Prof. Julia Schütz kooperiert mit Bertelsmann Stiftung

Die Leiterin des Lehrgebiets für Empirische Bildungsforschung arbeitet seit 1. September für das „Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme“.


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Frühkindliche Bildungssysteme stehen im Fokus des Ländermonitorings.

Die Datengrundlage des Ländermonitorings basiert primär auf vertiefenden Auswertungen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik. Darüber hinaus werden weitere empirische Daten erhoben, zum Beispiel durch Befragungen in den zuständigen Landesministerien.

Status Quo und Entwicklungstrends

Um den Status quo und die Entwicklungstrends der Frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung kontinuierlich zu beobachten und gleichzeitig dessen Weiterentwicklung voranzutreiben, sind entsprechende (bundesländerbezogene) Indikatoren notwendig. Diese bilden die gegenwärtigen Entwicklungen in den KiTa-Systemen ab.

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Prof. Dr. Julia Schütz leitet das Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung an der FernUniversität.

So kann das bereits seit 2008 bestehende Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme allen beteiligten Akteursgruppen steuerungsrelevante Informationen liefern. Zu diesen gehören der alle zwei Jahre erscheinende „Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme“ sowie das jährlich aktualisierte Onlineportal „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“. Diese Daten und Impulse sind für eine qualitätsorientierte Ausgestaltung der Frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung relevant und richtungsweisend.

Weiterentwicklung des Monitorings

Ein Ziel der Kooperation zwischen der Bertelsmann Stiftung und dem Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung besteht darin, bereits bestehende Indikatoren auch in Hinblick auf zukünftige fachwissenschaftliche und -politische Entwicklungen diskursiv weiterzuverfolgen und gleichzeitig zur Weiterentwicklung des Monitorings beizutragen.

Presse | 12.09.2018