Neustrukturierung der Campusstandorte

Die FernUniversität in Hagen entwickelt ihre Campusstruktur im Rahmen ihrer strategischen Weiterentwicklung weiter. Ziel ist es, die Studienunterstützung noch stärker an den Bedürfnissen der Studierenden auszurichten, die Qualität von Beratung und Betreuung weiter zu verbessern und Ressourcen gezielt für Studium und Lehre einzusetzen.

Hintergrund der Neustrukturierung ist das veränderte Nutzungsverhalten der Studierenden: Digitale und hybride Beratungs-, Betreuungs- und Lehrangebote werden stärker nachgefragt, während die persönliche Nutzung einzelner Campusstandorte in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen ist. Die freiwerdenden Ressourcen sollen deshalb gezielt dort eingesetzt werden, wo sie die Studienbedingungen nachhaltig verbessern – insbesondere in der Beratung, Betreuung und Unterstützung von Studium und Lehre.

Die Neustrukturierung ist Teil des Hochschulentwicklungsplans 2028 und des Transformationsprozesses „FernUni im Wandel“. Für Studierende entstehen keine Nachteile im Studienverlauf: Studien- und Unterstützungsangebote bleiben erhalten und werden künftig verstärkt digital, gebündelt an anderen Campusstandorten oder in Kooperation mit Partnerinstitutionen angeboten.

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zur Neustrukturierung der Campusstandorte – darunter die aktuelle Mitteilung zu den beschlossenen Standortschließungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Verfahren und zu den Auswirkungen für Studierende, Beschäftigte und Partner.

Aktuelles

Entwicklung in Neuss, Nürnberg und Karlsruhe

Die FernUniversität in Hagen wird die Campusstandorte Karlsruhe, Neuss und Nürnberg schrittweise zwischen dem 1. Oktober 2026 und dem Jahr 2028 schließen. Das Rektorat hat die entsprechende Neustrukturierung der Campuslandschaft so beschlossen. Von der Schließung sind drei Campusstandorte in Bundesländern betroffen, in denen die FernUniversität mit weiteren Standorten vertreten ist. Die FernUniversität bleibt damit weiterhin bundesweit vertreten.

Digitale Serviceangebote stärker nachgefragt

Hintergrund der Neustrukturierung ist das veränderte Nutzungsverhalten der Studierenden. Digitale und hybride Angebote werden stärker nachgefragt, während die persönliche Nutzung einzelner Campusstandorte seit Jahren rückläufig ist.

„Ziel ist es, die Studienbedingungen für alle nachhaltig zu verbessern und die FernUniversität zukunftsfähig aufzustellen. Dazu gehört auch, unsere Campusstruktur konsequent weiterzuentwickeln und stärker auf das digitale Studierverhalten auszurichten“, erläutert Rektor Prof. Dr. Stefan Stürmer den Beschluss des Rektorats.

Keine Nachteile für Studierende

Für Studierende entstehen durch die Neustrukturierung keine Nachteile im Studienverlauf. Beratungs-, Betreuungs- und Serviceangebote bleiben erhalten und werden künftig über digitale Formate, andere Campusstandorte sowie regionale Kooperationen angeboten.

Regionale Fristen und Perspektiven

Studierende können sich grundsätzlich jedem Campusstandort ihrer Wahl zuordnen. Für die einzelnen Regionen ergeben sich darüber hinaus folgende Perspektiven:

  • Neuss: Mit Hagen und Bonn liegen gleich zwei Standorte in unmittelbarer Nähe; darüber hinaus ist der Campusstandort Coesfeld gut erreichbar.
  • Karlsruhe: Studierende und Studieninteressierte aus dem südwestdeutschen Raum werden künftig insbesondere am nahegelegenen Campusstandort Stuttgart betreut; darüber hinaus ist der Campusstandort Frankfurt am Main gut erreichbar.
  • Nürnberg: Studierende und Studieninteressierte werden künftig insbesondere am Campusstandort München betreut; darüber hinaus sind die Campusstandorte Frankfurt am Main und Leipzig gut erreichbar.

Studierende, Beschäftigte sowie Kooperationspartnerinnen und -partner werden frühzeitig über die einzelnen Schritte informiert und während des gesamten Prozesses begleitet.

Die FernUniversität würdigt ausdrücklich das langjährige Engagement der Beschäftigten an den Standorten Karlsruhe, Neuss und Nürnberg. Sie haben über viele Jahre wesentlich dazu beigetragen, Studierende vor Ort zu beraten und die FernUniversität in ihren Regionen zu vertreten. Betriebsbedingte Kündigungen wird es im Zuge der Neustrukturierung nicht geben.

Bis zur endgültigen Schließung sind die Teams in den Standorten weiterhin für die Studierenden vor Ort da:

Standort

Letzte Präsenzveranstaltungen

Schließung der Geschäftsstelle

Letzte Prüfungen

Neuss

30.08.2026

15.09.2026

30.09.2026

Karlsruhe

30.08.2027

15.09.2027

30.09.2027

Nürnberg

31.01.2028

31.01.2028

31.12.2027

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Warum werden die Campusstandorte neu strukturiert?

