Perspektiven und Abschluss

Der Arbeitsmarkt für Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler ist sehr breit gefächert. Um sich gezielt auf bestimmte Tätigkeitsfelder vorzubereiten, können Sie sich im Laufe Ihres Studiums auf bestimmte Themengebiete spezialisieren.

Durch entsprechende Kombinationen der sechs Wahlpflichtmodule sind Spezialisierungen auf verschiedene Berufsfelder möglich. Damit können Sie sich sowohl für eine anspruchsvolle Tätigkeit in einer Fachlaufbahn qualifizieren als auch das notwendigeWissen für Ihre derzeitige oder eine spätere Führungspositionerwerben. Wir unterstützen Sie gerne dabei, die für Sie persönlichbeste Kombination der Module herauszufinden. Wenden Sie sich einfach an unsere Studienberatung. Exemplarisch haben wir unten einige mögliche Berufsfelder und hierfür geeignete Modulbelegungen aufgeführt.

  • Tätigkeit im Bereich Beschaffung/Produktion/Logistik:

    Sechs Module aus

    • Produktions­planung (N.N.)
    • Material­wirtschaft und Entsorgung (N.N.)
    • Problemlösen in graphischen Strukturen (Kleine)
    • Planen mit mathema­tischen Modellen (Kleine)
    • Instrumente des Controllings (Littkemann)
    • Personal­führung (Weibler)
    • Verhalten in Organisa­tionen (Weibler)
    • Grundlagen der Interna­tionalen Wirtschafts­beziehungen (Schmerer)

    Tätigkeit im Bereich Controlling/Rechnungs­wesen/Finanzen/Steuern in einem Unternehmen:

    Fünf Module aus

    • Finanz­wirtschaft: Grundlagen (Baule)
    • Instrumente des Controllings (Littkemann)
    • Innovations­controlling (Littkemann)
    • Grundlagen der Besteuerung und Instrumen­tarium der betrieb­lichen Steuer­politik (Meyering)
    • Steuerliche Gewinn- und Vermögens­ermittlung, konstitutive Unternehmens­entscheidungen (Meyering)
    • Jahres­abschluss nach HGB und IFRS (Brösel)
    • Konzern­rechnungs­legung (Brösel) Unternehmens­gründung (Hering)

    sowie ein Modul aus

    • Markt und Staat (Eichner)
    • Informations­management (Baumöl)

    Tätigkeit im Bereich Wirtschafts­prüfung/Steuer­beratung:

    • Jahres­abschluss nach HGB und IFRS (Brösel)
    • Konzern­rechnungs­legung (Brösel)
    • Grundlagen der Besteuerung und Instru­men­tarium der betrieb­lichen Steuer­politik (Meyering)
    • Steuerliche Gewinn- und Vermögens­ermittlung, konstitutive Unternehmens­entscheidungen (Meyering)
    • Dienst­leistungs­konzeptionen (Fließ)
    • Globa­lisierung und interna­tionale Wirtschafts­beziehungen (Wagner)

    Tätigkeit in einem Kreditinstitut: Finanz­wirtschaft: Grundlagen (Baule)

    • Finanz­intermediation und Bank­management (Baule)
    • Dienst­leistungs­konzeptionen (Fließ)
    • Unternehmens­gründung (Hering)
    • Unternehmens­nachfolge (Hering)

    sowie ein Modul aus

    • Multivariate Verfahren (Singer)
    • Europäische Wirtschafts­politik (Wagner)

    Tätigkeit im Bereich Organi­sation/Personal:

    • Organisation: Theorie, Gestaltung, Wandel (Scherm)
    • Planung: Theorien, Strategien, Instrumente (Scherm)
    • Personalführung (Weibler)
    • Verhalten in Organisationen (Weibler)
    • Instrumente des Controllings (Littkemann)

    sowie ein Modul aus

    • Multivariate Verfahren (Singer)
    • Industrieökonomik (Grosser)

    Tätigkeit im Bereich Marketing/Vertrieb Dienst­leistung/Innovation:

    Fünf Module aus

    • Grundlagen des Marketing (Olbrich)
    • Marktforschung und Sektorales Marketing (Olbrich)
    • Innovations­controlling (Littkemann)
    • Dienstleistungs­konzeptionen (Fließ)
    • Personal­führung (Weibler)
    • Verhalten in Organisationen (Weibler)

    sowie ein Modul aus

    • Multivariate Verfahren (Singer)
    • Industrie­ökonomik (Grosser)

