Forschungsprojekt

Regionales Zukunftszentrum KI „pulsnetz.de - gesund arbeiten“ - Lehr-Lernkonzepte und Blended Learning

Projektleitung:
Prof. Dr. Claudia de Witt
Mitarbeitende:
Linda Weßler
Caroline Berger-Konen
Status:
laufend
Laufzeit:
01.04.2021 – 31.12.2022
fördernde Einrichtungen:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Die Situation

Fachkräftemangel, hohe Fluktuation, hohe physische und psychische Arbeits­belastung der Beschäftigten bei gleich­zeitiger Zunahme an pflege- und hilfe­bedürftigen Menschen: Dies sind Stich­worte zur Situation in der Sozial- und Pflegewirtschaft.

Die Corona-Krise führt vor Augen: Nur gesunde Mitarbeitende können Kranke versorgen und hilfebedürftige Men­schen pflegen. Gesundes Arbeiten ist gesamtgesellschaftlich und für die So­zial- und Pflegewirtschaft von existenzi­eller Bedeutung.

Die Potenziale digitaler und Kl­ gestützter Technologien sind in vielen Betrieben der Sozialwirtschaft und in vielen Pflegeeinrichtungen bisher wenig bekannt und werden kaum genutzt.

Das Ziel

Hilfebedürftige Menschen sollen nicht nur besser versorgt, gepflegt, betreut und gefördert werden. Unser Augen­merk: Die Betriebe und Beschäftigten sollen nachhaltig entlastet und gestärkt werden, organisatorisch und individuell.

Die Idee

a) pulsnetz KI-Werkstatt

U.a. am Beispiel Kl-gestützter Arbeits­vorgänge bei Dienstleistungen am Men­schen werden neue Möglichkeiten des Arbeitens, Kooperierens und Lernens erprobt.

b) pulsnetz KI-Wissens- und Lern­plattform:

  • ein KI basierter digitaler Gesundheitsassistent berät Fach- und Führungskräfte zum gesunden Arbei­ten,
  • sie ist Heimat einer digitalen Community von Interessierten am ge­sunden Arbeiten
  • virtuelle Lernräu­me ermöglichen digitales Lernen.

pulsnetz KI ist Entwicklungszentrum und Anlauf- und Beratungsstelle für KMU der Pflege- und Sozialwirtschaft in Baden-Württemberg, Bayern, Nord­rhein-Westfalen und Berlin.

pulsnetz KI beantwortet die Frage, welche Kompetenzen Führungskräfte und Mitarbeitende brauchen, um An­wendungs- und Einsatzmöglichkeiten digitaler und/ oder Kl-basierter Techno­logien erkennen, nutzen und ggf. auch eo-kreativ weiterentwickeln zu können.

Das Konsortium

  • FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Bil­dungstheorie und Medienpädagogik
  • Diakonisches Werk Baden­ e.V. (Konsortialführung)
  • Contec GmbH, Bochum/Berlin
  • CAS, Software AG, Karlsruhe
  • IAT - Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement, Stuttgart
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheits­dienste und Wohlfahrtspflege (BGW)
  • Hochschule Hof, Informations- und Kommunikationssysteme für betriebliche Aufgaben
  • Hochschule für angewandte Wissenschaft Hof, Institut für Informationssysteme (iisys)
  • Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung (FINSOZ e. V.) Berlin
  • Verband für Digitalisierung in der Sozial­wirtschaft (vediso e. V.) Stuttgart
  • AOK Baden-Württemberg