Neue Perspektiven nach Ingenieur- oder naturwissenschaftlichem Abschluss

Mit einem neuen wirtschaftswissenschaftlichen FernUni-Master können Ingenieurinnen, Ingenieure, Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler ihre Karrierechancen verbessern.


Ingenieurinnen und Ingenieure, Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler müssen nicht nur technisch, sondern auch immer stärker wirtschaftlich denken. Für sie hat die FernUniversität in Hagen ein neues wirtschaftswissenschaftliches Masterstudium aufgelegt, das sie berufsbegleitend absolvieren und damit etwas für ihre Karriere tun können. Die Einschreibung in das neue universitäre Fernstudium „Master Wirtschaftswissenschaft für Ingenieur/-innen und Naturwissenschaftler/-innen“ beginnt am 1. Dezember 2018, das Studium selbst im Sommersemester 2019. Der konsekutive Studiengang der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft vermittelt den Studierenden ohne einen Bruch im Karriereweg das wirtschaftswissenschaftliche Knowhow, das für Führungspositionen zunehmend unerlässlich wird.

Ein Mann sitzt mit Lernunterlagen hinter einem Laptop Foto: Jakob Studnar
Der konsekutive Studiengang vermittelt den Studierenden ohne einen Bruch im Karriereweg wirtschaftswissenschaftliches Knowhow.

Mit ihrem berufsbegleitenden Angebot spricht die größte deutsche Hochschule in erster Linie Studieninteressierte an, die einen ingenieur-, naturwissenschaftlichen oder mathematischen Bachelorabschluss und hohe mathematisch-quantitative Kompetenze haben, jedoch keine besonderen wirtschaftswissenschaftlichen Vorkenntnisse. Mit dem staatlichen Master of Science (M.Sc.) erhalten sie einen zweiten berufsqualifizierenden Abschluss. Auch Interessente mit entsprechendem Master- oder Diplomabschluss, ggf. mit einer Promotion, können ihn gewinnbringend studieren. Hilfreich – aber keine Voraussetzung – ist Berufserfahrung, um Erlerntes mit Praxiserfahrungen spiegeln zu können.

Teilzeitstudierende können in sechs Semestern zum Abschluss kommen, Vollzeitstudierende in vier. Das Studium ist aber auch zeitlich streckbar, Vollzeit- und Teilzeitstudium sind in den Studienplänen gleichberechtigt verankert.

Aufbauend auf ihren Vorkenntnissen sowie den neuvermittelten Kompetenzen können die Studierenden sich für eine anspruchsvolle Tätigkeit in einer Fachlaufbahn qualifizieren. Ebenso erhalten sie das notwendige Wissen für eine Führungsposition. Entsprechende Kombinationen der Wahlpflichtmodule ermöglichen ihnen Spezialisierungen, zum Beispiel auf Technologie- und Innovationsmanagement, Produktentwicklung, Management von Geschäftsprozessen, Personalmanagement, Projektsteuerung, Produktion, Vertrieb und Marketing oder Export und globale Geschäftsfelder.

Angesichts der besonderen Lebenslagen der Studierenden – von denen 80 bis 90 Prozent berufstätig sind – ist der neue Studiengang so weit wie möglich orts- und zeitunabhängig absolvierbar. Anzahl und Dauer verpflichtender Präsenzelemente wie Seminare und Prüfungen wurden auf das didaktisch notwendige Minimum beschränkt. Verbindliche Praktika und Auslandsaufenthalte sind nicht vorgesehen. Gleichzeitig kann das Studium auch ohne weiteres vom Ausland aus absolviert werden. Lediglich die beiden in den Studiengang integrierten Seminare erfordern für ihren mündlichen Teil physische Präsenz. Jedoch werden zunehmend (zusätzlich) virtuelle Seminarformate angeboten.

Eine Genehmigung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW zum Start des Studienbetriebs liegt bereits vor. Das Akkreditierungsverfahren des neuen Studiengangs ist eingeleitet und auf gutem Weg. Einen Numerus Clausus gibt es nicht. Ausführliche Informationen erhalten Interessierte ab November.

Gerd Dapprich | 12.10.2018