Referat Chancengerechtigkeit

Das Referat Chancengerechtigkeit ist für die Herstellung von Chancengleichheit zuständig. Dies ist für die FernUniversität nicht nur die Erfüllung einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe und eines gesetzlichen Auftrages, sondern ein zentrales Ziel, auf das sie kontinuierlich und aktiv in allen Bereichen der Hochschule hinwirkt – auch in der Gestaltung und als Gegenstand von Forschung und Lehre.

Ihre Handlungsfelder sind:

Gleichstellungsarbeit im Referat

  • Der gesetzlich festgelegte „Gleichstellungsplan“ (nach § 5a und § 6 LGG NRW) besteht an der FernUniversität aus zwei Instrumenten: dem Rahmenplan und den Gleichstellungsplänen der Fakultäten, der zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung.

    Der Rahmenplan schafft einen hochschulweit gültigen Ordnungsrahmen in Bezug auf Ziele und Handlungsfelder der Gleichstellungsarbeit.

    Rahmenplan (PDF 1 MB)

    Die Gleichstellungspläne (vormals Frauenförderpläne) der Fakultäten, der zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung konkretisieren auf Bereichsebene verbindliche Zielvorgaben sowie bereichsbezogene Maßnahmen.

    Gleichstellungspläne (PDF 2 MB)

  • Das Gleichstellungskonzept der FernUniversität zielt auf die Gestaltung und Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit mit Aufgaben in hochschulweiter Verantwortung oder Umsetzung. Es legt bereichsübergreifende Zielvorgaben und Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern fest und beinhaltet entsprechende Anreizsysteme und Fördermöglichkeiten.

  • Die Gleichstellungsarbeit an der FernUniversität erfolgt in allen Bereichen auf der Grundlage belastbarer Daten. Sie basiert auf der Analyse und Bewertung geschlechterdifferenzierter Daten, die regelmäßig in Bezug auf Studierende, Nachwuchswissenschaftler*innen und Beschäftigte an der Hochschule erhoben werden.Die zentralen Ergebnisse werden im „Gender Monitor“ zusammen gefasst.

  • Die FernUniversität in Hagen erzielte mit ihrem Gleichstellungskonzept 2014-2017 bei der Bewerbung für das Professorinnenprogramm II des Bundes und der Länder eine Spitzenbewertung. Die Hochschule konnte so zwei Förderanträge für Regelprofessuren einreichen und außerdem folgende zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen auf den Weg zu bringen:

  • Mit dem Corona-Hilfsfonds unterstützt die FernUniversität den Mehraufwand durch familiäre Sorgearbeit während der Corona-Pandemie von betroffene Wissenschaftler*innen und nichtwissenschaftliche Beschäftigte mit Sorgeverpflichtung.

    Weitere Informationen zur Beantragung erhalten Sie im Merkblatt (PDF 172 KB) und im Antragsformular (DOCX 68 KB).

Inga Dukatz | 28.06.2022