Marlies Fürste

Mit dem Bachelor-Abschluss zum Traumjob

Portrait einer Frau Foto: privat
Marlies Fürste bei ihrer Arbeit im Homeoffice: Die Oldenburgerin ist Redakteurin in der Unternehmenskommunikation bei der DAK-Gesundheit und studiert im Master Bildung und Medien e-Education.

Das Fernstudium ist eine Herzensangelegenheit für Marlies Fürste. Aktuell ist die Redakteurin in der Unternehmenskommunikation bei der DAK-Gesundheit im Masterstudiengang „Bildung und Medien e-Education“ eingeschrieben. „Das Studium ist für mich eine Quelle der Inspiration“, sagt die Oldenburgerin.

Traum vom Studium spät erfüllt

Ihren Traum vom Studium erfüllte sich Marlies Fürste erst als ihr Sohn bereits im Teenageralter war. Damals schrieb sie sich im Alter von 45 Jahren für den Bachelor in Bildungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen ein – parallel zu Familie und Beruf. „Ich wollte immer studieren und wäre früher gern Lehrerin geworden“, blickt sie zurück. Doch weil in den 80er Jahren die Einstellungschancen an Schulen gering waren, wählte Marlies Fürste den sicheren Weg und machte eine Ausbildung bei der Krankenkasse. Bereut hat sie diesen Schritt nicht. Denn sie bekam Gelegenheit zu einer vielseitigen beruflichen Karriere mit ganz unterschiedlichen Aufgaben – von der Leitung eines Servicezentrums über Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention an Schulen bis zur Redaktion der Magazine.

Familie, Beruf und Fernstudium

Das Studium baute sie von Anfang an um Familie und Job herum in den Alltag ein. „Voraussetzung dafür waren die virtuellen Lernformen und Angebote im Bachelor Bildungswissenschaft. Flexibles Lernen war so möglich, und ganz nebenbei bin ich für den digitalen Wandel im Arbeitsleben gut vorbereitet“, bilanziert Fürste. In einigen Phasen schaffte sie zeitlich mehr, in anderen dann wieder weniger – auch weil ihre Eltern zunehmend mehr Unterstützung benötigten. „Ich bleibe am Ball, egal wie lange es dauert“, nahm sie sich selbst den zeitlichen Druck. Ihr Erfolgsrezept, das ihr in schwierigen Phasen geholfen hat: beim Studieren rückwärts zu schauen. „Wenn man zurückblickt, sieht man erst wie schnell die Zeit vergangen ist und was man alles geschafft hat.“

Auf den letzten Metern zum Ziel wurde es für Marlies Fürste herausfordernd. „Mir sind die vielen Stunden am PC extrem auf die Augen geschlagen“, berichtet sie. „Ich habe meine Bachelor-Arbeit mit tränenden und brennenden Augen zu Ende geschrieben.“ Ihr Wunsch ist es daher, dass in Zukunft noch mehr Studienmaterialen als Podcast zur Verfügung stehen. „Das wäre eine Erleichterung für viele Studierende“, weiß sie aus eigener Erfahrung.

Die Digitalisierung im Blick

Wohin der Master sie noch führen wird? Die Digitalisierung schreitet ungebremst voran. Auch in Zukunft möchte sie daher digitale Fenster aufstoßen und neue Dinge ausprobieren. Zum Beispiel hat ihr die Zusammenarbeit mit anderen Studierenden über Wikis gefallen und geholfen. „Weiterbildung ist für mich unabdingbar und bereitet mir an der FernUniversität viel Freude“, sagt Marlies Fürste.

Stand: November 2020

Carolin Annemüller | 02.03.2021