Letzte freie Plätze für den Girls‘- und Boys‘-Day sichern

Jetzt schnell anmelden: Am Donnerstag, 26. April, lädt die FernUniversität zum bundesweiten Aktionstag Girls‘- und Boys‘-Day ein. Noch sind einige der begehrten Plätze frei.


Jungen auf einem Flur, gebeugt über ein Tablet Foto: FernUniversität
Im letzten Jahr führte Ronja Böker, Auszubildende in der Universitätsbibliothek, die Gymnasiasten Felix, Jan und Julian (v.li.) durch die Bereiche. Ständiger Begleiter war nicht etwa ein Buch, sondern ein Tablet.

Kinder, Jugendliche und Eltern aufgepasst: Noch gibt es an der FernUniversität in Hagen freie Plätze für den Girls‘- und Boys‘-Day. An dem bundesweiten Aktionstag sammeln Mädchen und Jungen erste Erfahrungen in der Berufswelt. Die Hochschule öffnet ihre Türen am Donnerstag, 26. April, für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahre.

Die FernUniversität beteiligt sich schon seit 2003 am Girls‘-Day. Die Idee hinter dem Aktionstag: Mädchen sollen Berufe kennenlernen, in denen für gewöhnlich nur wenige Frauen beschäftigt sind. Dazu zählen zum Beispiel Felder der Naturwissenschaft, des Handwerks oder der Technik. Umgekehrt bietet der Boys‘-Day auch Jungen die Chance, in Arbeitsbereiche zu schnuppern, in denen es sonst kaum Männer gibt.

Auf der Homepage der Gleichstellungstelle sind Links gesammelt, die direkt zu den Programmseiten des Girls‘- und Boys’-Day weiterleiten. Neben näheren Informationen zu den jeweiligen Angeboten, findet sich an dieser Stelle auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung.

Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr in der Ellipse im Gebäude 3 auf dem Campus, Universitätsstr. 11, 58097 Hagen. Um 9.25 Uhr nehmen die Vertretungen der beteiligten Bereiche die Schülerinnen und Schüler in Empfang. Anschließend finden bis etwa 13.30 Uhr die einzelnen Programme für die Gruppen statt. Nach einem Mittagessen in der Mensa gibt es eine gemeinsame Abschlussrunde. Gegen 14.30 Uhr endet der Aktionstag.

Übersicht der Bereiche mit freien Plätzen

mehr Infos

Logistikzentrum/Versand: Mädchen wird der Beruf „Fachkraft für Lagerlogistik“ vorgestellt. Zu den Programmpunkten zählen zum Beispiel eine Mitfahrt mit dem Hochregalstapler, die Kommissionierung an den „Bahnhöfen“ der Materialversand-Anlage, eine Rallye durch die Anlage und ein informatives Quiz.

Fakultät Mathematik und Informatik: Mädchen lernen hier drei unterschiedliche Lehrgebiete kennen:

  • Lehrgebiet Mensch-Computer-Interaktion: „Wahrnehmung“. Wie funktioniert die Wahrnehmung von Computern und Robotern? Dabei richtet sich der Blick auch auf die Besonderheiten der menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit.
  • Lehrgebiet Theoretische Informatik: „Algorithmen zum Falten und Entfalten“. Hier geht es um die mathematischen und formalen Grundlagen der Informatik. Ein Teilgebiet ist die Algorithmik. Für klar definierte Probleme werden effiziente Algorithmen entworfen. Ein neues Anwendungsgebiet ist das algorithmische Origami.
  • Lehrgebiet Datenbanksysteme für neue Anwendungen: „SmartPhone, Navi, Schoko-Ticket (Analyse von Bewegungsdaten)“. Die Teilnehmerinnen untersuchen selbst aufgezeichnete Bewegungsdaten und lernen für die Analyse der Daten geeignete Systeme kennen. Unter anderem werden an Beispieldaten Fragen beantwortet wie „wann war Peter am Theater?“ oder „wann und wo sind sich Caspar Prozny und Ulla Kunz begegnet?“

Zentrum für Medien und IT (ZMI): Mädchen entdecken hier das Innenleben eines Rechners und versuchen sich an einem IT-Quiz. Außerdem tauchen die Teilnehmerinnen in das Thema „Virtual Reality (VR)“ ein, besichtigen den Server-Raum der FernUniversität und programmieren mit „code.org“.

Zentrale Studienberatung: Mädchen und Jungen erfahren etwas über den Berufsalltag in der Studienberatung. Mit dem Test „Studifinder“ finden sie heraus, was sie selbst einmal werden wollen. Was ein Fernstudium überhaupt ist, erklärt Laura in einem Trickfilm-Video.

Benedikt Reuse | 11.04.2018