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CATALPA Lecture Series: Tamara van Gog am 7. Mai zu Gast

[20.04.2026]

Wie lässt sich selbstregulierstes Lernen in der Online-Lehre fördern? Darum wird es im Vortrag von CATALPA-Beiratsmitglied Tamara van Gog, Universität Utrecht, am 7. Mai gehen. Interessierte sind herzlich eingeladen.


Tamaravangog Kl Foto: Privat

Die CATALPA-Lecture Series geht in die nächste Runde. Mit Tamara van Gog wird es diesmal um Fähigkeiten gehen, die es für selbstreguliertes Lernen braucht.

Datum: 07. Mai 2026
Zeit: 16 bis 18 Uhr
Ort: Immersive Collaboration Hub


Astract

"Kalibriert und kontrolliert: Unterstützung selbstregulierten Lernens durch Problemlösungsaufgaben in Online-Lernumgebungen"

Der Vortrag beleuchtet zunächst die entscheidende Rolle, die Genauigkeit von (Selbst-)Überwachungs- und (Selbst-)Regulierungs- bzw. Kontrollprozessen für effektives selbstreguliertes Lernen spielt. Anschließend stellt van Gog die Forschungsergebnisse ihres Teams vor. Es befasst sich damit, wie Fähigkeiten zur Selbstbewertung und Aufgabenauswahl von Studierenden trainiert werden können, um wiederum selbstreguliertes Lernen bei Problemlösungsaufgaben in Online-Lernumgebungen zu verbessern. Der Trainingsansatz vereint Prinzipien aus dem beispielbasierten bzw. sozialen Lernen, der Kognitiven Belastungstheorie, dem 4-Komponenten-Modell des Instructional Design und dem adaptiven Unterricht.

Im Anschluss freut sich die Forscherin darauf, mit dem Publikum zu diskutieren, ob und wie diese Prinzipien auch für die Forschung und die Studiengänge der FernUni nützlich sein könnten.

Über Tamara van Gog

Tamara van Gog ist Professorin am Lehrstuhl für Bildungswissenschaften der Universität Utrecht. Ihre Forschung im Bereiche Lehren und Lernen konzentriert sich auf beispielbasiertes Lernen, multimediales Lernen sowie die Förderung von selbstreguliertem Lernen, Reflexion und kritischem Denken. Ihre Forschungsarbeiten erstrecken sich auf alle Bildungsstufen sowie auf (angehende) Ärzte. In ihrer Forschung setzt sie häufig Eye-Tracking-Methoden ein und hat innovative Lösungsansätze untersucht, um Eye-Tracking als Instrument sowohl zur Untersuchung als auch zur Verbesserung von Lernprozessen zu nutzen.

Sandra Kirschbaum | 20.04.2026