Neue Feriencamps der FernUni zu Klima und Recht
Mit zwei neuen Formaten richtete sich die JugendUni in den Ferien an Jugendliche aus Hagen und Umgebung: Neben dem bewährten Hackercamp feierten das Klima- und Jura-Camp Premiere.
Foto: FernUniversität
Im Jura-Camp tauchten Jugendliche drei Tage lang in die Welt des Rechts ein. Auf dem FernUni-Campus und direkt im Gericht lernten sie, wie das deutsche Rechtssystem funktioniert, was Gerechtigkeit bedeutet und wie Gerichtsverfahren ablaufen. Wissenschaftliche Impulse von Ulrike Schultz und Prof. Osman Isfen, interaktive Spiele und ein echter Gerichtsbesuch verbanden Theorie und Praxis auf anschauliche Weise.
Merle Biedermann ist 18 Jahre alt und schlüpft im Rollenspiel in die Robe der Richterin. „Ich mache im nächsten Jahr mein Abitur und möchte danach Jura studieren“, sagt sie. „Es ist toll, dass wir hier echte Fälle besprechen und erfahren, wie die Urteile ausgefallen sind.“
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Solartechnik bei strahlendem Sonnenschein
Kopf wie Hand wurden beim Klima-Camp auf dem FernUni-Campus gefordert: Jugendliche ab 14 Jahren lernten hier nicht nur viel über die Energiewende, sondern bauten zusammen mit Partnern verschiedener Gewerke gleich selbst ihre eigenen Photovoltaikanlagen auf – vom Dachstuhl bis zur finalen Inbetriebnahme. Die Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen und die Agentur Mark kooperierten für das Angebot mit der FernUniversität.
Theoretisches Wissen lieferten Jun.-Prof. Dr. Michael Bucksteeg (FernUni) und Oliver Wiciss von der Firma Nelskamp. Zwischendrin ging es immer wieder ans Werkzeug: So baute der Zimmerbetrieb Plohmann mit den Jugendlichen den hölzernen Dachstuhl, der Dachdeckerbetrieb Leonhard Bock sorgte für moderne Ziegel, der Solarinstallateurbetrieb Elektro W. Böhme GmbH kümmerte sich um die Elektronik. Das zweitägige Angebot beendete schließlich eine Reflexionsrunde mit der Agentur Mark.