FernUniversität folgt Initiative des französischen Präsidenten

Die FernUniversität folgt dem Ruf des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und ist Partnerin in der European Universities Initiative „OpenEU“.


Foto: FernUniversität
Beteiligte aus allen drei Partner-Unis besprachen beim Netzwerktreffen in Finnland weitere Kooperationsmöglichkeiten.

Im September 2017 schlägt der französische Staatspräsident Emmanuel Macron im Rahmen seiner Sorbonne-Rede vor, bis 2024 mindestens 20 Europäische Universitäten zu gründen. Diese sollen ein Netzwerk von Universitäten aus mehreren Ländern Europas bilden. Außerdem sollen sie zu Orten pädagogischer Neuerung und exzellenter Forschung werden.

Die FernUniversität folgt dem Ruf des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und ist Partnerin in der European Universities Initiative „OpenEU“. Die Hagener Hochschule hat sich in der zweiten Ausschreibung der European Universities Initiative am Antrag „OpenEU“ der katalanischen Partnerfernuniversität Universitat Oberta de Catalunya (UOC) beteiligt.

Netzwerk mit sieben Partnerinnen

Dieser positioniert Fernuniversitäten als Hochschulen der Zukunft im Kontext des Lebenslangen Lernens, der Flexibilität und Offenheit. Neben der FernUniversität zählen zu den insgesamt sieben Partnerinnen Open Universiteit Nederland, Open University UK, Open University of Jyväskylä (assoziiert), Anadolu Universitesi (Türkei), Open University of Cyprus, Hellenic Open University. Das Netzwerk umfasst mehr als 1,5 Millionen Studierende und ist der erste paneuropäische Open-University-Verbund. Der Begriff „open“ bezieht sich auf das Modell der digitalen/ blended Lehre für eine diverse Studierendenschaft - im Sinne von Chancengleichheit („widening participation“). Ergebnisse dieser Ausschreibung werden im Juni 2020 erwartet.

European University Alliances

  • Macrons Initiative „European University Alliances“ wurde im November 2017 von der Europäischen Kommission aufgegriffen und von den europäischen Staats- und Regierungschefs anlässlich des Europäischen Rates im Dezember 2017 bestätigt. Kurzfristig werden im Rahmen des Erasmus+ Programms nun transnationale Allianzen gefördert.
  • In der ersten Ausschreibung 2019 wurden 17 europäische Hochschulen aus 54 Bewerbungen ausgewählt. Insgesamt 114 Hochschuleinrichtungen aus 24 Mitgliedsstaaten waren beteiligt bei einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro pro Allianz. Neben etablierten Forschungsuniversitäten wie Sorbonne, Trinity College, KU Leuven, FU Berlin, KIT wurden auch Anträge von Themenclustern wie Polytechnical Universities, „Smart Urban Coastal Sustainability“ und Kunsthochschulen bewilligt

Förderung für internationale Lehrprojekte

Antrag und weitere Kooperationsmöglichkeiten wurden im Netzwerktreffen mit der UOC und der Open University of Jyväskylä Ende Februar in Jyväskylä (Finnland) besprochen. „Wir planen neben dem EUI-Antrag Maßnahmen zur Unterstützung unseres Personals, darunter eine Job Shadowing Initiative und eine Lehreinheit zu internationalen Kooperationen im eTeaching Zertifikat,“ berichtet Prof. Uwe Elsholz, Prorektor für Weiterbildung, Transfer und Internationalisierung. „Die Zusammenarbeit mit der UOC und der Open University of Jyväskylä haben wir jetzt intensiviert,“ ergänzt Dr. Ingrid Thaler, Koordinatorin des International Office. „Gerade für internationale Lehrprojekte im Rahmen des Förderprogramms Innovative Lehre (FILeh) bieten sich unsere beiden Partnerinnen an. Das International Office vermittelt gerne den Kontakt.“

Carolin Annemüller | 16.03.2020