, die von den Neuen Sozialen Bewegungen getragen wurden. Mit postmaterialistischen Protestthemen, die vornehmlich immaterielle wie emanzipative, ökologische oder ähnliche Bedürfnisse berühren, knüpften diese vor allem an lebensweltliche Erfahrungen der Aktivistinnen und Aktivisten an.
Das Seminar möchte einen forschungsorientierten Einblick in urbane Protestformen, Protestziele, Protestsubjekte und Protestorte im Westberlin der ausgehenden 1960er bis 1980er Jahre geben. In dieser Zeit war Westberlin ob seiner Insellage „Labor“ des stadtpolitischen Protests; insbesondere der Stadtteil Kreuzberg mit seiner Geschichte der Hausbesetzungen und Krawalle galt als Hochburg einer subkulturellen Protestszene. Vorgesehen ist am zweiten Seminartag ein Besuch des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg-Museums, das sich mit seinem Ausstellungsprogramm, Sammlungs-, Archiv- und Vermittlungsangebot als „bewegtes Gedächtnis des Bezirks“ versteht und/oder eine Führung in Kreuzberg.
Nach Ablauf der Anmeldefrist werden den Seminarteilnehmenden Texte zur Verfügung gestellt. Neben der Lektüre ist die Bereitschaft, einen Text in Form eines Kurzreferats vorzustellen, Voraussetzung für die Teilnahme. Ebenso vorausgesetzt wird die Übernahme eines Kostenbeitrags für eine Führung.