Charlotte Drath

In Ungarn an der FernUniversität studiert

Charlotte Drath mit Rucksack über den Dächern einer Stadt Foto: privat
Während ihres Fernstudiums war Charlotte Drath viel unterwegs.

„Nach dem Abitur wollte ich gerne ins Ausland und Europa kennenlernen.“ 2013 ging Charlotte Drath daher für ein Jahr Europäischen Freiwilligendienst nach Ungarn. Dort stellte sie schnell fest: „Ich möchte gerne in Budapest bleiben.“ Studieren wollte sie aber auch. Die Suche nach der passenden deutschsprachigen Uni führte sie ins Fernstudienzentrum Budapest der FernUniversität in Hagen.

Flexibilität des Studiensystems genutzt

„Ich wusste damals noch nicht genau, was ich studieren wollte. Es war eine Entscheidung aus dem Bauch.“ Die Wahl fiel auf Wirtschaftswissenschaft als Vollzeitstudentin an der FernUniversität. Bereut hat sie diese Entscheidung bis heute nicht. Denn im April dieses Jahres konnte sich Charlotte Drath über ihren Bachelorabschluss freuen.

Während ihres Studiums war sie viel im Ausland. Die meiste Zeit in Ungarn. Für einige Monate aber auch in Bolivien, wo sie über ein PROMOS-Stipendium der FernUniversität ein Praktikum machte. Das flexible Fernstudiensystem ermöglichte aber nicht nur die Erfahrungen in Südamerika, sondern bot auch die Chance schon während ihres Studiums Praxiserfahrungen zu sammeln: bei Praktika im Goethe-Institut oder auch in der Ungarischen Vertretung der Europäischen Kommission in Budapest.

Über ihr Studium sagt sie: „Ich kann gut alleine lernen, aber ich habe noch viel mehr gelernt, wenn ich mich mit anderen über die Inhalte ausgetauscht habe.“ Insbesondere die Tutorien im Fernstudienzentrum waren eine große Hilfe. Im Laufe ihres Studiums wurde sie selbst zur Tutorin für die Fächer „Theorie der Marktwirtschaft“ und „Internes Rechnungswesen“. So konnte sie anderen die Hilfe anbieten, von der sie selbst am meisten profitiert hatte. Auch wenn das manchmal nicht ganz so einfach war. „Durch die Zeitverschiebung musste ich mich in Bolivien morgens um sechs Uhr bei Adobe Connect einwählen.“

Studienzentrum in Budapest als wichtige Anlaufstelle

Ein Fixpunkt während ihres Studiums blieb das Studienzentrum in Budapest. Als Ort sowohl zum Lernen, als auch um andere Fernstudierende zu treffen. „Ich hatte eine Lernpartnerin aus Psychologie. Vor den Prüfungen haben wir nächtelang zusammen in der Bibliothek des Fernstudienzentrums gesessen und gemeinsam gelernt.“ Eine große Hilfestellung boten auch die Mitarbeitenden des Zentrums. „Sie sind immer ansprechbar und haben durch ihr Engagement das Studierendenleben präsenter gemacht, als es im Fernstudium eigentlich ist.“

Nach ihrem Bachelorabschluss steht für Charlotte Drath fest, dass sie auch noch den Masterabschluss machen möchte. An der Central European University (CEU) in Budapest studiert sie nun den Studiengang „Internationale Beziehungen“. Beim bisherigen Lebensweg der 24-Jährigen wundert es nicht, dass sie sich für diesen interessiert. „Den Weg dafür hat mir das Fernstudium geebnet.“

Stand: September 2018

Carina Grewe | 20.09.2018