Vorträge und Veröffentlichungen

+++ Forschungsticker +++ In regelmäßigen Abständen werfen wir Schlaglichter auf FernUni-Forschungsaktivitäten.


Unser Forschungsticker macht FernUni-Forschung sichtbar. Auf welchen Konferenzen sprechen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Welche neuen Bücher haben sie publiziert? Welche Auszeichnungen haben sie erhalten? Und in welchen Lehrgebieten ist Forschungsbesuch zu Gast? Reichen auch Sie uns Neuigkeiten aus Ihrem Lehrgebiet ein und schicken Sie gern ein aktuelles Portraitfoto mit: Bitte per E-Mail an presse@fernuni-hagen.de.

Vorträge


Kongress in Peking

Portrait eines Mannes Foto: FernUniversität
Dr. Marcus Knaup

Dr. Marcus Knaup (Lehrgebiet Philosophie II, Prof. Dr. Thomas S. Hoffmann) nimmt diese Woche am XXIV. „World Congress of Philosophy“ in Peking (China) teil und wird dort mit zwei Beiträgen vertreten sein: In der Section „Bioethics“ wird er zum Thema "The Concept of Life in Current Bioethical Discussions“ und in der Sektion „Phenomenology“ zum Thema "On the Relevance of Empathy: The Relevance of Edith Stein’s Phenomenology of the Living Body“ vortragen.

Seit im Jahre 1900 der World Congress of Philosophy erstmals in Paris ausgerichtet wurde, hat er sich im zurückliegenden Jahrhundert zu einer viel beachteten globalen philosophischen Tagung entwickelt. Heute wird er im Turnus von fünf Jahren an unterschiedlichen Orten ausgerichtet. „Learning to be Human“ lautet das diesjährige Thema des Kongresses, der vom 13. bis 20. August in Peking stattfindet.

Tolstoi-Konferenz in Russland

Portrait eines Mannes Foto: privat
Dirk Falkner

Dirk Falkner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Strafrecht und Strafrechtsgeschichte und Rechtsphilosophie (Prof. Dr. Stephan Stübinger) nimmt Anfang September an der 36. Internationalen wissenschaftlichen Tolstoi-Konferenz in der russischen Stadt Tula (in der Nähe des ehemaligen Landguts von Leo Tolstoi in Jasnaja Poljana) teil. Dieses Symposium wird von der Philosophischen Fakultät der Staatlichen Universität Moskau und vom Philosophie-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften mitorganisiert. Das Vortragsthema von Dirk Falkner lautet: „Leo Tolstois Anarchismus - Fakt oder Mythos?"

Internationales Doktorandenseminar

Der Lehrstuhl für Bank- und Finanzwirtschaft hat Anfang Juli erstmals das jährlich stattfindende Internationale Doktorandenseminar in „Banking and Finance“ ausgerichtet. Zu diesem Anlass sind 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von neun bank- und finanzwirtschaftlichen Lehrstühlen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der FernUniversität in Hagen zusammengekommen, um aktuelle Forschungsprojekte zu diskutieren, Ideen auszutauschen und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern. Seitens der FernUniversität hat Philip Rosenthal, Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Rainer Baule, einen Vortrag gehalten zum Thema „Zeitdiskretes Hedging von Bonus-Zertifikaten”. Abgerundet wurde die fachliche Veranstaltung durch ein kulturelles Rahmenprogramm auf dem Gelände des Hagener Freilichtmuseums.

Veröffentlichungen


Tagungsband: In memoriam Josef Simon

Portrait eines Mannes Foto: Veit Mette
Prof. Dr. Thomas S. Hoffmann

Im Auftrag der Universität Bonn hat Prof. Dr. Thomas S. Hoffmann, Leiter des Lehrgebiets Philosphie II, im Jahre 2017 eine Tagung zur Würdigung des Bonner Philosophen Josef Simon (1930-2016) organisiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die internationale Wirkung des Denkers, dessen Arbeiten in zahlreiche Sprachen übersetzt worden sind. Im Bouvier Verlag Bonn ist nunmehr der von Thomas S. Hoffmann zusammengestellte Tagungsband erschienen, der sieben Beiträge zu Josef Simon sowie ein Schriftenverzeichnis enthält.

In memoriam Josef Simon (= ALMA MATER - Beiträge zur Geschichte der Universität Bonn, Bd. 110). Im Auftrage des Rektors herausgegeben vom Archiv der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Bonn 2018, 175 S., ISBN: 978-3-416-04041-9.

Diskurstheorie und Gesellschaft

Portrait einer Frau Foto: privat
Dr. Franka Schäfer

Dr. Franka Schäfer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrgebiet Soziologie I, hat eine Einführung in Theorie, Geschichte und Methode der Diskurstheorie publiziert. Das Lehrbuch bietet eine systematische Einstiegshilfe in die soziologische Beschäftigung mit Gesellschaft in diskursanalytischer Perspektive und führt gut verständlich in die für die Soziologie relevanten Felder der Diskurstheorie ein. Es gelingt der Autorin damit sowohl eine Herleitung und Erklärung der zentralen Begriffe und Konzepte, als auch eine anwendungsorientierte Kontextualisierung, so dass die Diskurstheorie auch für aktuelle gesellschaftstheoretische Debatten fruchtbar gemacht wird. Durch die Lektüre erhalten Lesende grundlegende Einblicke in die soziologische Diskurstheorie, lernen diskursive Praktiken neben anderen als eine relevante Dimension gesellschaftlicher Praxis kennen und bekommen Methoden zur Analyse von Diskursen und deren Verhältnis zu Gesellschaft an die Hand.

Schäfer, Franka: Diskurstheorie und Gesellschaft. Wiesbaden: Springer VS.

Professorinnen in der Rechtswissenschaft

Warum gibt es so wenige Juraprofessorinnen? Basierend auf Interviews werden Erfahrungen und Ansichten von Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten der Gleichstellung an Universitäten analysiert und in den Rahmen der nationalen und internationalen Literatur zu Karriereforschung und Frauen in der Wissenschaft gestellt. Im Fokus stehen Erfolgsbedingungen der Wissenschaftskarriere im Recht, die Relevanz des Geschlechts und das Zusammenspiel von juristischer Fachkultur und Hochschullaufbahn. Neben einer Geschichte der Frauen im Recht und einer Auswertungen der vorhandenen quantitativen Daten zur Situation der Frauen an juristischen Fakultäten, wird beschrieben, wie der Werdegang zum jungen „Juristen“ verläuft, wie sich die Situation der Jurastudentinnen entwickelt hat und welche Besonderheiten die Sozialisation im Fach aufweist. Abschließend werden Maßnahmen und Möglichkeiten der Frauenförderung und Gleichstellung für Rechtswissenschaftlerinnen diskutiert.

Ulrike Schultz / Anja Böning / Ilka Peppmeier / Silke Schröder. De jure und de facto: Professorinnen in der Rechtswissenschaft. Geschlecht und Wissenschaftskarriere im Recht. 2018. ISBN 978-3-8487-4477-0.

Carolin Annemüller | 14.08.2018