    Tätigkeit in einer Bundes- oder EU-Behörde, in einer Markt­regulierungs­behörde, einem Verband, einer Vereinigung mit interna­tionaler Ausrichtung oder in einer Stabsstelle „Volks­wirtschaft“ (beispiels­weise in einer Bank):

    • Markt und Staat (Eichner)
    • Marktversagen (Endres)
    • Probleme der Wirtschafts­politik: Arbeits­losigkeit, Gesundheits­politik und Alters­sicherung (Grosser)
    • Globa­lisierung und interna­tionale Wirtschafts­beziehungen (Wagner)
    • Europäische Wirtschafts­politik (Wagner)
    • Instrumente des Controllings (Littkemann)

    Tätigkeit im Informatik­bereich von großen und mittel­ständischen Unternehmen, Internet­unternehmen, im Projekt­management:

    • Modellierung von Informations­systemen (Strecker)
    • Informations­management (Baumöl)

    sowie vier frei wählbare Module, davon jedoch mindestens ein betriebs­wirtschaftliches Modul.

  • Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn

    • das Pflichtprogramm erfolgreich absolviert wurde, d. h. das Zwischenzeugnis ausgestellt wurde, sowie
    • die Wahlpflichtmodule,
    • das Seminar und
    • die Bachelorarbeit

    jeweils mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.

    Die Gesamtnote der Bachelorprüfung errechnet sich als Durchschnitt aus der Durchschnittsnote in den Pflichtmodulen, den Noten in den sechs Wahlpflichtmodulen, der Seminarnote sowie der Note der Bachelorarbeit. Die Durchschnittsnote in den Pflichtmodulen wird dabei doppelt gewichtet. Bei der Bildung der Gesamtnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

    Ohne Note anerkannte Leistungen gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein: Wurden beispielsweise die Pflichtmodule aufgrund einer bestandenen Diplomvorprüfung ohne Note anerkannt und das Seminar und die Bachelorarbeit ebenfalls ohne Note anerkannt, errechnet sich die Gesamtnote der Bachelorprüfung allein aus den Noten in den sechs Wahlpflichtmodulen.

    Zur Beantragung des Bachelorzeugnisses und der Bachelorurkunde verwenden Sie bitte das Antragsformular (pdf).

  • Im Anschluss an den Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft kann der Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft, der Masterstudiengang Volkswirtschaft oder – bei Nachweis von Inhalten der Wirtschaftsinformatik oder Informatik im Umfang von mindestens 30 ECTS-Punkten – der Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik aufgenommen werden.

    Bereits in der Endphase des Bachelorstudiengangs können Sie erste Module des angestrebten Masterstudiengangs absolvieren. Dies ermöglicht einen nahtlosen Übergang vom Bachelor- zum Masterstudiengang, insbesondere wenn bereits alle Pflicht- und Wahlpflichtmodule des Bachelorstudiengangs erfolgreich absolviert sind und lediglich Seminar und/oder Bachelorarbeit noch ausstehen. Orientieren Sie sich bei der Modulwahl unbedingt an den Studienplänen des angestrebten Masterstudiengangs (Wirtschaftswissenschaft, Volkswirtschaft bzw. Wirtschaftsinformatik) und beginnen Sie, sofern vorhanden, mit dessen Pflichtmodulen.

    Im Vorgriff auf die Aufnahme des Masterstudiengangs bereits absolvierte Modulabschlussprüfungen werden bei Einschreibung in den Masterstudiengang ohne weiteren Antrag einschließlich der Fehlversuche mit Note übernommen, sofern sie Bestandteil des Curriculums des Masterstudiengangs sind. Durch einen Wechsel in den Masterstudiengang kann mithin die Zahl der Wiederholungsmöglichkeiten in einem Modul nicht vergrößert werden. Außerdem ist zu beachten, dass selbstverständlich die Einschreibungs- und Wiederholungsvorschriften des angestrebten Masterstudiengangs nicht verletzt werden dürfen.

    Diese Übergangsmöglichkeit wirkt sich eventuell verkürzend auf die Studiendauer im Masterstudiengang aus.

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Redaktion | 04.07.2018