Der Entscheidung zur Neustrukturierung ging ein umfassender Abwägungsprozess voraus. Berücksichtigt wurden unter anderem die Bedeutung der Standorte für Studierende und Regionen, die Nutzung der Präsenzangebote, die Kostenstruktur sowie die strategische Weiterentwicklung von Studium und Lehre. Die Auswertungen zeigen, dass bei einzelnen Standorten die Auslastung der Präsenzangebote deutlich gesunken ist, bei hohen, steigenden Fixkosten für Miete und Betrieb. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an flexible Beratungs- und Betreuungsangebote, die zunehmend digital nachgefragt werden. Vor diesem Hintergrund wird die Campusstruktur so weiterentwickelt, dass Ressourcen gezielter für die Verbesserung der Studienqualität eingesetzt werden können. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Uns ist bewusst, dass die Campusstandorte für viele Studierende und Beschäftigte wichtige Anlaufpunkte sind und auch eine regionale Bedeutung haben. Umso wichtiger ist es, die Veränderungen transparent zu erläutern und tragfähige Übergangslösungen zu schaffen.

2. Welche Ziele verfolgt die Neustrukturierung?

Mit der Neustrukturierung verfolgen wir als FernUniversität mehrere Ziele: Wir möchten personelle Kapazitäten gezielter für Studium und Lehre einsetzen, die Unterstützung stärken, digitale Beratungs- und Betreuungsangebote ausbauen, Präsenzangebote bedarfsgerecht bündeln und eine langfristig tragfähige Campusstruktur schaffen. Die freiwerdenden Ressourcen sollen insbesondere in die Betreuung der Studierenden sowie in digitale Unterstützungsangebote investiert werden.

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3. Welche Standorte sind betroffen?

Im ersten Schritt ist vorgesehen, die Campusstandorte Neuss, Karlsruhe und Nürnberg zu schließen. Die Umsetzung ist im Zeitraum zwischen 2026 und 2028 geplant. Durch die Schließung dieser drei Standorte bleibt die bundesweite Verteilung der Campusstandorte weitestgehend gewährleistet. Von der Schließung sind drei Campusstandorte in Bundesländern betroffen, in denen die FernUniversität mit weiteren Standorten vertreten ist. Wir bleiben damit weiterhin bundesweit präsent. Für andere Standorte werden perspektivisch unterschiedliche Optionen geprüft. Dabei kann es – je nach Ergebnis – zu räumlichen Anpassungen oder Kooperationsmodellen mit anderen Hochschulen kommen.

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4. Was bedeutet das für mein Studium?

Für Ihr Studium entstehen keine Nachteile: Die gewohnten Unterstützungsangebote bleiben grundsätzlich erhalten. Je nach Standort können sich jedoch die Wege ändern, über die Sie diese Angebote nutzen. Einzelne Leistungen werden künftig verstärkt digital, gebündelt an anderen Campusstandorten oder in Kooperation mit Partnerinstitutionen angeboten. Sie können sich übrigens grundsätzlich jedem Campusstandort Ihrer Wahl zuordnen. Über standortbezogene Änderungen und Übergangsregelungen informiert Sie die FernUniversität rechtzeitig.

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5. Warum wird stärker auf digitale Angebote gesetzt?

Die Nutzung digitaler Beratungs-, Betreuungs- und Lehrangebote hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Digitale Formate ermöglichen es, Studierende unabhängig vom Wohnort zu erreichen und Angebote flexibler an unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen. Wir nutzen diese Entwicklung, um die Qualität und Reichweite ihrer Studienunterstützung weiter auszubauen.

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6. Wird es weiterhin Präsenzangebote geben?

Ja. Präsenzangebote bleiben Bestandteil der Studienunterstützung. Sie werden künftig stärker gebündelt und an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Gleichzeitig werden digitale Formate ausgebaut, um Studierende ortsunabhängig unterstützen zu können.

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7. Was passiert mit Prüfungen vor Ort?

Prüfungsangebote werden weiterhin sichergestellt. Sobald konkrete Informationen vorliegen, informieren wir die betroffenen Studierenden rechtzeitig.

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8. Was passiert mit bestehenden Angeboten?

Bestehende Angebote werden im Rahmen der Neustrukturierung geprüft und schrittweise angepasst. Ziel ist es, bewährte Unterstützungsangebote möglichst zu erhalten und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Je nach Angebot und Standort können dabei unterschiedliche Lösungen entstehen – etwa eine Fortführung vor Ort, eine Verlagerung an andere Standorte oder neue Kooperationsmodelle. Welche Lösung im Einzelfall umgesetzt wird, wird standortbezogen kommuniziert.

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9. Wie sieht die zukünftige Rolle der Campusstandorte aus?

Die verbleibenden Campusstandorte werden künftig stärker auf studiennahe Aufgaben ausgerichtet, insbesondere:

  • Beratung und Betreuung
  • studienorganisatorische Unterstützung
  • ausgewählte Präsenzangebote
  • regionale Vernetzung und Kooperationen

Ziel ist eine flexible, bedarfsgerechte und langfristig tragfähige Struktur.

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10. Was bedeutet die Neustrukturierung für die Beschäftigten vor Ort?

Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Ziel ist es, tragfähige Lösungen zu entwickeln und Perspektiven zu schaffen. Die betroffenen Beschäftigten werden in den Prozess einbezogen.

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11. An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Bei Rückfragen wenden Sie ich bitte am besten per Mail an Georg Teichert, komm. Leiter der Zentralen Betriebseinheit Campusstandorte: zbe-campusstandorte.

Zusätzlich stehen die bekannten Beratungs- und Serviceangebote zur Verfügung.

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12. Wie werde ich über den weiteren Verlauf informiert?

Informationen erfolgen über:

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18.08.2026