Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung 2021

Diverse Menschengruppe schaut gemeinsam auf Smartphone Foto: VioletaStoimenova/E+/GettyImages

Am 9. und 10. Juni 2021 findet an der FernUniversität in Hagen das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung statt – dieses Jahr zum Thema: „Digitalisierung als Katalysator für Diversität an Hochschulen et vice versa”. Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen zur Tagung. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.

 

Aktuelles


26. Februar 2021: Die Einreichungsfrist für die Abstracts wurde bis zum 07.03.2021 verlängert.

18. Februar 2021: Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage haben die Organisierenden beschlossen, die Tagung im Juni als Online-Veranstaltung durchzuführen. Weitere Informationen hierzu folgen in den nächsten Wochen.

 

Bitte beachten: Verlängerung der Einreichungsfrist

Die Einreichungsfrist für die Abstracts wurde bis zum 07.03.2021 verlängert.

  • 15.12.2020

    Call for Abstracts/ Partizipation

    01.02.2021 - 01.03.2021

    Einreichung der Beiträge

    16.03.2021 - 30.04.2021

    Auswahl der Abstracts und Entscheidung über Format

    03.05.2021

    Benachrichtigung über Annahmeentscheidung und Feedback zu den Abstracts/ dem Vortragsformat

    26.05.2021

    Letztmögliche Anmeldung zur Teilnahme

    09.06.2021 - 10.06.2021

    JFMH Konferenz

    15.06.2021 - 31.08.2021

    Call zur Einreichung der Volltexte

  • Das Thema für das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung 2021 lautet: „Digitalisierung als Katalysator für Diversität an Hochschulen et vice versa”.

    Gesellschaftliche Veränderungen wie die Digitalisierung der Bildung, der demografische Wandel, steigende berufliche Anforderungen oder die zunehmende Bedeutung von lebenslangem Lernen machen die Bildungslandschaft kompetitiver und stellen neue Herausforderungen an Bildungseinrichtungen. Technologische Entwicklungen bringen nicht nur neue Herausforderungen für den Bildungsbereich mit sich, sondern bieten auch Potenziale zur Lösung der entstehenden Aufgaben. Unter dem Begriff der Diversität lassen sich die meisten dieser Anforderungen subsummieren, sobald man sich von der gängigen Reduktion auf demografische Unterschiede löst und auf verschiedenen Betrachtungsebenen die wachsende Vielfalt in den Blick nimmt (z.B. individuelles Vorwissen, Unterschiede aufgrund von Behinderungen und Beeinträchtigungen, unterschiedliche Bildungsbiografien, verschiedene Fähigkeiten der Selbstregulation, etc.). Aus diesem Grund steht das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung 2021 unter dem Motto „Digitalisierung als Katalysator für Diversität an Hochschulen et vice versa” vor. Es sollen Vorhaben aus unterschiedlichen Bildungsbereichen vorgestellt werden, die Diversität auf allen Ebenen (individuell, interpersonal und institutionell) in den Blick nehmen, in jeder Hinsicht grenzüberschreitende Diskurse ermöglichen sowie neue Potenziale von und mit Bildungstechnologien realisieren.

  • Diese Fragestellungen können nur interdisziplinär gelöst werden und bieten viele Möglichkeiten diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Sie sollen auf der Tagung zusammenfinden und Herausforderungen, (Miss-)Erfolge und Ideen transportieren. Auch Beiträge von Praktiker*innen sind erwünscht.

    Call for Abstracts (PDF 716 KB)

  • Die Beteiligung am JFMH 2021 kann in unterschiedlichen Formen erfolgen:

    • Klassischer Vortrag: In einem 15-minütigen Vortrag stellst Du die wissenschaftlichen oder praktischen Problem- und Fragestellungen sowie erste erarbeitete Lösungsansätze und Ergebnisse nachvollziehbar dar. Zum Abschluss richtest Du bitte zwei bis drei Fragen an das Plenum, um die Diskussion zu eröffnenFlipped Conference Beitrag: Im
    • Vorfeld des Forums produzierst Du ein 10-minütiges Video, in dem Du Deine Forschungsfrage, das methodische Design und erste Ergebnisse Deiner Forschung oder Deines Projekts darstellst. Zudem formulierst Du am Ende des Videos Fragen an das Publikum, die als Diskussionsgrundlage dienen. Die eingesendeten Videos werden vor der Tagung – nach Begutachtung und Überarbeitung – auf der Tagungswebsite (öffentlich oder auf Wunsch auch nur für die Teilnehmer*innen sichtbar) bereitgestellt. Auf der Tagung wird Dein Zeitfenster dann genutzt, um die Diskussion zu vertiefen.
    • Poster: Auf einem gedruckten Poster im Format A0 fasst Du die wissenschaftlichen oder praktischen Problem- und Fragestellungen sowie erste erarbeitete Lösungsansätze und Ergebnisse nachvollziehbar zusammen. Im Rahmen einer Poster Session haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, das Poster zu betrachten und sich mit Dir dazu auszutauschen.
  • Einreichung

    Deine Einreichung sollte die Problemstellung, resultierende Forschungsfragen und das Forschungsdesign sowie (erste) Ergebnisse (Young Researchers) nachvollziehbar darstellen. Der Umfang dieser Darstellung sollte maximal 2 DIN A4 Seiten inklusive Literaturangaben umfassen (siehe Hinweise im Template).

