Prüfungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

Illustration Foto: Torsten Silz

Prüfungsarten und -formen

Die erfolgreiche Bearbeitung eines Moduls wird durch eine Modulabschlussprüfung nachgewiesen. Hier können verschiedene Prüfungsarten, wie z. B. Klausuren, Hausarbeiten, Seminare, netzgestützte Arbeiten, mündliche Prüfungen zum Einsatz kommen. Die verschiedenen Prüfungsarten können darüber hinaus in unterschiedlichen Formen, nämlich in Präsenz oder online stattfinden.

Die aktuellen Prüfungsmodalitäten (Art, Dauer, Termin, Ort der Prüfung) einer Prüfungskampagne werden in den Studien- und Prüfungsinformationen bekannt gegeben.

Studien- und Prüfungsinformationen

Prüfungsteilnahme bei noch nicht zurückerhaltenen Einsendeaufgaben

Sollten Sie den für die Prüfungsteilnahme erforderlichen Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an Kursen nicht führen können, weil die von Ihnen bereits absolvierten Einsendeaufgaben noch nicht an Sie korrigiert zurückgesandt wurden, können Sie sich unter Vorbehalt zur Prüfung anmelden. Auch in diesem Fall müssen Sie die Prüfungsanmeldefrist beachten. Sie können dann an der Prüfung teilnehmen. Die Prüfung wird aber nur dann gewertet, wenn die noch ausstehende(n) Einsendeaufgabe(n) mit „bestanden“ gewertet wurde(n). Ist dies nicht der Fall und es stellt sich heraus, dass Sie die Prüfungszulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen, müssen Sie sich auch in diesem Fall rechtzeitig von der Prüfung abmelden, da ansonsten die Kostenpauschale gemäß der Gebührenverordnung für die Fernuniversität in Höhe von 25,00 Euro fällig wird.

Sonderregelungen zur Wahl des Klausurortes

Sofern Studierende

  • im nicht anrainenden Ausland wohnen oder
  • chronisch krank/schwerbehindert oder
  • inhaftiert sind,

können bezüglich des Klausurortes Sonderregelungen getroffen werden. Weitere Informationen finden Sie auch im Heft Nr. 2 der Studien- und Prüfungsinformationen.

Informationen zum Nachteilsausgleich bei chronischer Erkrankung/Behinderung sowie zur Antragstellung finden Sie im Leitfaden zum Nachteilsausgleich.

  • Verhalten während der Klausuren

    Im Interesse eines reibungslosen Ablaufs der Klausurveranstaltung sind folgende Hinweise zu beachten:

    • Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer werden gebeten, sich ca. eine halbe Stunde vor Klausurbeginn vor dem Klausurraum einzufinden, um einen pünktlichen Klausurbeginn zu gewährleisten. Sind für eine Klausur mehrere Räume an einem Klausurort angegeben, finden Sie sich bitte am erstgenannten Raum ein. Dort wird Ihnen die Unterverteilung der Teilnehmer auf die verschiedenen Räume nach der Matrikelnummer bekanntgegeben.
    • Im Klausurraum ist (selbstverständlich) das Rauchen verboten.
    • Mobiltelefone und andere technische Geräte mit Speicher-, Kommunikations- und/oder Internetfunktion (z.B. eine Smartwatch) müssen während der Prüfung ausgeschaltet und in der Tasche verstaut werden
    • Für die Identitätskontrolle ist bei Klausurbeginn der Personalausweis bereitzulegen.
    • Die ausgeteilten Klausurunterlagen sind von den Teilnehmerinnen/Teilnehmern auf Vollständigkeit zu überprüfen.
    • Auf dem Deckblatt und den Lösungsbögen des abzugebenden Klausurexemplares sind die Matrikelnummer, Name und Vorname(n) einzutragen.
    • Vor der Bearbeitung der Aufgabenstellung sind die konkreten Hinweise zur Klausur durchzulesen.
    • Als Schreibgerät darf kein Bleistift (außer für Markierungsbelege, Zeichnungen) verwendet werden.
    • Die Klausur endet mit den Worten „Ende der Bearbeitung“ und der Unterschrift.
    • Es sind alle Blätter der Klausur – gleichgültig ob beschrieben oder nicht – abzugeben.
    • Sofern die Teilnehmerinnen/Teilnehmer vor dem Abgabezeitpunkt die Klausurarbeit abgeschlossen haben, kann dieselbe abgegeben und der Klausurraum verlassen werden. In den letzten zehn Minuten vor dem Abgabezeitpunkt ist dies nicht mehr gestattet, um allen Teilnehmerinnen/Teilnehmern ein ungestörtes Arbeiten bis zum Schluss zu ermöglichen.
    • Vor dem Verlassen des Klausurraumes sind die entsprechenden Unterlagen bei den Aussichtsführenden abzugeben. Bei zeitweiligem Verlassen des Klausurraumes wird die Abwesenheitszeit im Protokoll festgehalten.
    • Es sind nur die als zulässig angekündigten Hilfsmittel zu benutzen. Die mitgebrachten Gesetzestexte dürfen zwar Unterstreichungen und Markierungen einschließlich farbiger Tesa-Lesezeichen, aber keine zusätzlichen Kommentare, Eintragungen oder Verweise – auch nicht auf den Lesezeichen – enthalten. Das Mitführen von Texten mit derartigen Zusätzen wird als Täuschungsversuch gewertet. Kommentare und kommentierte Gesetzestexte sind ebenfalls nicht zugelassen. Gesetzestexte mit allgemeinen Einführungen (z. B. dtv Texte) dürfen benutzt werden. Bei Täuschung und Täuschungsversuchen sowie Ordnungsverstößen wird die Klausur als „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
    • Spezielle Hinweise zu den Abschlussklausuren der einzelnen Module sind in dem aktuellen Heft Nr. 2 Studien- und Prüfungsinformationen zu finden.

