FernUni-Team schreibt die drittbeste Klageschrift beim Soldan Moot Court

Beim bundesweiten Wettbewerb für Jurastudierende wurde das FernUni-Team ausgezeichnet und nahm fachliches Können sowie wertvolle Erfahrungen für die anwaltliche Praxis mit.


Soldan Moot Court, Teilnehmer und Coaches Foto: FernUniversität
Erfolgreiches FernUni-Team: vorne die Teilnehmer (v. li.) Max Fechner, Jan Ole Schillmöller, Lene Feltin, Pia Alina Lütz sowie hinten die Coaches Anna Josten, Lara Trompeter, Renke Onken und Niklas Rademacher (v. li.).

Erfolg für die Rechtswissenschaftliche Fakultät der FernUniversität in Hagen: Beim Soldan Moot Court, einem bundesweiten Wettbewerb für Jurastudierende, wurde das FernUni-Team für den drittbesten Klägerschriftsatz ausgezeichnet. Neben fachlichem Können nahmen die Studierenden vor allem wertvolle Erfahrungen für die anwaltliche Praxis mit.

Theoretisches Wissen anwenden, überzeugende Argumente entwickeln und sich vor Gericht behaupten: Beim Soldan Moot Court schlüpften die Jurastudierenden Max Fechner, Jan Ole Schillmöller, Lene Feltin und Pia Alina Lütz in die Rolle von Anwältinnen und Anwälten. Das Team der FernUniversität in Hagen überzeugte bei dem bundesweiten Wettbewerb mit seiner schriftlichen Arbeit und belegte den dritten Platz für den besten Klägerschriftsatz.

Die Studierenden setzten sich intensiv mit einem fiktiven Rechtsfall auseinander, entwickelten eigene Argumentationsstrategien und vertraten ihre Position in simulierten mündlichen Verhandlungen. Dabei waren nicht nur juristisches Fachwissen, sondern auch rhetorisches Geschick, Flexibilität und Teamarbeit gefragt.

Jura in der Praxis erleben

Wie prägend die Teilnahme sein kann, beschreibt Pia Alina Lütz: „Die Teilnahme am Moot Court hat mir die Möglichkeit gegeben, meine juristischen und rhetorischen Fähigkeiten zu schärfen – vor allem im Umgang mit kritischen Fragen und unter dem Druck, innerhalb weniger Minuten souverän zu argumentieren.“ Die Erfahrungen wirkten weit über den Wettbewerb hinaus: „Im Arbeitsalltag merke ich immer wieder, wie nachhaltig mich der Moot Court geprägt hat und wie sehr ich von den dort gewonnenen Erfahrungen profitiere“, sagt die FernUni-Studentin.

Auch für Jan Ole Schillmöller war der Wettbewerb ein Höhepunkt seines bisherigen Fernstudiums. „Besonders viel gebracht hat mir die Möglichkeit, das theoretisch erlernte juristische Wissen endlich einmal praktisch anzuwenden“, sagt er. Sich intensiv mit einem Fall auseinanderzusetzen, Argumentationsstrategien zu entwickeln und diese in einer mündlichen Verhandlung zu verteidigen, sei eine wertvolle Erfahrung gewesen. „Gerade durch die Verhandlungen habe ich fachlich, aber auch persönlich enorm viel dazugelernt und bin deutlich selbstbewusster im juristischen Argumentieren geworden“, berichtet er.

Beide empfehlen anderen Jurastudierenden die Teilnahme. Denn der Moot Court verbindet juristische Theorie mit den Anforderungen der anwaltlichen Praxis. In den schriftlichen Ausarbeitungen, mündlichen Verhandlungen und sogenannten Pre-Moots – Übungsverhandlungen zur Wettbewerbsvorbereitung – lernen die Teilnehmenden, ihre Argumente nachvollziehbar aufzubauen, auf Gegenpositionen zu reagieren und auch bei unerwarteten Fragen souverän zu bleiben.

Soldan Moot Court, Jan Ole Schillmöller und Pia Alina Lütz Foto: FernUniversität
Jan Ole Schillmöller und Pia Alina Lütz nahmen die Siegerurkunde für das FernUni-Team entgegen.

Gemeinsam zum Erfolg

Neben den fachlichen Herausforderungen prägten vor allem der Zusammenhalt und die gemeinsame Vorbereitung die Zeit beim Moot Court. Begleitet wurden die Studierenden von ihren Coaches Anna Josten, Lara Trompeter, Renke Onken und Niklas Rademacher vom Wilhelm Peter Radt Stiftungslehrstuhl für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz, Internationales Privat- und Zivilprozessrecht (Prof. Dr. Sebastian Kubis). Sie unterstützten die Studierenden während der Schriftsatzphasen und bei der Vorbereitung auf die mündlichen Verhandlungen. Der dritte Platz für den besten Klägerschriftsatz ist damit nicht nur eine Auszeichnung für die juristische Arbeit des Teams, sondern auch ein gemeinsamer Erfolg aller Beteiligten.

Jan Ole Schillmöller hebt besonders die Gemeinschaft hervor: „Was die Teilnahme für mich besonders gemacht hat, waren die Menschen, die man dabei kennenlernen durfte, der Zusammenhalt im Team und die vielen gemeinsamen Erlebnisse.“ Die intensive Vorbereitung und die Verhandlungen hätten ihm viel Spaß gemacht. Umso schwerer falle ihm der Abschied nach den gemeinsamen Monaten: „Am liebsten würde ich direkt noch einmal von vorne anfangen!“

Auch im nächsten Jahr wird die FernUniversität wieder ein Team beim Soldan Moot Court stellen. Interessierte können sich schon jetzt per E-Mail an soldanmoot wenden und sich über eine Teilnahme informieren. Die Ausschreibung zur Bewerbung erfolgt dann im Frühjahr 2027.

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