Innovationslabor und starker Partner seit 30 Jahren

Das Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung (IWW) bietet gezielte betriebswirtschaftliche Qualifikationen – seit 1996 an der Seite der FernUni.


Portrait der drei Männer Foto: FernUniversität
Geschäftsführende Gesellschafter des IWW (v.li.): Prof. Dr. Stephan Meyering, Prof. Dr. Michael Bitz und Prof. Dr. Rainer Olbrich.

„Im Fernstudium kann man anspruchsvolle wirtschaftswissenschaftliche Lehre vermitteln. Davon sind wir an der FernUniversität überzeugt – und auch am IWW“, skizziert Prof. Dr. Michael Bitz den didaktischen Anspruch des Instituts für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung. Er ist neben den FernUni-Wissenschaftlern Prof. Dr. Stephan Meyering und Prof. Dr. Rainer Olbrich einer der Geschäftsführer des IWW. Prof. Bitz ist sich sicher: „Ausgehend von akademisch geprägter Lehre kann man dennoch praxisrelevante Inhalte vermitteln.“ Entscheidend dafür sei die Befähigung zum Selberdenken, also intellektueller Tiefgang abseits oberflächlicher Anleitung: „Wir erklären Instrumente nicht nur, sondern kritisieren und hinterfragen sie auch.“

Verschränkt mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft steht das IWW nunmehr seit 30 Jahren an der Seite der FernUniversität in Hagen. „Ausgangspunkt war das Bemühen unserer Universität, auch außerhalb von Nordrhein-Westfalen Studienzentren zu etablieren“, erinnert sich Michael Bitz, der das Vorhaben von Anfang an begleitet hat. „Damals blockten die Regierungen der anderen Bundesländer das allerdings ab.“ So kam es Anfang der 1990er Jahre zur Idee privat finanzierter Studienzentren – eine Vorreiterrolle sollte dabei der Stadt München zukommen: Hier ergab sich die Chance, gemeinsam mit der Bayerischen Landesbank, BMW und Siemens ein solches Studienzentrum zu errichten. Die kooperierenden Firmen erwarteten jedoch zusätzlich, dass dort auch spezielle Weiterbildungskurse für ihre eigenen Mitarbeitenden angeboten werden sollten. So entwickelten einige Professoren der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät auf die Praxisbedürfnisse der Firmenmitarbeitenden zugeschnittene Fernstudienkurse, die auch in dem Studienzentrum München betreut wurden und in einem überschaubaren Zeitraum zum Abschluss gebracht werden konnten.

Abschlüsse mit bester Referenz

Rechtliche und institutionelle Struktur gaben dem IWW die Gründungen als Verein und später als GmbH. 1996 ordnete sich das IWW offiziell der FernUniversität in Hagen zu: in der Form eines An-Instituts. Um sich für die Zukunft aufzustellen, öffnete das IWW sein Angebot nach und nach für weitere Partner sowie alle Interessierten – und differenzierte sein Portfolio auch inhaltlich deutlich aus. „Wir haben uns immer weiterentwickelt“, freut sich Bitz. Heute existieren mehr als zwei Dutzend kompakte Weiterbildungsstudiengänge.

„Es gibt viele Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten“, erklärt Prof. Olbrich den großen Adressatenkreis des IWW. „Nach wie vor haben wir aber auch viele Selbstzahler, die aus eigenem Antrieb ihre berufliche Karriere mit unseren Abschlüssen fördern oder aus reinem Interesse studieren.“ Fest steht: Ein Studium am IWW bringt etwas. „Wir kriegen oft Rückkopplungen darüber, dass unsere Zertifikate beruflich gut verwertbar sind“, so Olbrich.

Labor für frische Ideen

„Traditionell ist das IWW eine Art Inkubator. Dinge wurden hier schon immer früh und mutig ausprobiert“, erklärt Prof. Meyering. „Wenn etwas im ‚Labor‘ des IWW gut geklappt hatte, fand es sich später meist auch in der Fakultät wieder – zum Beispiel mit Blick auf die Digitalisierung der Lehre.“ So kamen etwa digitale Studienbriefe erst im überschaubaren Rahmen des IWW zum Einsatz, bevor sie ihren Weg in die Fakultät fanden. „Auch bei den Herausforderungen, die vor uns liegen, möchten wir weiterhin als Vorreiter wirken und Innovationen liefern“, bekräftigt Meyering den Anspruch des An-Instituts.

Noch größeres Angebot dank IWW

Alle, die sich am IWW weiterbilden, werden ab dem Wintersemester 2026/27 offiziell als Weiterbildungsstudierende an der FernUniversität zugelassen. Dadurch, dass die staatliche Hochschule mit dem IWW zusammenarbeitet, erweitert sie ihr Angebotsprofil sinnvoll in der Breite. Die zertifikatsbasierten Weiterbildungsstudiengänge erleichtern den thematischen Quereinstieg in die Betriebswirtschaftslehre. Mit ihrem hohen akademischen Niveau gliedern sich die Formate perfekt zwischen den grundständigen Studiengängen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft ein.

 

Statements aus der FernUniversität

Feu-rektor-stefan-stürmerFoto: Volker Wiciok

„Die Gründer des IWW haben Weitsicht bewiesen und schon vor mehr als drei Jahrzehnten erkannt, dass viele Berufstätige den Bedarf nach kürzeren Weiterbildungsangeboten haben. Von der Erfahrung, die unser An-Institut mit seinen wirtschaftswissenschaftlichen Zertifikatsstudiengängen gemacht hat, konnte die FernUniversität seit nunmehr 30 Jahren profitieren. Heute bieten wir eine ganze Reihe solcher Kurzprogramme in vielen Fächern an und entwickeln innovative Microcredential-Abschlüsse, um den wachsenden Bedarf nach zeitgemäßen, berufsorientierten Studienformaten zu befriedigen.“

Rektor Prof. Dr. Stefan Stürmer

osman-isfen-800Foto: FernUniversität

„Gerade in den Wirtschaftswissenschaften kommt Weiterbildung eine besondere Bedeutung zu. Nur wenn Beschäftigte ihre Kompetenzen gezielt weiterentwickeln, können sie sich den Herausforderungen einer sich stetig wandelnden Arbeitswelt erfolgreich stellen. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von qualifizierten Fach- und Führungskräften, die aktuelles Wissen in die Praxis tragen und so zur Wettbewerbsfähigkeit ihrer Organisationen beitragen. Das IWW leistet hierzu seit mehr als 30 Jahren einen wertvollen Beitrag. Dafür danke ich allen Beteiligten sehr herzlich und wünsche dem Institut auch für die Zukunft eine weiterhin so erfolgreiche Entwicklung.“

Prorektor Prof. Dr. Osman Isfen