Dienstunfall

Ein Dienstunfall ist der Definition des Landesbeamtenversorgungsgesetzes NRW nach ein auf äußerer Einwirkung bestehendes, plötzliches, örtlich und zeitlich bestimm­bares einen Körper­schaden ver­ursachendes Ereignis, das in Ausübung des Dienstes oder infolge des Dienstes eingetreten ist. Zum Dienst zählen auch Dienst­reisen, Dienst­gänge und dienstliche Veranstaltungen.

Aus dem Dienstunfall resultierende Kosten im Rahmen der Unfallfürsorge können erst erstattet werden, wenn der Dienstunfall als solcher anerkannt wurde.

Bitte melden Sie sich für den Fall eines Dienstunfalls umgehend mit einer detaillierten Schilderung des Unfalls bei Ihrer zuständigen Personalsachbearbeitung im Dezernat 3.5 oder per E-Mail an beamtenangelegenheiten.

In der Dienstunfallmeldung sollten insbesondere folgende Angaben enthalten sein:

  • Genaue Bezeichnung des Ortes und der Zeit des Unfalls
  • Möglichst detaillierte Beschreibung des Unfallgeschehens
  • Angabe der erlittenen Verletzung (ärztliches Attest beifügen)
  • ggfs. Unfallzeugen
  • Name und Anschrift eines eventuellen Unfallverursachers

Unfallfürsorge

Die Unfallfürsorge umfasst:

  • Erstattung von Sachschäden und besonderen Aufwendungen (§ 32 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG)
  • Heilverfahren (§§ 33, 34 BeamtVG, siehe auch Verordnung zur Durchführung des § 33 BeamtVG (Heilverfahrensverordnung – HeilvfV)
  • Unfallausgleich (§ 35 BeamtVG)
  • Unfallruhegehalt oder Unterhaltungsbeitrag (§§ 36 bis 38 BeamtVG)
  • Unfall-Hinterbliebenenversorgung (§§ 39 bis 42 BeamtVG)
  • einmalige Unfallentschädigung (§ 43 BeamtVG)
  • Schadensausgleich in besonderen Fällen (§ 43 a BeamtVG)
  • Einsatzversorgung im Sinne des § 31 a BeamtVG
Webredaktion - Uniintern | 11.04.2022