Abmeldung von Prüfungen/Rücktritt

Anmeldungen zu den Prüfungen sind verbindlich. Sollten Sie an den Prüfungen, zu denen Sie sich angemeldet haben, nicht teilnehmen können, besteht innerhalb bestimmter Fristen die Möglichkeit, sich von den Prüfungen wieder abzumelden (siehe hierzu die jeweiligen Prüfungsordnungen).

Prüfungsordnungen

Nach Ablauf dieser Fristen besteht nur noch die Möglichkeit, von der Prüfungsteilnahme zurückzutreten. Für einen solchen Rücktritt müssen aber triftige Rücktrittsgründe (z. B. Krankheit) vorliegen. Im Krankheitsfall müssen Sie eine Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung reicht nicht aus.

Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung (PDF 57 KB)

Treten Sie nicht zur Prüfung an oder legen Sie Ihre Prüfungsleistung nicht fristgerecht vor und haben Sie sich nicht fristgerecht abgemeldet oder unverzüglich einen ausreichend begründeten Rücktritt erklärt, gilt Ihre Prüfungsleistung als „nicht ausreichend 5,0“. Darüber hinaus fallen nach der Gebührenordnung der FernUniversität Hagen Gebühren an.

Korrektur

Das Verfahren zur Korrektur der Modulabschlussprüfungen ist in dem jeweiligen § 6 der Prüfungsordnungen geregelt. Die Prüfungen werden nach dem in der Prüfungsordnung festgelegten Maßstab bewertet.

Über das Ergebnis Ihrer Prüfungen erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid.

Klausurservice

Bei Prüfungen, die als E-Prüfung stattfinden, verwenden wir unsere Online-Übungssystem, über das Sie später auch Ihre Arbeit und die Bewertung einsehen können.

Bei Präsenzklausuren, die bei der FernUniversität verbleiben, bietet unser Studierendensekretariat innerhalb einer bestimmten Frist den Service an, sich digitale Kopien der eigenen Modulabschlussklausur zusenden zu lassen. Für Hausarbeiten kann dieser Service lediglich für nicht gebundene Ausfertigungen angeboten werden. Gebundene Hausarbeiten können Sie nur in Hagen einsehen. Informationen und Anträge zur Elektronischen Klausureinsicht erhalten Sie auf den zentralen Seiten zum Studium

Widerspruch

Sollten Sie gegen die Bewertung Ihrer Prüfung Widerspruch einlegen wollen, warten Sie bitte erst etwaige Besprechungen des prüfenden Lehrstuhls ab und nehmen Sie daran teil. Widersprüche bedürfen einer substantiierten Begründung. Dabei muss anhand von konkreten Beispielen aus der Arbeit dargelegt werden, inwieweit die Korrektur sachlich falsch und die vergebene Note daher zu niedrig ist. Nicht ausreichend ist der pauschale Hinweis darauf, dass andere Arbeiten mit ähnlichem oder gleichem Inhalt besser benotet worden seien.

Darüber hinaus beachten Sie bitte insbesondere unsere Rechtsbehelfsbelehrung auf Ihrem Bescheid:

  • Ein Widerspruch muss innerhalb eines Monats schriftlich - also von Ihnen unterschrieben - beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eingelegt werden.
  • Die Einsendung Ihres Widerspruchs per E-Mail als unterschriebene PDF-Datei erfüllt nicht diese Anforderungen.
  • Das E-Mail-Konto pa.rewi bzw. das persönliche E-Mail-Konto der hiesigen Beschäftigen ist für Widersprüche nicht vorgesehen.

Richten Sie daher Ihren Widerspruch ausschließlich an:

Vorsitzender des Prüfungsausschusses

der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

Universitätsstr. 21
58084 Hagen

Sobald Ihr Widerspruch vorliegt, wird er an die entsprechende Fachvertretung mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet und im Anschluss dem Prüfungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt.

Über die Entscheidung des Prüfungsausschusses informieren wir Sie danach umgehend.

Sie erhalten dann einen rechtsmittelfähigen Bescheid.