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eLecture: Rassismuskritische Forschung unter Bedingungen von Rassismus – Reflexive Erkundungen

[09.06.2026]

Saphira Shure von der Universität Bielefeld wird in dieser eLecture Erfahrungen aus zwei rassismuskritischen Forschungsprojekten vorstellen.


Am 6. Juli 2026 | 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

  • mit Prof.'in Dr. Saphira Shure (Universität Bielefeld)
  • Ort: Zoom | Anmeldelink
  • 6. Juli 2026 | 18:00 Uhr
  • Moderation: tba.

Abstract

„(Rassismuskritische) Forschung und die Orte der Wissensproduktion sind in die gesellschaftlichen Verhältnissen eingebunden, die bspw. durch Rassismus strukturiert werden. Forschungsprozesse sind entsprechend selbst durch diese strukturiert. Was dies für Forschung bzw. für Forscher:innen, für forschungsethische und forschungsreflexive Fragen, bedeutet, ist im deutschsprachigen Raum noch wenig diskutiert. Wer etwa forscht unter welchen Bedingungen zu was? Wie könnten oder müssten Sorgeverantwortungen und Sorgepraktiken im Kontext rassismuskritischer Forschung thematisiert und berücksichtigt werden, etwa von Seiten der Universitäten? Und welche Rolle spielen aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen in diesem Zusammenhang? Der Beitrag beschäftigt sich mit diesen und weiteren Fragen entlang von Erfahrungen in zwei rassismuskritischen Forschungsprojekten.“

Saphira Shure ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Rassismus- und Differenzforschung an der Universität Bielefeld. Sie leitet die Nachwuchsgruppe „Gelingensbedingungen rassismussensibler Lehrer:innenbildung. Eine rassismustheoretische Untersuchung von Studium, Referendariat und Berufseinstieg“ und das Projekt „Sorgeverantwortung (an) der Hochschule. (Selbst-)Verständnisse und Bedarfe im Spiegel der Erfahrungen relevanter Akteur*innen“ als Teil des Verbundprojektes „Wissenschaft und Sorge“. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind unter anderem in den Bereichen rassismuskritische/diskriminierungskritische Professionalisierung, Postkoloniale und feministische Perspektiven auf Bildung und Ungleichheit sowie diskriminierungskritische Hochschulforschung und Organisationsentwicklung. Aktuell ist sie insbesondere mit dem Topos der Angst und dessen Verbindung mit Rassismus beschäftigt sowie mit einer sorgetheoretischen Perspektive auf Hochschule.

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