Persönlich vor Ort, bundesweit vernetzt: FernUniversität bringt Lehre in die Regionen
Mit einer Vortragsreise durch Berlin, München und Nürnberg zeigte Prof. Hans-Jörg Schmerer zum Jahresauftakt, wie engagierte Lehre an der FernUniversität funktioniert.
Foto: privat
Während an vielen Orten noch der Jahreswechsel nachklang, startete Prof. Schmerer vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Ökonomie, in eine intensive Woche. Mit Stationen in Berlin, München und Nürnberg brachte der Volkswirt die Ringvorlesung „Mythen der Ökonomie auf dem Prüfstand“ direkt zu Studierenden vor Ort – auch als Zeichen für die regionale Präsenz der FernUniversität.
An zwei Standorten bot die Veranstaltung eine Kombination aus Workshops und Vorlesung. In den Workshops standen Themen wie Motivation, Lernstrategien und der sinnvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Lernen im Fokus, Aspekte, die gerade für Fernstudierende eine immer größere Bedeutung gewinnen.
Debatten über Bürgergeld, Arbeitsanreize und Migration
In der Vorlesung widmete sich der Wissenschaftler einigen Mythen der Ökonomie und stellte diese auf den Prüfstand. Schmerer diskutierte weit verbreitete ökonomische Vorurteile und ordnete sie wissenschaftlich ein. Zu den Themen gehörten unter anderem Debatten über Bürgergeld, Arbeitsanreize, Migration, aber auch aktuelle wirtschaftspolitische Fragen wie der Ressourcenfluch am Beispiel Venezuelas oder die Handelspolitik der Trump-Administration. Die Mischung aus analytischer Tiefe und gesellschaftlicher Relevanz führte an allen drei Standorten zu lebhaften Diskussionen.
Besonders deutlich wurde, wie sehr die Studierenden den persönlichen Kontakt schätzen. Viele betonten, wie wertvoll es sei, Kommilitoninnen, Kommilitonen und Lehrende endlich einmal persönlich kennenzulernen, gerade zu Beginn eines Fernstudiums, in dem soziale Begegnungen nicht selbstverständlich sind. Der intensive Austausch zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen wurde als bereichernd erlebt und stärkte das Gefühl, Teil einer aktiven akademischen Gemeinschaft zu sein.
Wissenschaft: lebendig und nah
Mit seiner Reise quer durch Deutschland zeigte Prof. Schmerer, wie lebendig und nahbar Wissenschaft sein kann und wie wichtig der direkte Dialog bleibt – selbst in einer zunehmend digitalen Hochschullandschaft.
Der Campus Nürnberg bedankt sich – auch im Namen der Standorte Berlin und München – bei Prof. Schmerer für sein außergewöhnliches Engagement. Besonders hervorzuheben sei seine Bereitschaft, immer wieder neue Formate zu entwickeln, die Präsenz, Dialog und moderne Lernansätze miteinander verbinden.