Wirtschaftsinformatik
Interdisziplinär und universitär: An der Schnittstelle von Ökonomie und angewandter Informatik
Foto: Generiert mit OpenAI (KI)
Ihr Einstieg in die Themenwelt der Wirtschaftsinformatik: Sie möchten wissen, wie Digitalisierung in Wirtschaft und Verwaltung ökonomischen, aber auch gesellschaftlichen Zielen dient? Ihnen ist dabei eine theoretisch fundierte Herangehensweise an praktische Fragestellungen wichtig? Dann wählen Sie individuell drei Module und erwerben akademische Kompetenzen in den Bereichen Entwicklung und Modellierung betrieblicher Informationssysteme, Informationsmanagement und digitale Transformation.
Mit dem Microdegree Wirtschaftsinformatik im Umfang von 30 ECTS-Punkten legen Sie das Fundament, um Wirtschaft und Digitalisierung zu verstehen und damit zugleich die Basis für Ihren weiteren beruflichen Erfolg.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
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Fachliche Breite: Vom Informationsmanagement bis zur digitalen Transformation –Kompetenzen der Wirtschaftsinformatik auf universitärem Niveau.
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Flexibilität: Sie entscheiden individuell, welche drei der fünf zur Auswahl stehenden Module Sie in welcher Reihenfolge absolvieren.
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Vielfältige Prüfungsformen: Beaufsichtigte Online-Klausuren, Präsenzklausuren und Portfolioprüfungen ermöglichen einen zügigen Abschluss.
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Volle Anrechenbarkeit: Passende Module nehmen Sie mit, beispielsweise für einen späteren Bachelor Wirtschaftsinformatik (B.Sc.).
Der Studienaufbau
Sie wählen nach eigenem Interesse drei der folgenden fünf Module aus.
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Abschluss Microdegree Wirtschaftsinformatik Studiendauer 1 Semester Vollzeit, Teilzeit entsprechend Sprache Deutsch Erforderliche Vorkenntnisse Interesse am Fach, keine formalen Voraussetzungen Teilnehmendenzahl Keine Begrenzung Präsenzanteil ortsunabhängiges Onlinestudium Umfang 30 ECTS-Punkte (freie Auswahl aus fünf Modulen) Prüfungsformen zweistündige Online-Klausuren, zweistündige Präsenzklausuren oder Portfolioprüfungen -
Das Modul vermittelt den Studierenden grundlegende Konzepte und Methoden der Wirtschaftsinformatik entlang von sieben thematischen Einheiten:
- Grundlagen & IT-Management (Einheit 1 & 2): Einführung in das Fachgebiet sowie Kernkonzepte der IT-Strategie, des IT-Controllings, Geschäftsprozessmanagements, der Unternehmensarchitektur sowie IT-Governance und Compliance.
- Projektmanagement & Künstliche Intelligenz (Einheit 3): Traditionelle versus agile Projektmethoden sowie technologische Grundlagen, Algorithmen, Prompting und ethisch-rechtliche Aspekte von KI.
- Betriebliche Anwendungssysteme & Entscheidungsunterstützung (Einheit 4 & 5): Operative Systeme entlang der Wertschöpfungskette („Source, Make, Deliver“) inklusive deren Auswahl und Einführung sowie Business Intelligence, Business Analytics und Wissensmanagement.
- Modellierung & Systementwicklung (Einheit 6 & 7): Daten- und Prozessmodellierung mittels formaler Modellierungssprachen sowie Grundlagen der Systementwicklung, Vorgehensmodelle und Methoden der Aufwandsschätzung.
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Mit dem Modul werden im Wesentlichen folgende Qualifikationsziele verfolgt:
- Die Lernenden wenden begriffliche, theoretische und methodische Grundlagen der konzeptuellen Modellierung betrieblicher Informationssysteme problembezogen an.
- Die Lernenden erstellen reflektiert konzeptuelle Datenmodelle mit der Modellierungssprache „Entity-Relationship Model“.
- Die Lernenden erstellen reflektiert Geschäftsprozessmodelle mit der Modellierungssprache „Business Process Model and Notation“ (BPMN).
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Mit diesem Modul werden die folgenden fünf Qualifikationsziele verfolgt:
- Die Studierenden sollen grundlegende Begriffe und Konzepte des Informationsmanagements kennen, verstehen und erklären können
- Die Studierenden sollen in der Lage sein, die Spannungsfelder zwischen Strategie und Informationstechnologie sowie zwischen Bedarf und Erbringung zu identifizieren und zu analysieren.
