Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Kirsten Pinkvoss

Kirsten Pinkvoss ist studierte Juristin und seit dem 15. April 2016 zentrale Gleichstellungsbeauftragte der FernUniversität in Hagen. Seit knapp 20 Jahren engagiert sie sich in verschiedenen Rollen in der Gleichstellungspolitik der FernUniversität und war unter anderem bereits stellvertretende Zentrale Gleichstellungsbeauftragte.

Sie engagiert sich außerdem in hohem Maße in der Gleichstellungspolitik außerhalb der Hochschule; so gehört sie seit zu den Sprecherinnen der LaKof NRW (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen) und ist Mitglied der BuKoF (Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V.).

Darüber hinaus leitet Kirsten Pinkvoss seit 2008 den Frauenbeirat der Stadt Hagen und ist durch ihre Mitarbeit in vielen internationalen Frauennetzwerken sehr gut vernetzt.

 

Kontakt

Kirsten Pinkvoss (ass. Jur.) Foto: FernUniversität

Kirsten Pinkvoss (ass. Jur.)

E-Mail: kirsten.pinkvoss

Telefon: +49 2331 987-1347

Gebäude 5, A 214

Sekretariat

Maria Mitze Foto: FernUniversität

Maria Mitze

Maria Mitze organisiert im Sekretariat unter anderem den Girls‘ and Boys‘ Day und die Reihe „Frauen und Männer im Gespräch“.

E-Mail: maria.mitze

Telefon: +49 2331 987-1346

Gebäude 5, A 215

 

Aufgabenfelder

  • Ansprechperson für alle Hochschulangehörigen: Auskunft und Beratung für Einzelpersonen und Bereiche in Fragen der Gleichstellung
  • Teilnahme und/oder Mitwirkung
    • in Bewerbungs- und Berufungsverfahren
    • an Gremiensitzungen und in Kommissionen
    • in Hochschulentwicklungsprozessen
    • bei der Umsetzung und Fortschreibung der Instrumente der Gleichstellungsarbeit
  • Berufungsleitfaden
  • Initiierung und Umsetzung neuer Gleichstellungsstrategien und -projekte
  • Professorinnentreffen
  • Organisation des Girls‘ & Boys‘ Day
  • „Frauen und Männer im Gespräch“ sowie weitere (Kooperations-)Veranstaltungen
  • Führungs-Netzwerk (im Aufbau)
  • Internetseite „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ (im Aufbau)
 

Berichte der zentralen Gleichstellungsbeauftragten

 

Rechtliche Grundlagen

Die Gleichstellungsarbeit an der FernUniversität basiert auf folgenden rechtlichen Grundlagen:

  • Hervorzuheben im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) ist Artikel 3:

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

  • Das Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), einem Bundesgesetz, das im August 2006 in Kraft trat, ist in § 1 beschrieben:

    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

  • Auch das Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesgleichstellungsgesetz - LGG) enthält umfangreiche Vorgaben im Bereich der Gleichstellungsarbeit.
    Hervorzuheben sind insbesondere:

    § 5a Erstellung und Fortschreibung von Gleichstellungsplänen

    § 6 Inhalt des Gleichstellungsplanes

    Abschnitt IV Gleichstellungsbeauftragte (§§ 15-21)

  • Das Gesetz über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) nennt die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern unter den Aufgaben der Hochschulen:

    § 3 (4) Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Hochschule und wirken auf die Beseitigung der für Frauen bestehenden Nachteile hin. Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten (Gender Mainstreaming). Die Hochschulen tragen der Vielfalt ihrer Mitglieder (Diversity Management) sowie den berechtigten Interessen ihres Personals an guten Beschäftigungsbedingungen angemessen Rechnung.

    Darüber hinaus sind folgende Paragraphen hervorzuheben:

    § 11c Geschlechtergerechte Zusammensetzung von Gremien

    § 24 Gleichstellungsbeauftragte; gleichstellungsbezogene Mittelvergabe

    § 37a Gewährleistung der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern bei der Berufung von Professorinnen und Professoren

Simone Möller | 26.11.2019