Vom Kohle-Revier zum Revier der Ideen: Konrad-Adenauer-Stiftung zu Gast an der FernUniversität

Zum Abschluss ihrer Ruhrgebiets-Exkursion informierten sich Mitarbeitende von Bundestagsabgeordneten an der FernUniversität über die Zukunft des digitalen Lernens und Arbeitens.


Gruppenbild Foto: FernUniversität
Im Immersive Collaboration Hub: Die Besucher:innen von der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Rektor Prof. Dr. Stefan Stürmer (vordere Reihe, 4.v.l.), Oberbürgermeister Dennis Rehbein (5.v.l.), ZLI-Bereichsleiter Axel Nattland (3.v.r.), ICH-Manager Kevin Beck (2.v.r.) und dem Auszubildenden Benedikt Graf (r.)

Den Strukturwandel im Ruhrgebiet erlebbar zu machen, war das Ziel eines dreitägigen Seminars des Regionalbüros Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung. Es richtete sich an Mitarbeitende von Bundestagsabgeordneten, deren Wahlkreise im Ruhrgebiet liegen. Unter dem Motto „Vom Kohle-Revier zum Revier der Ideen“ besuchten unter anderem Mitarbeitende der CDU-Bundestagsabgeordneten Tijen Ataoğlu (Hagen), Lars Ehm (Recklinghausen), Matthias Hauer (Essen) und Katja Strauss-Köster (Sprockhövel) den Immersive Collaboration Hub der FernUniversität. Weitere Stationen waren der Dortmunder Innovationsstandort Phoenix-West und das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen.

Moderne Bildungstechnologien für die Zukunft des Lernens

Vortragende Person und Zuhörende. Foto: FernUniversität
Rektor Prof. Dr. Stefan Stürmer begrüßte die Gäste.

Prof. Dr. Stefan Stürmer, Rektor der FernUniversität, zeichnete in seiner Begrüßung den Weg von der Gründung der Universität bis zu ihrer heutigen Rolle als führende digitale Universität nach:

„Die FernUniversität ist vor mehr als 50 Jahren als Experiment in einer von Präsenzuniversitäten geprägten Bildungslandschaft gestartet. Ihr Ziel war es von Anfang an, Menschen ein universitäres Studium zu ermöglichen, die nicht an einer Präsenzuniversität studieren können. Heute wissen wir: Dieses Experiment ist geglückt. Mit fast 80.000 Studierenden sind wir die größte Universität Deutschlands und gestalten mit modernen Bildungstechnologien die Zukunft des Lernens.“

Hagens Oberbürgermeister Dennis Rehbein wies auf die Bedeutung der FernUniversität für einen gelingenden Strukturwandel in der Stadt hin: „Hagen ist heute ein bedeutender Bildungs- und Wissenschaftsstandort. Der Immersive Collaboration Hub zeigt, dass Wissen, Bildung und Innovation nicht nur an klassischen Hochschulstandorten entstehen. Technologien, die zunächst noch an Science-Fiction erinnern, sind längst in der Praxis angekommen und verändern unsere Art zu arbeiten, zu lernen und miteinander zu kommunizieren.“

Virtuelle Realität zum Anfassen und Ausprobieren

Eine weibliche Person mit VR-Brille und mehrere Personen, die ihr zuschauen. Foto: FernUniversität
Virtual Reality: ein Erlebnis mit Spaßfaktor

Axel Nattland, Bereichsleiter Educational Technology & Medienproduktion im Zentrum für Lernen und Innovation der FernUniversität, gab den Besucher:innen eine Einführung in das Konzept und die Arbeitsweise des Hubs. Zudem informierte er über aktuelle Transferprojekte, beispielsweise eine vom NRW-Schulministerium geförderte VR-Workshopreihe für Lehrkräfte und eine VR-Simulation handwerklicher Ausbildungsberufe, die die Kreishandwerkerschaft zur Berufsorientierung Jugendlicher einsetzt. ICH-Hubmanager Kevin Beck und der Auszubildende Benedikt Graf gaben anschließend Einblicke in die verschiedenen Virtual-Reality-, Augmented-Reality- und Mixed-Reality-Anwendungen des ICH.

Anfassen und Ausprobieren waren dabei ausdrücklich erlaubt: Einige Gäste ließen per Ganzkörperscan ein digitales 3D-Abbild ihres Körpers erstellen, andere balancierten mit einer VR-Brille virtuell über Hochhausschluchten in New York, Nervenkitzel inklusive.

Stephan Düppe | 01.10.2026