- Die Studierenden sollen in der Lage sein, die Modelle und Methoden des Informationsmanagements auf reale Geschäftsszenarien anzuwenden um Organisationen zu verbessern, Agilität zu fördern und digitale Innovationen voranzutreiben.
- Die Studierenden sollen in der Lage sein, eigenständig Strategien für das Informationsmanagement zu entwickeln, die sowohl geschäftliche als auch technologische Aspekte berücksichtigen und dabei auf wissenschaftlichen Grundlagen und relevanten Theorien aufbauen.
- Die Studierenden sollen in der Lage sein, die die Theorien und Praktiken des Informationsmanagement zu bewerten, kritisch zu reflektieren und Empfehlungen für die Verbesserung der Aktivitäten von Unternehmen unter Berücksichtigung von Compliance und Nachhaltigkeit auszusprechen.
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Das Modul beleuchtet den Wandel tradierter Informationssysteme und der Wertschöpfung durch die digitale Transformation:
- Industrie 4.0 & Fertigung (Einheit 1): Grundlagen der vierten industriellen Revolution und deren Einfluss auf die industrielle Produktion zur aktiven Mitgestaltung des Wandels.
- Betriebliche Anwendungssysteme (Einheit 2): Gegenüberstellung klassischer und moderner IKT-Systeme entlang der unternehmerischen Wertschöpfungskette.
- Smart City & Smart Mobility (Einheit 3): Technologische Grundlagen vernetzter Städte und Mobilitätskonzepte sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen auf Kommunen und Bürger.
- FinTech & Finanzsektor (Einheit 4): Disruption traditioneller Banken durch FinTechs und Big-Tech-Unternehmen inklusive der Funktionsweise von Blockchain und Kryptowährungen.
- Soziotechnische Systeme & Akzeptanz (Einheit 5): Erfolgsfaktoren, Gestaltungsprinzipien und Akzeptanzmodelle bei der Nutzung betrieblicher Anwendungssysteme im Zusammenspiel von Mensch, Organisation und Technik.
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Dieses Modul stellt Grundlagen, Konzepte und Techniken des Gebiets "Betriebliche Informationssysteme" bereit. Betriebliche Anwendungssoftware hat sich in den letzten Jahrzehnten von monolithischen Systemen hin zu komponentenbasierten, dienstorientierten Softwaresystemen entwickelt. Moderne unternehmensweite Software besteht aus Komponenten zur Lösung betrieblicher Problemstellungen und aus Komponenten, die unabhängig von den betrieblichen Aufgaben sind und zum Beispiel Vermittlungsfunktionalität, Datenhaltung, Ablauflogik sowie das Betriebssystem zur Verfügung stellen. Die Vermittlungskomponente führt dazu, dass nachrichtenbasiert Geschäftsprozesse unternehmensweit abgebildet werden können. Betriebliche Anwendungssysteme können in den Ausprägungen Standard- und Individualsoftware entwickelt werden. Anwendungssoftware, die auf Basis objektorientierter Rahmenwerke entwickelt wird, stellt einen Kompromiss zwischen Standard- und Individualsoftware dar. Es wird gezeigt, wie Technologien wie Middleware und Webservices für die Implementierung von betrieblichen Informationssystemen verwendet werden.In diesem Modul werden die nachfolgenden Themen behandelt: Integrierte Informationsverarbeitung, Architekturen betrieblicher Informationssysteme, Konstruktion betrieblicher Informationssysteme, Anwendungssysteme, Funktionen und Prozesse im Produktions- und Vertriebssektor.
FAQ – häufige Fragen
Was ist ein Microdegree? Was ist ein Microcredential? Wie flexibel ist die Studiendauer? Und kann ich mir später Leistungen anrechnen lassen?
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Einschreibung
Die Einschreibung ist geöffnet vom 1. Dez. bis 31. Jan. (Sommersemester) und vom 1. Juni bis 31. Juli (Wintersemester).
Zur Einschreibung
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Ihre Vorteile an der FernUniversität:
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Maximale Flexibilität: Studieren Sie komplett ortsunabhängig und im eigenen Tempo – perfekt vereinbar mit Beruf und Familie.
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Universitäre Qualität: Erhalten Sie einen staatlichen Universitätsabschluss, der in Wirtschaft und Wissenschaft hohes Ansehen genießt.
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Persönlicher Support: Intensive Betreuung durch Lehrende und das neue Lifelong Learning Center (LLLC).
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Faire, transparente Kosten: Als staatliche Hochschule erheben wir keine gewinnorientierten Gebühren.
Foto: Hardy WelschStudienservice:
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