    Die Einreichung erfolgt als pdf-Datei in elektronischer Form über die Einreichungsseite der Zeitschrift für Medienpädagogik. Bitte verwende zur Erstellung Deiner Einreichung das hier verfügbare Template (.docx 34 KB). In der Einreichung gibst Du außerdem die von Dir bevorzugte Beteiligungsform an (siehe Hinweise im Template).

    Alle Einreichungen werden von mindestens zwei GutachterInnen in einem Double-Blind Peer Review Verfahren begutachtet. Die GutachterInnenteams setzen sich aus Mitgliedern der Fachgesellschaften und erfahrenen WissenschaftlerInnen zusammen. Auf Basis der Gutachten erfolgt eine Entscheidung über die Annahme bzw. Feedback zu der Einreichung und der Beteiligungsform.

    Tagungsband mit der Zeitschrift für Medienpädagogik

    Weiterhin ist geplant, einen gemeinsamen Konferenzband über die Tagungsbeiträge zu erstellen, der von der Zeitschrift für Medienpädagogik im OpenAccess-Format veröffentlicht wird. Die Autor*innen ausgewählter Beiträge werden vom Veranstaltungsteam zu einer Einreichung für diese Publikation eingeladen.

    Es ist vorgesehen, den Autor*innen der angenommenen Beiträge eine/n erfahrene/n Wissenschaftler*in als Mentor*in für die Erstellung des endgültigen Beitrags zuzuordnen, Dieser wird in einem Open Peer-Coaching Verfahren bis zur Publikation begleitet.

    Die Volltexte sind bis zum 31.August 2021 einzureichen. Die Beiträge sind nach den Hinweisen zur Manuskripteingabe zu verfassen. Bei den eingereichten Artikeln in Deutsch oder Englisch muss es sich um Originalbeiträge beziehungsweise Erstveröffentlichungen handeln.

 

Programm (vorläufig)


Informationen zu den Keynotes sowie dem Tagungsprogramm folgen in Kürze.

  • Das Impostor-Syndrome beschreibt die Neigung, gerade erfolgreicher und intelligenter Menschen, den eigenen Erfolg für nicht verdient oder zu leicht erlangt zu halten, gar Aufdeckung als „Hochstapler*in“ zu fürchten. Schätzungen zufolge zeigen bis zu 70% der Masterstudierenden und Promovierenden zuweilen Selbstzweifel, die sich unter das Impostor-Syndrome subsummieren lassen. Im Rahmen dieses Workshops wollen wir erarbeiten, warum gerade die Wissenschaft ein Impostor-Biotop ist und wie jede*r einzelne sich gegen derartige Selbstzweifel schützen und so den inneren Impostor erfolgreich wieder verjagen kann. Neben Fakten und Wissen über das Syndrom selbst, wollen wir in Austausch kommen über Coping-Strategien und uns fragen, ob hochstapeln nicht auch manchmal richtig sein kann.

    Ausgerichtet von: Dr. Hannah Schürenberg-Frosch

  • Ziel dieses Workshops ist es, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, um Verschiedenheit anzuerkennen und positiv nutzen zu lernen. Dafür wollen wir uns im Workshop mit unseren eigenen Positionierungen in der Gesellschaft (und im Wissenschaftssystem) auseinandersetzen, lernen unsere Perspektive aktiv zu wechseln und so ein Bewusstsein aufzubauen, Ungleichbehandlungen zu erkennen. Im Workshop werden Anregungen zur Reflexion gegeben, z.B. durch Adaptionen des Privilegientests. Der Privilegientest ist ein in den USA entwickelter Selbsttest, der darauf eingeht, welche Erfahrungen und Lebenslagen Diskriminierung ausmachen. Er eröffnet die Möglichkeit, sich mit Privilegien auseinanderzusetzen und sensibler dafür zu werden, wie im Alltag mit Privilegien umgegangen wird, wie über diese gesprochen wird und warum in manchen Situationen Privilegien unsichtbar sind.

