Hochschulpartnerschaft über Kontinente hinweg

Studierende und Professor:innen der University of South Africa waren zu Gast in Hagen. Das Programm verband Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten mit kulturellem Austausch.


„Europe in a Nutshell“: Innerhalb einer knappen Woche lernten die Teilnehmenden der University of South Africa (UNISA) europäische Institutionen und gesellschaftliche Zusammenhänge kennen. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, Gespräche über europäische Themen mit der Europaabgeordneten Birgit Sippel, eine Campustour sowie Einblicke in Hagen als Fair-Trade-Stadt, eine geführte Stadttour mit postkolonialer Perspektive und ein Besuch im Freilichtmuseum.

Der Besuch, der vom Team des International Office organisiert und begleitet wurde, machte die vertrauensvolle Partnerschaft zwischen der FernUniversität und UNISA auf unterschiedlichen Ebenen erlebbar: Neben fachlichen Gesprächen und Begegnungen bot das Programm Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven auf gesellschaftliche und wissenschaftliche Themen kennenzulernen. Die Studierenden lernten andere Hochschul- und Wissenschaftskulturen kennen und fanden Gelegenheit zum Austausch mit Mitarbeitenden der FernUniversität, sowohl innerhalb des Programms als auch während der Pausen auf dem Campus.

Einen besonderen Akzent setzte die dritte Ausgabe der Student Conference „Humanities Across Borders“, die die FernUniversität gemeinsam mit UNISA und der University of Namibia (UNAM) ausrichtet. Die internationale Online-Konferenz bietet Studierende geisteswissenschaftlicher Fächer der FernUniversität, UNAM oder UNISA die Möglichkeit, ihre aktuelle Forschung aus ihren Studien- und Abschlussarbeiten vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Zugleich soll Raum geschaffen werden, Netzwerke aufzubauen und in den Austausch über Unterschiede in den akademischen Umfeldern, Studienprogrammen und Universitätskulturen zu treten. Mit beiden afrikanischen Universitäten koopereriert die FernUni seit vielen Jahren auf den Feldern Forschung und Lehre.

Der Besuch zeigte, wie internationale Hochschulpartnerschaften über institutionelle Vereinbarungen hinauswachsen: insbesondere durch persönliche Begegnungen.

Anja Wetter | 03.11.2026