VWL-Forschung zu Nachhaltigkeit und Ostasien im Fokus

Die Volkswirtinnen und Volkswirte der FernUniversität in Hagen waren bei den wichtigsten wirtschaftswissenschaftlichen Konferenzen in Deutschland zahlreich vertreten.


Foto: Dong Wenjie/Moment/Getty Images
Die Wirtschaft in Shanghai boomt. Die Ostasienforschung, insbesondere mit Blick auf China, ist an der FernUniversität im Aufwind.

Mit der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik Anfang September in Freiburg im Breisgau und dem 71. European Meeting of the European Economic Association/Econometric Society Ende August in Köln fanden jetzt die beiden wichtigsten wirtschaftswissenschaftlichen Konferenzen in Deutschland statt.

Die Volkswirtinnen und Volkswirte der FernUniversität in Hagen waren auf diesen Konferenzen zahlreich vertreten. Vor allem Forschende mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Umweltökonomie sowie der Ostasienforschung repräsentierten den Wissenschaftsstandort Hagen.

Prof. Thomas Eichner (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft) präsentierte zusammen mit seinen Mitarbeitern Dr. Gilbert Kollenbach und Dr. Mark Schopf bei der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik das gemeinsame Paper „Buying versus Leasing Fuel Deposits for Preservation“, das Dr. Schopf außerdem in Köln vorstellte. Des Weiteren hielt Prof. Eichner in Freiburg zwei Vorträge gemeinsam mit Prof. Rüdiger Pethig von der Universität Siegen.

Wichtige Fachkonferenzen

Der Verein für Socialpolitik wurde 1873 gegründet und ist mit etwa 4.000 Mitgliedern eine der größten europäischen Vereinigungen der Wirtschaftswissenschaft. Der Verein organisiert einmal jährlich eine Tagung mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die Jahrestagung zählt mit rund 1.000 Teilnehmenden zu den meistbeachteten Fachkonferenzen in Europa.

Die Econometric Society ist eine 1930 in Cleveland (Ohio, USA) gegründete internationale Organisation, die sich dem Zusammenhang zwischen fortgeschrittenen ökonomischen Theorien und Statistik sowie Mathematik widmet. Die Konferenz wird gemeinsam mit der European Economic Association abgehalten. Über 1.000 Forschende nahmen teil. Damit gehört auch diese Tagung zu den wichtigsten Fachkonferenzen in Europa.

Der Ostasien-Schwerpunkt wurde durch Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer (Lehrstuhl für Internationale Ökonomie) und seiner Mitarbeiterin Antonia Reinecke vertreten. Sie präsentierten ihr gemeinsames Papier „Estimating the local effectiveness of institutions: a latent-variable approach” bei der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik. Auch beim ESEM stellte Antonia Reinecke ihre Ergebnisse vor.

Prof. Schmidt wechselt zur FernUniversität

Mit Prof. Robert Schmidt (bisher TU Kaiserslautern) kann die FernUniversität auf einen weiteren Wissenschaftler verweisen, der seine Forschungsresultate auf beiden Konferenzen vortrug. Sowohl in Köln als auch in Freiburg stellte Prof. Schmidt sein Paper „Strategic Environmental Policy under Emissions Leakage and Firm Mobility “ vor. Er wird zum 1. Oktober den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie von Prof. Alfred Endres übernehmen und die Forschungsarbeit der FernUniversität bereichern.

Insgesamt zeugt die große Anzahl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zu den Konferenzen eingeladen wurde, von der hohen Forschungsqualität an der FernUniversität, insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit und Ostasien.

Presse | 14.09.2018