Winter-Universiade in Sibirien

Mehr als 3.000 Studierende aus knapp 60 Nationen: Die Winter-Universiade findet vom 2. bis 12. März in Russland statt. Langläufer Josua Strübel startet für die FernUniversität.


Langläufer beim Training Foto: Fabian Mauz
Josua Strübel (l.) mit der Startnummer 20 nimmt ein gutes Gefühl aus dem Training mit in die Wettkämpfe.

Mehr als 3.000 Studierende, knapp 60 Nationen und Minusgrade im kalten Sibirien: Die Winter-Universiade findet vom 2. bis 12. März im russischen Krasnojarsk statt. Langläufer und Mathematikstudent Josua Strübel (23) startet für die FernUniversität.

Für Josua Strübel ist es bereits die zweite Universiade nach 2017 in Almaty (Kasachstan). Sein Ziel für die Wettkämpfe bei der größten Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen sind die Top Ten. „Ich schätze das Starterfeld sehr stark ein. Das wird ein harter Fight um die vorderen Plätze. Aber ich bin positiv gestimmt“, sagt der FernUni-Student nach den ersten Trainingseinheiten. Die Strecken in Russland liegen dem 23-Jährigen aus Seebach. „Vom Profil her ist es viel zum Arbeiten, wenig zum Erholen. Am Ende kommt nochmal ein richtig steiler Berg. Das passt gut für mich.“

Andere Kulturen studieren

Zum Lernen bleibt in Krasnojarsk wenig Zeit. Das Drumherum ist gigantisch. Statt Mathematik studiert Josua Strübel derzeit eher andere Kulturen. Das deutsche Team ist im Athletendorf untergebracht. „Schön ist, dass dort alle Nationen wohnen und man gleich Kontakt aufnehmen kann“, berichtet Strübel. „In unserem Haus sind zum Beispiel auch die Nachbarländer vertreten, zum Beispiel die Schweiz und Österreich.“

Insgesamt gehen 24 studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus Deutschland bei der ersten Winter-Universiade auf russischem Boden an den Start. Sie alle eint der Wille, das Gesamtresultat von Almaty 2017 (2x Silber, 1x Bronze) zu übertreffen.

Carolin Annemüller | 01.03.2019