    Ausgerichtet von: Dr. Meike Hilgemann

  • Es kann herausfordernd sein, die ersten Veröffentlichungen zur eigenen Arbeit zu realisieren… und das ganz unabhängig vom Schreiben. „Was kann und sollte ich beachten, wenn mein Beitrag in einer bestimmten Zeitschrift erscheinen soll? Welche Vorgaben gibt es dort? Wie läuft der Begutachtungsprozess? Und wie gehe ich mit den Anmerkungen zu meinem Text um?“In diesem Kurzworkshop nehmen wir den Prozess des Veröffentlichens für die Zeitschrift ‚die hochschullehre‘ in den Blick und stellen vor, welche Fach-Communities hier zu welchen (thematischen) Bereichen ihre Arbeiten einbringen (können). Mit diesem Blick hinter die Kulissen laden wir die Teilnehmenden des Jungen Forums Medien und Hochschulentwicklung herzlich ein, ihre Fragen zum Publikationsprozess zu stellen und das Verfahren – von der Anfertigung des Manuskriptes bis zum Erscheinen als OpenAccess-Beitrag auf den Seiten des wbv-Verlages – kennenzulernen.

    Ausgerichtet von: Dr. Anne Cornelia Kenneweg und Dr. Angelika Thielsch

 

Über das JFMH


Das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung (JFMH) versteht sich als Nachwuchstagung unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), der Gesellschaft für Informatik (GI; Fachgruppe E-Learning) sowie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE, Sektion Medienpädagogik).

Als ein Forum des Austausches (auch zu noch unfertigen Vorhaben, Ideen, Projekten) richtet sich das JFMH an Forschende, Lehrende und Praktiker*innen sowie alle weiteren Interessierten aus dem Feld der Hochschulforschung, Hochschuldidaktik, Mediendidaktik, Medienpädagogik und E-Learning aus und an Schulen, Hochschulen, (Aus-/Weiter-) Bildungsanbietern und allen weiteren Lernorten.

  • Ausrichter des JFMH 2021 sind Nachwuchswissenschaftler*innen des Forschungsschwerpunktes D2L2 (Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen) an der FernUniversität in Hagen mit enger Absprache mit den eingangs genannten Fachgesellschaften.

  • Das Junge Forum wird unterstützt vom Forschungsschwerpunkt Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen (D²L²).

 

Tagungsort


Das JFMH 2021 findet an der FernUniversität in Hagen statt. Der Tagungsort ist über die Autobahn sowie mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. Ein Hotel steht Ihnen nur wenige Gehminuten entfernt zur Verfügung.

  • Die Organisatoren beobachten die Situation von COVID-19 und planen mehrere Szenarien, wie bspw. eine Face-to-Face, Hybrid- oder Online-Durchführung. Eine endgültige Entscheidung wird nach Ablaufen der Einreichungsfrist (Mitte-Ende März) getroffen.

  • FernUniversität in Hagen
    Gebäude 2, Raum 1-3
    Universitätsstraße 33
    58097 Hagen

    Campusplan als PDF herunterladen (164 KB)

  • BAB A1 Anschlussstelle Hagen-Nord: Ausfahrt Richtung Zentrum (Dortmunder Straße). Immer geradeaus auf der Umgehungsstraße (im zweiten Kreisverkehr dritte Ausfahrt nehmen auf Boeler Ring), dann Hagener Straße und Feithstraße. Auf der linken Seite erscheint erst die Villa (Gebäude 10) und dann der Campus der FernUniversität. Links einbiegen in die Universitätsstraße.

    BAB A45/A46 Autobahnkreuz Hagen: Vom Autobahnkreuz auf die A46 Richtung Hagen-Zentrum. Dann Ausfahrt "FernUni" nehmen und rechts Richtung Boele auf die Feithstraße. Auf der rechten Seite erscheint der Campus der FernUniversität. Rechts einbiegen in die Universitätsstraße.

  • Bei Anreise mit dem Zug ab Hagen Hbf mit der Linie 515 Richtung Hohenlimburg Bahnhofweiterfahren bis zur Haltestelle FernUniversität. Sie erreichen den Campus direkt innerhalb von 19 Minuten.

    Neben der direkten Busverbindung können Sie folgende Alternativen nutzen: Mit der Linie 514 Richtung Bathey oder der Linie 543 Richtung Profilstraße Schleife erreichen Sie die FernUniversität über die Haltestelle Hoheleye (Fahrtzeit: je 15 Minuten). Zu Fuß weiter in Fahrtrichtung über die Kreuzung und rechts abbiegen auf die Feithstraße. Nach ca. 200 Metern finden Sie die FernUniversität auf der linken Seite.

    Der kurze Weg zu allen Verbindungen im Vehrkehrsverbund Rhein-Ruhr

  • Vom CampusHotel ist die FernUniversität fußläufig erreichbar. Außerdem stellt Ihnen die Studierendenschaft der FernUniversität mit der Bildungsherberge eine kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Etwas außerhalb finden Sie das „Arcadeon – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung“.

 

Kontakt und Anmeldung


Für die Organisation des JFMH 2021 an der FernUniversität in Hagen sind die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Forschungsschwerpunktes D2L2 (Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen) Jennifer Raimann, Natalia Reich-Stiebert, Len Ole Schäfer und Carsten Thorbrügge zuständig. Bitte richten Sie inhaltliche wie organisatorische Fragen bevorzugt per Mail an: jfmh2021@fernuni-hagen.de

Online-Formular zur Anmeldung