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CATALPA auf der LAK26: Auszeichnung, fünf Workshops und starke Präsenz
[15.05.2026]Die LAK26 – die internationale Konferenz der Learning-Analytics-Community – war für CATALPA in diesem Jahr ein besonderer Erfolg: Mit fünf co-organisierten Workshops, Beiträgen im Doctoral Consortium, Postern und der Teilnahme an spezialisierten Workshops war das Team gleich an mehreren Stellen sichtbar. Den krönenden Abschluss bildete eine renommierte Auszeichnung.
Emerging Scholar Award für Kamila Misiejuk
Der Höhepunkt der Konferenz aus CATALPA-Sicht: Kamila Misiejuk wurde mit dem Emerging Scholar Award (Europa) ausgezeichnet – einer der bedeutendsten Anerkennungen für aufstrebende Forschende im Bereich Learning Analytics. Die Auszeichnung würdigt ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Community und ist ein starkes Zeichen für die Qualität der Forschung, die die Postdoktorandin bei CATALPA geleistet wird.
Fünf Workshops mitgestaltet
Das CATALPA-Team war an verschiedenen Programmpunkten der Konferenz beteiligt. Gleich fünf Workshops wurden von CATALPA-Mitgliedern co-organisiert: vom praxisorientierten Tutorial zur Transition Network Analysis über einen Workshop zu erklärbarer KI in der Bildung (XAI-Ed) bis hin zu Quantitativer Ethnographie im KI-Zeitalter, personalisiertem Feedback at Scale und einem Workshop zu menschenzentrierter generativer KI in smarten Lernumgebungen. Die Bandbreite der Themen spiegelt die inhaltliche Vielfalt und Vernetzung von CATALPA in der internationalen Forschungslandschaft wider.
Doctoral Consortium: Wertvoller Austausch für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Daiana Rinja und Volkan Yücepur konnten viel mitnehmen beim Doctoral Consortium der LAK26: „Wir haben umfangreiches Feedback von führenden Forschenden und wichtige Impulse für unsere Dissertationsprojekte erhalten." Besonders wertvoll war für beide die Möglichkeit, frühzeitig Kontakte in die Community zu knüpfen und sich mit anderen Nachwuchsforschenden auszutauschen.
Workshops besucht, Perspektiven erweitert
Ekaterina Soroka nahm insbesondere aus dem Workshop zu Graphical Causal Modelling neue Impulse mit. „Hier wurde besonders deutlich, wie wichtig es ist, in der Learning-Analytics-Forschung über Korrelationen hinauszugehen und Kausalität explizit zu modellieren – etwa mithilfe von Directed Acyclic Graphs (DAGs). „Insgesamt lieferte der Workshop überzeugende Argumente dafür, dass Studien, wann immer möglich, so konzipiert werden sollten, dass sie kausale Schlussfolgerungen zulassen, damit ihre Ergebnisse besser in konkrete pädagogische Entscheidungen und Maßnahmen einfließen können. Eine sehr nützliche Grundlage für künftige Arbeit.“ Passend dazu zeigte dann der Workshop zu Curriculum Analytics auf, wie verborgene Strukturprobleme in Studienprogrammen sichtbar gemacht werden können, um Studierende besser durch ihr Studium zu leiten und Anerkennungsprozesse zu verbessern.
Poster und weitere Beiträge
Insgesamt vier Posterbeiträge kamen zudem aus den Reihen von CATALPA. Niels Seidel präsentierte in den Postersessions Ansätze zur Förderung von Selbstregulation mit agentischer KI. Jakub Kuzilek stellte einen KI-gestützten Ansatz zur Transformation des Einwilligungsprozesses vor. Im Rahmen des Doctoral Consortium zeigten Daiana Rinja und Volkan Yücepur ihre aktuellen Forschungsarbeiten zu lernbaren Agenten und kollaborativem akademischem Schreiben.
Die LAK26 hat einmal mehr gezeigt, wie breit und produktiv CATALPA in der internationalen Learning-Analytics-Community verankert ist. Die Vorfreude auf die LAK27 ist bereits geweckt.
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