Lehrkonzept

Konzept des Blended-Learning

Die Lehre im Studiengang Rechtswissenschaft (Erste Juristische Prüfung) richtet sich nach dem Konzept des Blended-Learning. Konkret fußt die Lehre deswegen auf drei Säulen:

  • Studienbriefe und Einsendeaufgaben
  • Virtuelle Lernumgebung
  • Arbeitsgemeinschaften

Studienbriefe und Einsendeaufgaben

Den Kern der Lehre bilden Studienbriefe, die den Studierenden in Print-Format und in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden. Hier werden die Inhalte des jeweiligen Rechtsgebiets didaktisch aufbereitet dargestellt. Studierende erarbeiten sich die Studienbriefe schrittweise über das Semester und vertiefen die Inhalte beispielsweise durch weitere Literatur, die in den elektronischen Datenbanken der Universitätsbibliothek zur Verfügung gestellt wird.

Ebenfalls bearbeiten die Studierenden parallel zum Studienbrief Einsendeaufgaben. Hierbei handelt es sich in aller Regel um juristische Fallbearbeitungen im sog. Gutachtenstil, die sich auf verschiedene Abschnitte der Studienbriefe beziehen. Das Bestehen der Einsendeaufgaben bildet eine Voraussetzung für die spätere Teilnahme an der jeweiligen Modulabschlussprüfung.

Virtuelle Lernumgebung

Weitere Säule der Lehre ist die virtuelle Lernumgebung Moodle. Über diese Online-Plattform bieten die verantwortlichen Lehrstühle verschiedene Formate an, die der Festigung und Vertiefung der Studieninhalte dienen und darüber hinaus eine Transferleistung einüben, das erlernte Wissen auf unbekannte juristische Sachverhalte anwenden zu können. Hierzu dienen beispielsweise virtuelle Klassenzimmer und virtuelle Mentoriate, in denen die Studierenden zuvor vorbereitete Fallbearbeitung mit den Modulbetreuern und virtuellen Mentoren besprechen. Daneben werden Selbst-Tests angeboten, mit denen die Studierenden ihren Wissenstand überprüfen können, Alt-Klausuren, alte Einsendeaufgaben, Foren zum Austausch der Studierenden usw.

Arbeitsgemeinschaften

Die dritte Säule bilden die Arbeitsgemeinschaften, die sowohl in Präsenz in den 13 Regionalzentren als auch im Onlineformat angeboten werden. Die Lehrenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sind der Überzeugung, dass bestimmte Inhalte nur dann effizient vermittelt werden können, wenn die Studierenden sowohl untereinander als auch mit Dozenten im kommunikativen Austausch stehen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Pflichtarbeitsgemeinschaften

Teilnehmen müssen Sie zu Beginn des Studiums zunächst an den so genannten „PfIichtarbeitsgemeinschaften“. Diese sollen Ihnen helfen, sich in der Studieneingangsphase mit der juristischen Arbeitsweise vertraut zu machen und entsprechende Erfahrungen in der Fallbearbeitung zu sammeln. Auch dienen diese Arbeitsgemeinschaften der Kontaktaufnahme zu Mitstudierenden; nichts motiviert mehr zum Studium als ein gemeinsames Interesse und gemeinsame Ziele.

In folgenden Modulen erhalten Sie die Möglichkeit, an diesen Pflichtarbeitsgemeinschaften teilzunehmen:

  • 55101 - Allgemeiner Teil des BGB
  • 55104 - Staats- und Verfassungsrecht sowie Grundlagen des Europarechts
  • 55107 - Einführung in das Strafrecht

In jedem der drei Module müssen Sie an einer Arbeitsgemeinschaft mit mindestens 12 Zeitstunden teilnehmen, um an der jeweiligen Modulabschlussprüfung teilnehmen zu können. Je nach Modul findet die Arbeitsgemeinschaft online oder in Präsenz statt.

Freiwillige Arbeitsgemeinschaften

Neben den Pflichtarbeitsgemeinschaften gibt es in zahlreichen anderen Modulen freiwillige Arbeitsgemeinschaften, die ausschließlich online stattfinden.

Präsenzveranstaltungen

Neben verschiedensten freiwilligen Angeboten sieht der Studiengang insgesamt zwei Präsenzveranstaltungen vor, die verpflichtend sind:

  • ein verpflichtender Rhetorik-Workshop in Hagen
  • ein Bachelor-Abschlussseminar

Verpflichtender Rhetorik-Workshop

Weiterhin ist im Rahmen des Moduls Rhetorik, Verhandeln und Vertragsgestaltung die Teilnahme an einem Workshop in Hagen Pflicht in dem die Studierenden ihre rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten erkennen und verbessern. In Rollenspielen, Gruppenaufgaben und Einzelübungen nehmen die Studierenden aktiv am Seminargeschehen teil. Unter anderem trainieren sie ihre Fähigkeiten durch die Teilnahme an einer Aufzeichnung einer Redesituation mit anschließender Videoanalyse. Die Teilnahme an dem Workshop ist Voraussetzung für die Klausurzulassung im Modul.

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Bachelor-Abschlussseminar

Das Bachelor-Abschlussseminar, das zugleich am Ende des Bachelor-Studiums steht und zugleich Teil des universitären Schwerpunktbereichs ist, stellt eine wissenschaftliche Veranstaltung dar, in der die Studierenden vor Ort in Hagen die Ergebnisse ihrer zuvor erstellten Seminararbeit in einem kurzen Vortrag vorstellen und in einer Diskussion mit den übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verteidigen. Abhängig von der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nimmt diese Veranstaltung in der Regel einen oder zwei Tage in Anspruch.

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