Andreas Schwalmberger

„Daumen hoch für die FernUni!“

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Das Deutsche Museum in München erfindet sich neu – und FernUni-Student Andreas Schwalmberger arbeitet als technischer Leiter und Projektmanager daran mit. Der 35-Jährige sorgt an einer Schnittstellenposition im Bereich Luft- und Raumfahrt dafür, dass das Museum bis 2025 komplett modernisiert sein wird.

Persönliche Interdisziplinarität

Die Interdisziplinarität, die im Job gefragt ist, bringt Schwalmberger schon mit: Er ist Maschinenbauingenieur und studiert seit dem Sommersemester 2016 im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität in Hagen. „Ingenieurswissenschaften verschmelzen mehr und mehr. Maschinen werden immer digitaler“, sagt der gebürtige Landshuter. Kenntnisse und Fähigkeiten, Informations­systeme zu konzipieren und Software­­projekte zu koordinieren spielen eine immer größere Rolle. Diese Kompetenzen vertieft Schwalmberger in seinem Fernstudium.

Ein junger Mann sitzt in einer Bibliothek auf dem Boden und arbeitet an einem Tablet. Foto: Torsten Silz
Andreas Schwalmberger recherchiert in der UB.

Technisches Projekt

Im Deutschen Museum leitet der 35-Jährige den Bereich zwischen Kuratorium, Werkstätten und externen Firmen für die neuen Ausstellungen der Luft- und Raumfahrt: „Es geht immer wieder darum, Kompromisse und die beste Lösung für alle zu finden. Da kommen ganz unterschiedliche fachliche Herangehensweisen zusammen, die es abzustimmen gilt.“ Erfahrung im Projektmanagement hat er bereits fünfeinhalb Jahre im Consulting gesammelt. „Durch mein zusätzliches Studium der Wirtschaftsinformatik lerne ich neue Sichtweisen kennen und erlange Fähigkeiten, die ich in dem Großprojekt gut gebrauchen kann.“

Für die neue Stelle pendelt Schwalmberger seit Februar 2018 aus dem Umland ins Herz der bayerischen Metropole. Die Fahrzeit in der S-Bahn nutzt er mitunter zum Lernen. Ein Vormittag am Wochenende ist regelmäßig für die FernUni reserviert. „Mir macht es Spaß, mir Wissen anzueignen – und es direkt anzuwenden“, beschreibt er. Während er im Job ein Teamplayer ist, lernt er im Studium eher allein. Dazu nutzt er vor allem Lernvideos, Foliensammlungen und Studienbriefe.

Europäischer Gedanke

„Ich bin von der FernUniversität hundertprozentig überzeugt“, reckt er verbal den Daumen hoch. „Sie ist sozial, menschlich und sympathisch – mit europäischem Gedanken ohne Einschränkungen: Jeder bekommt hier eine Chance auf ein Studium. Auch als zweite Chance, wenn man kein Abi haben sollte.“

Als überzeugter FernUni-Student hat Schwalmberger endlich die Gelegenheit gehabt, den Campus kennenzulernen: beim Fotoshooting mit Studierenden im Juni. „Das war ein tolles Event und eine prima Gelegenheit, Mitstudierende zu treffen.“ Auch sein Gesicht wird künftig auf Plakaten, in Flyern und Info-Heften zu sehen sein.

Stand: August 2018